Kategorie: Klangkörper

Mit der Stimme Musik machen – Der Mensch als Resonanzkörper

Ein Konzert ganz ohne Instrumente? Ist das nicht langweilig? Und überhaupt: Wie soll das denn gelingen? Man mag es kaum glauben, aber es funktioniert. Eines der besten Beispiele dafür ist Maybebop, ein deutsches A-Capella-Pop-Quartett aus Hannover.

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Dreifache Klangsynästhesien: Teil III) Mit den Ohren fühlen

Jeder, der einmal einer wahrlich schlechten Gesangsdarbietung gelauscht hat oder  vom hellen Piepton einer Alarmanlage akustisch maltretiert wurde, wird dem Wort „Ohrenschmerzen“ eine Bedeutung zumessen können, die nichts mit einer Infektion der Gehörgänge zu tun hat, sondern allein auf auditiver Wahrnehmung basiert. Aber auch über derartige tonale Folter hinaus besteht eine direkte Verbindung zwischen Gehör und Gefühl, die im Folgenden verdeutlicht werden soll.

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Dreifache Klangsynästhesien: Teil II) Mit den Ohren schmecken

1905 konditionierte Iwan Petrowitsch Pawlow einen Hund darauf, das Erklingen einer Glocke unwillkürlich mit Futter in Verbindung zu bringen, so dass diesem buchstäblich das Wasser im Maul zusammenlief, sobald er den Glockenton hörte. Genauso kann der Mensch darauf trainiert sein, schon beim Pausenklingeln das bevorstehende Mittagessen bereits förmlich schmecken zu können. Doch auch ohne derartige klassische Konditionierungen besteht eine Verquickung zwischen Gehör- und Geschmackssinn, die nun zu Wort kommen soll.

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Dreifache Klangsynästhesien: Teil I) Mit den Ohren riechen

Wozu gebrauchen wir unser Gehör? Zur Wahrnehmung von Geräuschen und Klängen lautet die naheliegende Antwort. Beim Nachdenken darüber, wozu die Ohren nutzen, fallen spontan Dinge wie Musik genießen, Mitmenschen zuhören und durch Alarmsignale gewarnt werden ein. Jedoch gehört weitaus mehr zum Gehör als uns bewusst in den Sinn kommt. Auch bei anderen Sinneseindrücken, die auf den ‚ersten Blick‘ nichts mit Lauschen zu tun haben, schwingt das Auditive mit. Auch die Art, wie wir riechen, schmecken und fühlen gehorcht teilweise ebenso akustischen Reizen. In den folgenden drei Beiträgen soll diesem Zusammenwirken von Sinneswahrnehmungen und deren Vermischung zu synästhetischen Eindrücken auf den Grund(ton) gegangen werden.

Teil I) Mit den Ohren riechen

Duft ist Geschmackssache. Ob man ein bestimmtes Parfum gut riechen kann, hängt zu einem hohen Anteil von persönlichen olfaktorischen Vorlieben ab. Deshalb ist anzunehmen, dass so gut wie niemand ein Parfum kaufen würde, ohne einmal daran testend geschnuppert zu haben. Wie also einen Duft online oder per Teleshop an die Frau oder den Mann bringen? Analysiert man die Verkaufsstrategien der medialen Dufthändler, fällt auf, dass sie sich des Gehörsinns bedienen, um ihren potentiellen Kunden die angepriesenen Gerüche näher zu bringen. Wie in romantischen Gedichten werden die Düfte mit Höreindrücken be- und umschrieben. So bewirbt beispielsweise  eine große Parfumeriekette auf ihrer Homepage die Geruchscharakteristika der fast schon legendären Chanel Damendüfte als „harmonischen Einklang“, „sanftes Flüstern“, „unerwarteten Akkord“, „raffinierten Akzent“ und „lebhafte Symphonie“.

Obwohl der Duftinteressent vor dem Bildschirm weder etwas riecht noch etwas hört, sondern nur etwas liest, wird ihm synästhetisch über den doppelten Umweg der Sprache und des Gehörs eine Idee davon vermittelt, wie die teuren Eau de Parfums und Eau des Toilettes wohl duften könnten. In diesem bei genauer Überlegung kuriosen Fakt offenbart sich zum einen die Schwierigkeit, olfaktorische Aromen eindeutig in Worte zu fassen, und zum anderen die enge (gedankliche) Verbindung zwischen Hör- und Geruchseindrücken.

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Frühe Instrumentengeschichte

Ägyptische Leierdarstellung. Quelle: http://commons.wikimedia.org, verjährtes Urheberrecht.

Heute erscheint es uns als selbstverständlich, dass Instrumente wie zum Beispiel Klavier, Geige, Trompete und Gitarre existieren. Doch die meisten Instrumente, die wir heute kennen, wurden erst verhältnismäßig spät entwickelt. Besonders vorangetrieben wurden der Instrumentenbau sowie die Verfeinerung und Abänderung bestehender Instrumente ab dem 15. Jahrhundert, in dem das Zeitalter der Entdeckungen begann.

Doch was waren die ersten Instrumente? Woher stammen sie, wann sind sie entstanden und wozu wurden sie genutzt? weiter lesen »

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Kleine Geschichte der Schallplatte (3/3)

SchallplatteIm vorigen Teil handelte es sich um den Entwicklungsprozess der Schallplatte – von Berliner bis zur Schellackplatte. Im letzten Teil gehe ich auf zwei weitere Stationen der Entwicklung der Schallplatte ein, wobei die zweite die Platte als Leit-Tonträger abschafft.

Die Bell Telephone Company entwickelt 1925 das elektro-akustische Aufnahmeverfahren. „[D]ie Schallwellen [werden] über ein Mikrofon erfaßt und in elektrische Wechselspannungen umgesetzt, die über Verstärkersysteme korrigiert und verstärkt werden [können]“ (Büchele 1999:17). Dieses Verfahren bringt den Aufschwung des Tonträgers Platte mit sich.

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Kleine Geschichte der Schallplatte (2/3)

SchallplatteWährend es beim letzten Teil um die Erfindung des Ponographen und der Innovation durch den Graphophon ging, widmet sich der jetzige Teil der Schallplatte selbst.

„Der Mann im khakigelben Überrock schaute auf die Uhr. ‚Noch ‘ne halbe St-unde Zeit‘, murmelte er und rückte den Schalltrichter einer seltsamen Maschine zurecht, an der eine runde Scheibe und eine gläserne Flasche besonders auffielen“ (Haas 1977:31). weiter lesen »

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Kleine Geschichte der Schallplatte (1/3)

Schallplatte

Diesen Sommer entdeckte ich erneut meine Liebe für Schallplatten. Auf dem Dachboden stöbernd fand ich eine Kiste voller Schätze. Ich fand die alten Schallplatten meiner Eltern und meine alten Märchenplatten. Sofort fragte ich nach dem Plattenspieler. Gott sei Dank, hatte mein Vater noch eine Ersatznadel …
Während ich in Nostalgie versank, fragte ich mich wie es wohl zu der Schallplatte kam? Und nun, hier ein kleiner geschichtlicher Einblick. weiter lesen »

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Die Lachkonserve – Warum Lachen ansteckend ist… (Podcast)

Two and a half men

Die Lachkonserve

Wer hat sich nicht schonmal gefragt, warum bei den meisten amerikanischen Sitcoms immer wieder dieses übertrieben lachende Publikum eingespielt wird!?

Was es mit dem Lachen auf sich hat und warum die sogenannte Lachkonserve einfach dazu gehört, erfahrt Ihr im Podcast.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Quellen:

http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/5287583/comment

http://www.freesound.org/

http://socialtuning.wordpress.com/2008/03/23/soziale-bewahrtheit-social-proof/

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Instrument: Hardware

 
 
Musik auf Computern abspielen ist nun wirklich nichts neues. Musik mit dem PC komponieren und elektronisch erklingen lassen auch nicht. Aber mit der Hardware ganze Stücke nachzuspielen, dass ist anders, vielleicht sogar freakig.

Spiegel Online hat einige Videos zusammengestellt, in denen man diese Kunst hören und sehen kann. Viel Spaß!

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