Akustische Illusionen – Können wir unseren Ohren trauen?

 

Es beginnt morgens mit dem Klingeln des Weckers, dem kühlen Wasser auf der Haut unter der Dusche, dem Geruch nach frischem Kaffee in der Nase und dem Geschmack des Müslis im Mund. Innerhalb dieses Zeitraums hat unser Gehirn schon tausende Reize aufgenommen, verarbeitet, gefiltert und interpretiert – und zwar auf eine Art und Weise, dass das Reizchaos für uns einen Sinn ergibt. Jeden Tag sind wir Milliarden von visuellen, auditiven, taktilen, olfaktorischen und gustatorischen Eindrücken ausgesetzt, die vom Gehirn verarbeiten werden müssen, damit wir uns in unserer Umgebung zurecht finden. Dies funktioniert normalerweise sehr gut. Dennoch kann uns unsere Wahrnehmung täuschen – das Gehirn spielt uns einen Streich. Während optische Täuschungen, wie beispielsweise das Bild „Treppauf und Treppab“ von M.C. Escher den meisten Personen bekannt sein dürfte, sind akustische Täuschungen weitestgehend unbekannt, obwohl wir täglich mit ihnen zu tun haben. Um die hier vorgestellten akustischen Täuschungen bestmöglich erfahrbar zu machen, empfiehlt es sich für die Rezeption der Hörbeispiele Kopfhörer zu benutzen.

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