Der Apple Sound

Der Apple Begründer Steve Jobs ist tot. Diese Nachricht kursierte wochenlang weltweit durch alle Medien. Die Omnipräsenz über das Ableben Steve Jobs zeigt, welches Interesse in der heutigen Zeit der Marke Apple Inc. zugesprochen wird. Durch diverse Innovationen wie unter anderem dem IPhone 2g oder dem IPad schaffte es Apple den Durst der Konsumenten nach Technik zu stillen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Appel im Jahr 2011 den höchsten Marktwert erzielte. Das Konzept von Steve Jobs ging auf. Apple wurde so populär, dass selbst der Klingelton eines IPhones, egal welcher Generation, sich sofort herauskristallisiert.

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music goes digital (3/3) Das Internet und das Straucheln der Musikdespoten

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Musikdateien verwalten kann ein mĂĽhseliges Unterfangen sein. So sind kryptisch anmutende Dateinamen keine Seltenheit. Kommt es auf einem Album zu einer musikalischen Kollaboration mit einem anderen KĂĽnstler, ist das noch kein Garant dafĂĽr, dass dieser auch auf der heimischen Festplatte Rechnung getragen wird. Oft wird das Feature als eigenes Album vom jeweiligen GastkĂĽnstler gesammelt. Einen klaren Ăśberblick ĂĽber das Meer an geladenen Musikdateien findet man in den Anfängen des neuen Jahrtausends immer seltener. Der Tonträger hat sein haptisches Profil verloren. Aufwändige Fotoshoots fĂĽr auĂźergewöhnliche Cover werden immer unnötiger, denn das Album ist ja nur ein Dateiordner unter vielen, vielen weiteren. Das sollte sich ändern als ab 2001 mit dem Apple iPod auch seine Organisationssoftware iTunes in die musikbegeisterten Haushalte einzog. weiter lesen »

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music goes digital (2/3) Die MP3 und ihre ersten Gehversuche auf kriminellen Wegen

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Im digitalen Bereich gilt bis auf wenige Ausnahmen, wie beispielsweise bei TV-Screens , die einfache Gleichung klein=gut. Das war auch bei den digitalen Tonträgern der Fall und so wurde genauso die, eben noch so futuristisch schillernde, Compact Disc schnell zu sperrig für den aktuellen Zeitgeist. Eine CD konnte nur 74 Minuten Audiomaterial speichern. Aus der heutigen digitalisierten Weltsicht waren das nur läppische 650 Megabyte. Und so war in den Anfängen der 1990er Jahre das Gebot der Stunde Musikdateien zu verkleinern. Oder feiner gesagt: zu komprimieren. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen nahm sich bereits 1987 der Aufgabe an. Eigentlich bastelten die Mitarbeiter des Institutes nur an einem Verfahren um die Tonspur von digitalen Filmdateien zu komprimieren als sie schließlich eine der größten technologischen und kulturellen Neuerfindungen des sich langsam verabschiedenden Jahrhunderts hervorbrachten: Die MP3.

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music goes digital (1/3) Die CD und das Aufkommen eines popkulturellen Cyberfeelings

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Manche Ereignisse verändern die Welt. Das gilt nicht nur fĂĽr atomare Super-GAUs und einstĂĽrzende ZwillingstĂĽrme, sondern auch fĂĽr vergleichsweise harmlose Phänomene wie technische Innovationen. Neben so groĂźen Weltneuheiten der Moderne – wie dem Telefon oder dem Vollwaschautomaten – finden wir auch im auditiven Bereich bahnbrechende Erfindungen, die die Hör- und Konsumgewohnheiten der Musikliebhaber grundlegend wandeln lieĂźen. In der folgenden Serie soll versucht werden, diesen Wandel von digitalen Tonträgern aufzuzeigen; immer in Hinblick auf den marktwirtschaftlichen genauso wie kulturellen Wandel, der mit der Emergenz vermeintlich neuer Tonträger einherging. weiter lesen »

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