Kleine Geschichte der Schallplatte (3/3)
Im vorigen Teil handelte es sich um den Entwicklungsprozess der Schallplatte – von Berliner bis zur Schellackplatte. Im letzten Teil gehe ich auf zwei weitere Stationen der Entwicklung der Schallplatte ein, wobei die zweite die Platte als Leit-Tonträger abschafft.
Die Bell Telephone Company entwickelt 1925 das elektro-akustische Aufnahmeverfahren. „[D]ie Schallwellen [werden] über ein Mikrofon erfaßt und in elektrische Wechselspannungen umgesetzt, die über Verstärkersysteme korrigiert und verstärkt werden [können]“ (Büchele 1999:17). Dieses Verfahren bringt den Aufschwung des Tonträgers Platte mit sich.

Kleine Geschichte der Schallplatte (2/3)
Während es beim letzten Teil um die Erfindung des Ponographen und der Innovation durch den Graphophon ging, widmet sich der jetzige Teil der Schallplatte selbst.
„Der Mann im khakigelben Überrock schaute auf die Uhr. ‚Noch ‘ne halbe St-unde Zeit‘, murmelte er und rückte den Schalltrichter einer seltsamen Maschine zurecht, an der eine runde Scheibe und eine gläserne Flasche besonders auffielen“ (Haas 1977:31). weiter lesen »

Kleine Geschichte der Schallplatte (1/3)
Diesen Sommer entdeckte ich erneut meine Liebe für Schallplatten. Auf dem Dachboden stöbernd fand ich eine Kiste voller Schätze. Ich fand die alten Schallplatten meiner Eltern und meine alten Märchenplatten. Sofort fragte ich nach dem Plattenspieler. Gott sei Dank, hatte mein Vater noch eine Ersatznadel …
Während ich in Nostalgie versank, fragte ich mich wie es wohl zu der Schallplatte kam? Und nun, hier ein kleiner geschichtlicher Einblick. weiter lesen »

Wie laut kann still sein? (Podcast)
In diesem Podcast geht es hauptsächlich um die Stille und deren Bedeutung. Als Beispiel wird John Cages Meisterwerk “4.33″ herangezogen. Das Hauptelement seines Musikstücks ist das Schweigen, also die Pause, die oft in Musikstücken spezifisch eingesetzt wird. Dadurch betont er die Wichtigkeit der Gedanken, welche im Moment der Stille an Bedeutung gewinnen.
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Der Stummfilm und die Musik
Sind Stummfilme wirklich stumm? Viele Texte besagen, dass Stummfilme nie stumm sind, und begründen dies damit, dass solche Filme von Musik, oder einem Erzähler bzw. Erklärer begleitet werden, von dem Summen und Rattern des Projektors gar nicht zu sprechen. Aber es gibt auch eine oppositionelle Meinung, laut der Stummfilme immer stumm sind, auch dann wenn eine akustische Ebene hinzugefügt wird, denn diese ist nicht in den Film involviert. Die Antwort auf die gestellte Frage kann nur schwer gefunden werden, da sie von der Einstellung des Betrachters abhängig ist. Ich möchte mich hier mit der Rolle der Musik in Stummfilmen beschäftigen.

Das Meer, der ruhelose Komponist
Mein Vater machte letzten Sommer eine Motorradtour in Kroatien. Einige der Einheimischen erzählten ihm von einer einzigartigen Orgel in Zadar. Als er wieder zuhause war, berichtete er mir von der Orgel, auf der das Meer spielt. Ich war fasziniert. Ein von Menschenhand geschaffenes „Instrument“, das von Naturgewalten beherrscht wird und unaufhörlich musiziert.



