Kategorie: Klangwelten

Liquid Sound – Baden in Musik

Wer bisher dachte, man könne Musik nur hören, der hat noch nie etwas von Liquid Sound gehört. Wörtlich übersetzt hat man es mit „flüssigem Klang“ zu tun, und dieser soll ein einmaliges Gefühl möglich machen – nämlich in Musik zu baden. Was sich zunächst eigenartig anhören mag, beinhaltet ein außergewöhnliches Prinzip: durch den Einsatz von Unterwassermusik wird ein Klangerlebnis geschaffen, was über das Hören mit dem Ohr hinausgeht.  Was genau alles hinter Liquid Sound steckt, wird im Folgenden genauer beleuchtet. weiter lesen »

Aus der Kategorie Allgemein
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Der Braune Ton – Mythos oder Wirklichkeit?

Nicht viele Menschen sind mutig genug, um die angebliche Wirkung des Braunen Tons am eigenen Leib auszuprobieren. Viel zu unangenehm beschreiben doch diverse Gerüchte den Effekt, den diese Frequenz auf uns hat. Ob sich tatsächlich jemand wagen und den Mythos auf die Probe stellen konnte, hört ihr hier.

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Aus der Kategorie Klangkultur
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Hyperakusis – Eine nicht „gerngehörte“ Nebenwirkung von Geräuschen

Sei es das genussvolle Hineinbeißen in einen Apfel oder das Tippen und Spielen mit dem neuen Apple-Gerät deines Sitznachbars, das neue Motorengeräusch von Herrn Ferrari nebenan, oder das Gezwitscher der drei Amseln, die jeden Morgen auf der Fensterbank sitzen und dich wecken. 24 Stunden am Tag sind deine Ohren offen, auch nachts. 15000 Hörzellen helfen dir täglich dabei, Geräusche an dein Gehirn zu senden, damit sie dort bewertet werden. 92 % der deutschen Bevölkerung empfinden mindestens zwei von den oben genannten Geräuschen als schön und angenehm oder verbinden es mit glücklichen Erinnerungen. Die anderen 8 % leiden bei jedem dieser Geräuscherzeugnisse. Warum? – Sie leiden an Hyperakusis. Was geschieht mit den Leuten, für die die schönsten Geräusche des Lebens eine Last sind, sie krank macht und isoliert?

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Aus der Kategorie Klangkörper
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Grunzen indonesische Schweine anders als deutsche?

Was ist rosa, hat einen Kringelschwanz und macht in Finnland “nöff nöff”, in Polen “kwi kwi” und in Indonesien “grok grok“? Ist doch klar: ein Schwein. Aber machen Tiere in anderen Ländern wirklich andere Geräusche oder liegt es vielleicht an den verschiedenen Rassen? Nichts von beidem.

Jede Sprache hat ihre ganz eigenen Tierlautbezeichnungen. Dabei handelt es sich um die Versuche, Naturlaute oder andere außersprachliche Töne mit Hilfe von Sprache  zu imitieren. Für Sprachwissenschaftler gehört das zu einer bestimmten Art der Wortbildung: Onomatopoesie oder Lautmalerei weiter lesen »

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Wenn die Musik zu tanzen beginnt – vom Treffpunkt der Künste im klassischen Ballett

Foto: Veronika Lichtenwald

Im Ballettsaal

Sanfte Harfenklänge erzittern in der Stille des Ballettsaals. Geigen und Oboen steuern sachte Töne bei, die zart in der Luft verklingen. Ein Schwan erscheint auf der Bühne. Tänzelt schwerelos auf der Spitze, dreht Pirouetten und springt, als wolle er der Schwerkraft trotzen. Mit einem Wink bringt der Dirigent plötzlich den ganzen Saal zum Erbeben, als der böse Zauberer die Bühne betritt. Die Atmosphäre, geschaffen aus der perfekten Harmonie von Bewegung und Klang, hält die Sinne des Publikums gefangen. weiter lesen »

Aus der Kategorie Klangwelten
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Sprechen funktioniert nicht, Musik hören schon – Klänge unter Wasser

Die Sonne scheint. Der Winter ist vorbei. Alle Welt freut sich auf den Sommer und den dazugehörigen Spaß im Freibad. Wer hat als Kind nicht schon einmal versucht unter Wasser zu reden oder sich einen Spaß daraus gemacht, zu erraten, was der Freund gerade unter Wasser gesagt hat. Leider ist das gar nicht so einfach und es ist meist bei einem Versuch geblieben und man hat sich wieder anderen Aktivitäten gewidmet, da nicht mehr als wirres Gemurmel und Blasen entstanden. Warum man unter Wasser nicht richtig reden, geschweige denn das auch noch verstehen kann, ist gar nicht so schwer zu erklären … weiter lesen »

Aus der Kategorie Klangtechnik
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Audiogames – Videospiele ohne Video

Vor einigen Jahren noch richteten sich Audiospiele lediglich an sehbehinderte Menschen. Doch seit die Entwickler offener für Klangexperimente sind, ist auch die Definition offener geworden. Ein Audiogame kann nicht ohne Sound gespielt werden. Es soll den Spieler im auditiven Bereich fordern, das Zuhören sein Handeln bestimmen. Um das zu erreichen, werden Soundeffekte oder auch die Nutzerstimme ins Spielkonzept integriert. Längst gehören nicht mehr nur Sehbehinderte zu den Nutzern. weiter lesen »

Aus der Kategorie Klangtechnik
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Klingelnde Singvögel und Kettensägen (Podcast)

Vogelgezwitscher am Morgen. Für manche der perfekte Start in den Tag, für andere schlimmer als jeder Wecker.

Doch wer meint, dass Vögel nur Zwitschern können, der wird sich noch wundern, denn die kleinen Tierchen haben wesentlich mehr zu bieten, als man denkt. Manchmal lohnt es sich nämlich doch beim Vogelgesang mal genau hin zu hören. Besonders wenn plötzlich eine Kettensäge aus dem Schnabel erklingt…

Ja! Richtig gehört! Was es damit auf sich hat erfahrt ihr im folgenden Audiobeitrag.

 

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Mundart rockt!

Mundartrock

©Frederika Hanholz

„Dat is Fettes Brot op Platt inne Disko“ rappten die sog. Brote in ihrem Hit „Nordisch by Nature“, der bereits 1995 veröffentlicht wurde. Noch heute grölen auf etlichen Partys verschiedenste Gäste zu ihrem Song mit. Doch dass ein Song, der sich eines Dialekts (in diesem Fall Plattdeutsch) bedient, so erfolgreich und über Jahre hinweg so beliebt ist bleibt eher die Ausnahme. Oder?! Was genau macht Mundartmusik bzw. den Mundartrock eigentlich aus? Gehören Fettes Brot zu Vertretern des Mundartrocks? Und letztendlich: stellt die Mundartmusik eine Alternative zum eintönigen Radio-Gedudel dar? weiter lesen »

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Achtung, ansteckend!

www.chaosmacherin.de

Wir kennen ihn alle, den „gemeinen“ Ohrwurm. Nicht zu verwechseln mit dem tatsächlichen Ohrwurm (forficula auricularia), den man bis in die frühe Neuzeit hinein in pulverisierter Form als Medikament gegen Ohrkrankheiten und Taubheit einsetzte, und der heute noch als Ohrenkneifer zu Unrecht als Teil grauenhafter Legenden bekannt ist.

Der in diesem Blog musikpsychologisch relevante Ohrwurm (vgl. auch diesen Beitrag auf klangschreiber.de) sitzt fest und schlängelt sich genüsslich durch unsere Hirnwindungen, wieder und immer wieder, bis wir ihn schlussendlich Leid sind. Was hat es mit diesem Phänomen auf sich?

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