Kategorie: Klangwelten
Die Wissenschaftliche Entdeckung der Musik I: Musikalische Wirkung auf Kinder und Kranke
Hintergrundmusik kann das Lernen verbessern
Wissenschaftler haben bereits seit 30 Jahren die Wirkung der Musik umfassend untersucht. Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Musik Emotionen weckt und sie das Verhalten der Menschen subtil beeinflussen kann. Darüber hinaus gibt es konkrete Erkenntnisse, dass Hintergrundmusik die Lernfähigkeit von Kinden verbessern kann.
Durch eine neue Forschung haben britische Experten vom Ausbildungsinstitut der Universität London (Institute of Education, University of London) festgestellt, dass sich unterschiedliche Musikarten auf die Lernfähigkeit von Kindern unterschiedlich auswirken. weiter lesen »

Haben Wale eine Wahl?
Immer bekannter wird uns das Bild von toten Walen und Delfinen, die an zahlreichen Küsten weltweit qualvoll vollenden. Meistens sind es sogar ganze Gruppen von Meeressäugern. Bei den Gründen wird oft gerätselt- Haben sich die Tiere verirrt, sind sie von einer Krankheit befallen worden oder spielen klimatische Bedingungen eine Rolle? Immer mehr Wissenschaftler tendieren aber zu der Aussage, dass die Tiere durch Lärm in ihrem Lebensraum gestört werden, besonders von militärischem Lärm in Form von Sonartechnik.

Dem Stress entkommen – Die beruhigende Wirkung von Musik
Der Alltag “rast” an uns vorbei. Ob im Studium oder im Beruf, wir haben uns auf Stress eingestellt und wenn es hart auf hart, kommt endet es in einem Burn Out. Doch wie kann man dem entgegenwirken? Von Autogenem Training oder Meditation hat sicher schon jeder gehört, doch was genau bewirkt das mit uns? Und welche Rolle spielt Musik in diesem Zusammenhang?

Auditives Smartphone-Game – Papa Sangre
Ihr mögt PC- und Smartphone-Games? Ihr mögt die coolen Charaktere, die gigantisch geniale Grafik, die tollen Sprüche und den fantastischen Soundtrack? Kann ich verstehen. Was nun, wenn ich euch sage, dass es ein spannendes Spiel als Application gibt, das ganz ohne Grafik auskommt (also abgesehen von den Bildern für die Bewegungsfelder)? Ein Spiel, in dem ihr genau hinhören müsst? Ein Spiel, in dem ihr vermutlich gegen Blinde verliert? weiter lesen »

I-Dosing – Bewusstseinsänderung durch Klang?
In den vergangenen Monaten tauchten auf YouTube Videos von überwiegend jungen Menschen auf, welche sich durch bloßes Hören eines Audiosignals in eine Art Rauschzustand zu versetzen scheinen. „I-Dosing“ nennt sich der neue Trend, welcher sich unter den Heranwachsenden aus den Vereinigten Staaten offensichtlich großer Beliebtheit erfreut, und dort die üblichen bewahrpädagogischen Gegenmaßnahmen auf den Plan ruft.

Der Sound der Subkultur Teil 3- Auf den Spuren des Rock in der BRD
Josef Kloppenburg betont in seinem Text „Musikpräferenzen. Einstellungen, Vorurteile, Einstellungsänderung“ (2005), dass die Rock- Musik nicht nur unterschiedliche soziale Schichten, sondern auch Geschlechter und vielleicht auch Generationen zusammen bringt. Es ist also etwas besonderes mit der Rock- Kultur. Aus diesem Grund widme ich dieser Bewegung den letzten Teil meiner Blog- Serie und begebe mich auf Spurensuche in die BRD.

Der Sound der Subkultur II – Jugendkultur und Musikgeschmack
Im zweiten Teil der Serie beschäftigte ich mich mit der Frage, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass ein junger Mensch einen bestimmten Musikgeschmack entwickelt und wieso sich dieser im Laufe seines Lebens auch wieder ändern kann.
Musikpräferenzen entstehen durch soziale Interaktionen und „steuern den Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsprozess sowie das Verhalten“ (Kloppenburg 2001: 360). Da der Mensch nicht in der Lage ist alle Informationen, mit denen er täglich konfrontiert wird, zu verarbeiten, werden diese in Kategorien zusammengefasst. So kann von einem regelrechten „Schubladensystem“ (ebd.) gesprochen werden, das die spezifische Wahrnehmung des Menschen bestimmt. Dabei können diese Kategorisierungen so umfassend sein, dass Musik mit einem ganzen Lebensstil in Verbindung gebracht wird. Dieses Schubladendenken evoziert natürlich „Generalisierungen“ (Kloppenburg 2001: 361), sodass manche Aspekte außer Acht gelassen, andere dafür besonders hervorgehoben bzw. akzentuiert werden. Die Kategorisierungen folgen dabei häufig einem einfachen Bewertungsschema: Man empfindet die eine Musik eben als angenehm und schön, die andere hingegen nicht (ebd.).

Der Sound der Subkultur I – Jugendkultur und Identität
Diese Blog- Serie beschäftigt sich mit musikalischen Sub- bzw. Jugendkulturen und ihrer Bedeutung für die Konstruktion von Identität. Ich befinde mich demnach also auf dem Gebiet der Musikpsychologie bzw. Musiksoziologie. Im ersten Teil der Serie möchte ich daher zunächst der Frage nachgehen, wie die Wissenschaft überhaupt Jugend- bzw. Subkultur definiert.
















