Verbindung von Kunst und Musik – 3. Teil
Einsatz von Musik in der Kunst
Die ersten zwei Teile dieser Serie handeln von Kandinskys Buch Über das Geistige in der Kunst. In diesem Werk vergleicht er Musik und Kunst miteinander und fordert Autonomie für beide Künste. Kandinsky bleibt in seinem Werk auf der deskriptiven Ebene und nennt keine Beispiele für reale Verbindungen beider Künste. Doch die Verbindung von Kunst und Musik findet nicht nur im wörtlichen Sprachgebrauch statt, wenn wir beispielsweise über Komposition, Klangfarbe oder Farbton sprechen. Eine fachübergreifende Verbindung findet vor allem in der Installationskunst statt. Hier dient die Musik oft als fester Bestandteil des Kunstwerks und ist ausschlaggebend für die Gesamtwirkung des Gegenstandes. Teilweise werden zu diesem Zweck extra Musikstücke komponiert. weiter lesen »

Verbindung von Kunst und Musik – 2. Teil
Der Klang von Farben nach Wassily Kandinsky II
Im ersten Teil der Blogserie haben wir erfahren, dass der russische Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944) die Musik mit der Malerei vergleicht. In seinem Streben nach Autonomie und zum Nichtnaturellen erhebt er die Musik zum Vorbild für die Malerei. Die Kunstwerke sollen aus sich selbst heraus entstehen, ohne auf naturgegebenen Formen angewiesen zu sein. Dabei ist die Farbe besonders wichtig, da sie die Seele des Betrachters zum Vibrieren bringen kann. Sie nimmt also die gleiche Funktion ein, wie der Klang in der Musik.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass Kandinsky eine Theorie zu den unterschiedlichen Klängen jeweiliger Farben aufstellt. In seinem Buch Über das Geistige in der Kunst entwirft er eine Farb-Instrument-These. Hierbei ordnet er jeder Farbe eine bestimmte Eigenschaft und Klagfarbe zu: weiter lesen »

Verbindung von Kunst und Musik – 1. Teil
Der Klang von Farben nach Wassily Kandinsky I
Das Museum ist ein Ort der Stille und der Kunst? Von wegen!
In dieser dreiteiligen Blogserie möchte ich zeigen, dass Kunstwerke keine statischen, leblosen und ruhigen Gebilde sind. Die Kunst hat viel mit Musik gemeinsam. Sie kann Ausdrucksmittel der Gefühle sein und unmittelbar Einfluss auf Zuschauer beziehungsweise Zuhörer nehmen. Meine ausgewählten Beispiele zeigen, dass sich vor allem Künstler mit diesem Thema theoretisch und praktisch auseinandersetzen und die zwei Kunstarten symbiotisch miteinander verbinden.
Im ersten und zweiten Teil der Blogserie werde ich Wassily Kandinskys (1866-1944) Buch Über das Geistige in der Kunst (1910) vorstellen. Der russische Künstler stellt in diesem Werk eine Verbindung zwischen Musik und Farbe dar. Im dritten Teil der Blogserie wird die Installation als spezielles Bindeglied zwischen Bildender Kunst und Musik vorgestellt. Dies erfolgt beispielhaft anhand von Ilya Kabakovs rotem Wagen. weiter lesen »

Zurück in die Kindheit
Musik ist bekanntlich Geschmackssache. Jeder von uns hat seine Vorlieben und alltäglichen Gewohnheiten, die sich erst mit der Zeit entwickeln. In der Kindheit jedoch ertönen aus den meisten Musikanlagen die gleichen Melodien. Die Liedthemen sind bunt gemischt, leicht zugänglich und meist mit einer fröhlichen Melodie unterlegt. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Songs mit Tieren in den Hauptrollen. So wird in einem beliebten Kinderlied ein gemeiner Dieb besungen, der den Affen die Kokosnuss geklaut hat. Worauf die ganze Affenbande brüllt: „Wo ist die Kokosnuss? target=”_blank”>Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ Natürlich geht die Geschichte gut aus, der Dieb wird gefasst und die Kokosnuss gerettet. Weitere bekannte Liedprotagonisten sind beispielsweise target=”_blank”>Elefanten, die in einem Walddickicht spazieren gehen und anschließend – ganz exhibitionistisch – ohne Badehose im Fluss schwimmen gehen. Die meisten anderen Tiere werden in den Liedern scheinbar mit ihren Lieblingsbeschäftigungen verknüpft, wie die schwimmenden target=”_blank”>Entchen, summenden target=”_blank”>Bienchen und laufenden target=”_blank”>Pferdchen verdeutlichen.

Die bunte Welt der Dialekte (Podcast)

Die bunte Welt der Dialekte
Johann Wolfgang von Goethe hat einst gesagt: „Beim Dialekt fängt die gesprochene Sprache an.“ Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch heute das Sprachbild in Deutschland durch viele unterschiedliche Mundarten geprägt ist.
Deutschland ist also nicht nur schwarz, rot, gold, sondern bunt gemischt, zumindest was die Dialekte und ihre Vielfalt angeht. In einem Interview spricht Linguistin Professor Dr. Petra Vogel von der Universität Siegen über die Anzahl, Verbreitung und Entstehung der deutschen Mundarten.
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Tierisch hören ohne Ohren
Tierisch hören ohne Ohren
„Ohren, wer braucht schon Ohren!“ Kann der Leitspruch von so manchen Tieren heißen. Bekanntermaßen steckt das Tierreich voller Absurditäten und einzigartiger Schöpfungen. Während einige Tiere, wie der Elefant auf Riesenohren schwören und diese nicht nur zum Hören benutzen, sondern auch als Fächer missbrauchen um sich in der sengenden Sonne Abkühlung zu verschaffen; gibt es auch Tiere denen die Ausprägung der äußeren Ohren komplett fehlt. Doch fehlt diesen Tieren damit auch jeglicher Hörsinn, sind alle Ohrlosen Lebewesen taub?





