Serie „KlangDenken“. Teil 2 – Axel Volmar: Sonifikation als wissenschaftliches und künstlerisches Verfahren (Podcast)

KlangDenken Ankündigung

Im Sommersemester 2012 haben Sebastian Schwesinger und Felix Gerloff vom Sound Studies Lab der Humboldt-Universität zu Berlin die Vortragsreihe KlangDenken. Beiträge zur Erforschung auditiver Kultur organisiert. Wir veröffentlichen bis Mitte Juni noch einmal die Audiomitschnitte der drei Vortragenden auf klangschreiber.de. Der erste Vortrag von Veit Erlmann widmete sich dem Verhältnis von Akustik- und Philosophiegeschichte.

Im zweiten Teil der Serie stellt Axel Volmar anhand von Beispielen aus Wissenschaft und Künsten die sog. „Sonifikation“ vor – das akustische Pendant zur Visualisierung von Daten – und erklärt, warum sich die Sound Studies für die Sonifikation als Phänomen interessieren sollten.

Viel Spaß beim Hören!

KlangDenken 2:

Axel Volmar (Universität Siegen):

Das geschulte Ohr und die Hörbarmachung des Unhörbaren. Sonifikation als wissenschaftliches und künstlerisches Verfahren.

Vortrag vom 24.05.2012.

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Links zu den im Beitrag verwendeten Beispielen:

Außerdem – das Buch zum Thema:

Andi Schoon, Axel Volmar (Hg.): Das geschulte Ohr. Eine Kulturgeschichte der Sonifikation.Andi Schoon/Axel Volmar (Hg.): Das geschulte Ohr und die Hörbarmachung des Unhörbaren. Zur Kulturgeschichte der Sonifikation. Bielefeld: transcript, 2012.

Wie klingt der menschliche Körper? Wie ein rundlaufender Motor – oder wie ein unterseeisches Objekt? Akustische Medien erlauben es nicht nur, Klänge zu speichern und zu übertragen. Sie ermöglichen es auch, bislang vermeintlich stille Phänomene hörbar zu machen. Der vierte Band der »Sound Studies« widmet sich der Frage: Wie entstehen neue wissenschaftliche Erkenntnisse und ästhetische Formen durch geschulte Ohren und akustische Darstellung? Diesen und anderen Fragen gehen die Beitragenden des Bandes Das geschulte Ohr in den Wissenschaften, den Künsten und anderen gesellschaftlichen Bereichen nach.

Weitere Informationen zum Buch (z.B. das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung) gibt es hier.