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	<description>Auditive Medienkulturen</description>
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		<title>Die Wissenschaftliche Entdeckung der Musik I:	Musikalische Wirkung auf Kinder und Kranke</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Qi  Li</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klangwelten]]></category>
		<category><![CDATA[hören]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Hintergrundmusik kann das Lernen verbessern Wissenschaftler haben bereits seit 30 Jahren die Wirkung der Musik umfassend untersucht. Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Musik Emotionen weckt und sie das Verhalten der Menschen subtil beeinflussen kann. Darüber hinaus gibt es konkrete Erkenntnisse, dass Hintergrundmusik die Lernfähigkeit von Kinden verbessern kann. Durch eine neue Forschung haben britische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1710" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://klangschreiber.de/files/2010/10/feel_the_music_103068.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1710" src="http://klangschreiber.de/files/2010/10/feel_the_music_103068-150x150.jpg" alt="Wissenschaftliche Entdeckung der Musik" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wissenschaftliche Entdeckung der Musik</p></div>
<p><strong>Hintergrundmusik kann das Lernen verbessern</strong></p>
<p>Wissenschaftler haben bereits seit 30 Jahren die Wirkung der Musik umfassend untersucht. Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Musik Emotionen weckt und sie das Verhalten der Menschen subtil beeinflussen kann. Darüber hinaus gibt es konkrete Erkenntnisse, dass Hintergrundmusik die Lernfähigkeit von Kinden verbessern kann.</p>
<p>Durch eine neue Forschung haben britische Experten vom <a href="http://www.ioe.ac.uk/">Ausbildungsinstitut der Universität London</a> (Institute of Education, University of London) festgestellt, dass sich unterschiedliche Musikarten auf die Lernfähigkeit von Kindern unterschiedlich auswirken.<span id="more-1706"></span></p>
<p>Die Wissenschaftler teilten bei ihrer Forschung die Kinder in drei Gruppen auf. Die Kinder der ersten Gruppe (A) hatten klassische Musik, ein „Adagio_in G minor“ von</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tomaso_Albinoni">Albinoni</a>, gehört. Im Gegensatz dazu wurde den Kindern der zweiten Gruppe B die Jazzmusik „I Am Three“ &#8221; von Armstrong vorgespielt, während die C-Gruppe nichts zu anhören bekam. Danach wurden alle Kinder im Lesen/Verstehen, der Wortstenografie, der Textstenografie und dem Rechnen getestet. Die Inhalte der Tests waren für die Kinder neu, so dass es kein Vorwissen in den Bereichen gab. Die endgültigen Ergebnisse zeigten, dass die Durchschnittsnote der Gruppe A die beste war. Am schlechtesten schnitt die Gruppe B ab. Die Wissenschaftler haben dazu eine Erklärung und vermuten, dass im Gegensatz zur „sanften“ Hintergrundmusik, sich eine zu aktive oder offensive Hintergrundmusik negativ auf das Gehirn des Kindes auswirkt. Solche Musik hat eine negative Auswirkung auf die kognitive Organisation des Gehirns. Daher schlagen die Wissenschaftler den Eltern vor, die richtige Musikart für die Lernumgebung der Kinder zu wählen. Wenn die Eltern Schwierigkeiten haben, eine passende Musik zu finden, sollte man auf Hintergrundmusik besser ganz verzichten.</p>
<p><strong>Behandlung der Parkinson-Krankheit</strong></p>
<p>Die Reaktion der Menschen auf Musik ist sehr einzigartig. Die Wissenschaftler wissen, dass die Musik nicht nur eine positive Wirkung auf das Lernen hat, sondern diese auch eine solche Wirkung bei der Behandlung von einigen Erkrankungen erzielen kann.</p>
<p>Parkinson-Patienten sind in ihrem Verhalten und ihrer Reaktion sehr langsam. Aber beim Hören oder auch &#8220;Vorstellen&#8221; der Musik wird ihr Verhalten und ihre Reaktionen auf wundersame Weise wieder normalisiert. Verglichen mit anderen Kunstformen oder Aktivitäten besitzt die Musik mehr Einfluss auf das Gehirn. Obwohl Parkinson-Patienten den Zusammenhang zwischen Absichten und Verhalten verloren haben, hat die Musik die Fähigkeit, die Kluft dazwischen zu füllen und eine Verbindung herzustellen. Das zeigt sich dadurch, dass die Patienten aufstehen und sich langsam bewegen, wenn sie die Musik hören. Allerdings bricht die Wirkung bei einem Zwischenstopp der Musik ab. Darüber hinaus kann die Musik, insbesondere die &#8220;klassische Musik&#8221;, den Demenz-Patienten helfen, ihre verlorenen Erinnerungen wieder zu erlangen. Obwohl das Gehirn der Patienten seine Urteilsbildungs- und Argumentationsfähigkeit verloren hat, kann die Musik bestimmte Bereiche des Gehirns aktivieren und spezifische Funktionen wiederherstellen, zumindest vorübergehend.</p>
<p><strong>Quelle</strong>:</p>
<p>Bilhartz, T.D, Bruhn, R.A., and Olson, J.E. (2000). The effect of early music training on child cognitive development. Journal of Applied Developmental Psychology.</p>
<p>Große-Jäger, Hermannn (1999): Freude an Musik gewinnen. Musikerziheung im Kindergarten. Freiburg: Herder Verlag.</p>
<p>Manfred Gerlach, Heinz Reichmann, Peter Riederer (2007): Die Parkinson-Krankheit: Grundlagen, Klinik, Therapie. Wien: Springer Verlag.</p>
<p>Guo, Yong (2005): <em>Lustige Psychologie,</em> Shan Xi<em>:</em> Jiao Yu Verlag</p>
<p>The Music Education Madnuss Site, unter <a href="http://www.musiceducationmadness.com/important.shtml">http://www.musiceducationmadness.com/important.shtml</a></p>
<p><em>Wirkung der Musik</em> (24.10.2009), unter <a href="http://www.csmes.org/html/25150.html">http://www.csmes.org/html/25150.html</a></p>
<p><strong>Bildquelle</strong>:</p>
<p>Feel The Music, unter <a href="http://www.warsteiner-unipartys.de/2009/11/19/wer-fuhlen-will-muss-horen/">http://www.warsteiner-unipartys.de/2009/11/19/wer-fuhlen-will-muss-horen/</a></p>
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		<title>Haben Wale eine Wahl?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 09:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Xenia Klass</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klangwelten]]></category>
		<category><![CDATA[lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Lautstärke]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer bekannter wird uns das Bild von toten Walen und Delfinen, die an zahlreichen Küsten weltweit qualvoll vollenden. Meistens sind es sogar ganze Gruppen von Meeressäugern.  Bei den Gründen wird oft gerätselt- Haben sich die Tiere verirrt, sind sie von einer Krankheit befallen worden oder spielen klimatische Bedingungen eine Rolle?  Immer mehr Wissenschaftler tendieren aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://klangschreiber.de/files/2012/01/P1050006.jpg"><img class="alignleft  wp-image-3805" src="http://klangschreiber.de/files/2012/01/P1050006-207x300.jpg" alt="" width="183" height="266" /></a>Immer bekannter wird uns das Bild von toten Walen und Delfinen, die an zahlreichen Küsten weltweit qualvoll vollenden. Meistens sind es sogar ganze Gruppen von Meeressäugern.  Bei den Gründen wird oft gerätselt- Haben sich die Tiere verirrt, sind sie von einer Krankheit befallen worden oder spielen klimatische Bedingungen eine Rolle?  Immer mehr Wissenschaftler tendieren aber zu der Aussage, dass die Tiere durch Lärm in ihrem Lebensraum gestört werden, besonders von militärischem Lärm in Form von Sonartechnik.</p>
<p><span id="more-3232"></span></p>
<p><a title="Sonare" href="http://www.wdcs-de.org/sounds/sonar.m3u" target="_blank">Sonare</a> werden zur Ortung von Gegenständen im Wasser mittels Schallwellen eingesetzt, insbesondere bei der Suche und Verfolgung von lautlosen U-Booten. Dabei wird das Echoprinzip eingesetzt, bei dem Signale ausgestrahlt werden und dessen Echo wieder eingefangen wird. Daraus kann die Entfernung zu Objekten über die Laufzeit der Echos bestimmt werden. Das Militär nutzt das Sonar bei ihren Manövern oder Routinearbeiten. Dadurch können Explosionen entstehen sowie leistungsstarke Sonare eingesetzt werden, dessen Frequenzbereiche unterschiedlich stark angewendet werden. Es gilt aber: Je höher die Sequenzen, desto genauer die Informationen über das Zielobjekt. Die Reichweite der Schallwellen kann einige Tausende Kilometer erreichen. Das Problem dabei ist, dass Wale und Delfine ähnliche Frequenzbereiche für die Kommunikation unter Artgenossen, Paarungsvorgänge  und die Gestaltung ihres Lebens nutzen wie das das Militär.</p>
<p>Die Wale  gehören zu den Säugetieren und bringen einen weltweiten Bestand mit über 80 Arten auf. Als Meeresgiganten stellen wir uns diese  faszinierende Meeresbewohner vor, doch man kann kaum glauben, dass auch diese Tiere hochsensibel sind. Vor allem ihr außergewöhnlich stark ausgeprägtes Gehör. Wale können sich passiv orientieren, indem sie auch leiseste Geräusche verarbeiten und sich somit ein Bild von der Umwelt machen. Kleinste Lärmstörungen reichen jedoch aus, um die Tiere zu verwirren und sie orientierungslos zu machen. Dessen Folge ist, dass die wichtigen und lebensnotwendigen Informationen so nicht aufgenommen werden können. Bei der aktiven akustischen Orientierung, auch Echolokation genannt, erzeugen Zahnwale hochfrequente Laute. Die Energie der Laute, der so genannten Klicks, liegt im Ultraschallbereich und kann von uns nicht wahrgenommen werden. Die Frequenz der Klicks liegt dabei zwischen 30-120 kHz. Die Gegenstände in der Umgebung der Säugetiere werfen Klicks zurück und somit kann dieses Echo von den Tieren analysiert werden. Sie wissen dadurch, wo und was sich in ihrer Umgebung befindet. Vor allem bei der Nahrungssuche und Gefahrerkennung ist diese Art von Orientierung sehr hilfreich.</p>
<p>Nun muss man sich vorstellen, dass die Tiere nicht nur ihre natürlich Umgebung um sich herum haben, sondern auch uns Menschen. Wir verschmutzen den Lebensraum der Meeressäuger nicht nur mit Giftstoffen und Abfällen, sondern auch mit &#8220;akustischem Müll&#8221;. Die Problematik der Walstrandungen  durch den Sonareinsatz in den Meeren ist verstärkt nach dem 2. Weltkrieg zu beobachten. Besonders jedoch im Kalten Krieg. Seit dieser Zeit sehen Wissenschaftler und Naturschutzverbände immer mehr Parallelen zwischen Walstrandungen und Militärmanövern, bei denen hochleistungsfähige Sonarsysteme eingesetzt werden. Der Schallpegel der Sonare beträgt bis zu 240 dB, was dem Hunderttausendfachen eines Presslufthammers entspricht. Für uns Menschen reicht auch ein Presslufthammer, bei dem wir schon die Ohren zuhalten,  die Meeressäuger können das aber nicht und sind somit diesem betäubendem Lärm direkt ausgesetzt.</p>
<p>Welche Folgen hat der Einsatz von Sonartechnik nun auf Wale und Delfine? Bei zahlreichen Beobachtungen und Obduktionen der Tiere stellten Wissenschaftler einige Hypothesen auf. Als erstes ist zu sagen, dass das Gehör der Tiere unter dem hohem Schall leidet. Es kommt zu Blutungen und Schädigungen im Innenohr oder sogar zu Taubheit. Dadurch begeben sich die Wale in Lebensgefahr, weil ihnen der Orientierungsinn sowie die Navigation fehlen. Es wurde außerdem festgestellt, dass das Verhalten der Meeressäuger sich beim starken akustischen Lärm ändert, indem vor allem tief tauchende Arten in Panik zu schnell an die Wasseroberfläche kommen. Dadurch bilden sich kleine Luftblasen im Blut, welche die Gefäße verstopfen und somit die Durchblutung hindern. Die Tiere verbluten von innen oder sterben sogar daran. Forscher gehen davon aus, dass nur ein Bruchteil der Tiere strandet. Viele finden ihren Tod auf dem Meeresboden. Die gemeinnützige Organisation Whale &amp; Dolphin Conservation Society (<em>WDCS</em>) hat eine  <a href="http://www.wdcs-de.org/wale/docs/Strandungsliste.pdf" target="_blank">Liste</a> veröffentlicht, die Zusammenhänge zwischen Militäraktivitäten und Massenstrandungen aufzeigt.</p>
<p>Es ist einerseits bemerkenswert, wie weit die Sonartechnologie heute fortgeschritten ist und was damit alles ermöglicht wird. Doch andererseits frage ich mich, wessen fremde U- Boote soll man heutzutage jagen und was gibt es zu sprengen? Oft sind es nur Übungen oder Routinearbeiten im Gewässer, die vom  Militär durchgeführt werden, doch diese bringen viele Opfer mit sich. Auch wenn keine Menschen zu Schaden kommen,  sterben und quälen sich jedoch andere Lebewesen. Es wird keine Rücksicht auf die lärmempfindlichen Bewohner der Meere genommen, die extrem auf externe Schallereignisse reagieren.</p>
<p>Endlich wird das Problem der hohen Lärmbelastung durch das Sonar immer mehr erkannt und die Forderungen nach Änderungen mit dessen Umgang werden immer lauter. Mittlerweile gibt es verschiedene Meeresschutzabkommen und Gremien, die die Verbesserung der Situation bewirken sollen, doch leider dauert dieses viel zu lang. Als mögliche Lösungsansätze schlägt der  Meeresbiologe Dr. Kim Detloff großflächige Meeresschutzgebiete, die vom Menschen nicht intensiv genutzt werden dürfen, die Verlagerung von Schifffahrtslinien, Regulierungen für den Einsatz von Sonarsystemen oder technische Schallschutzkonzepte in der Offshore-Industrie. Besonders hilfreich würde es sein, wenn lärmverursachende Eingriffe ganz verboten werden.</p>
<p>Zahlreiche Naturschutzorganisationen engagieren sich für lärmfreie Gewässer und starten  regelmäßig zahlreiche <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oaey36ViBfI">Kampagnen</a> und <a href="http://videokatalog.weltderwunder.de/Wirtschaft/video-Lauter-Protest-f%C3%BCr-einen-stillen-Ozean-SONAR-SUCKS-Wale-Sonar-Sucks-Berlin-100548.html">Aktionen</a>.</p>
<p>Eine wirklich sehenswerte <a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/08/08/die-story.xml">Reportage</a> zum Thema der Walstrandungen bietet die italienische Meeresbiologin Antonella Servidio<em>.</em></p>
<p>Wir Menschen können unsere Unterwasseraktivitäten lindern bzw. die Verantwortlichen dazu bringen sich an bestimmte Gesetze oder Abkommen zu Lärmbelästigung zu halten. Wenn es uns in unsrer Umgebung zu laut ist, dann ziehen wir in eine Region, weit weg von der Großstadt, wo es viel ruhiger ist. Doch haben die Wale eine Wahl?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>Duden: URL: http://www.duden.de/rechtschreibung/Sonar am 14.12.2011</p>
<p>Weltneugier: Gestrandete Wale- Ein Interview mit dem Meeresbiologen Dr.Kim Detloff. URL: http://www.stepin.de/weltneugier/gestrandete-wale-ein-interview-mit-dem-meeresbiologen-dr-kim-detloff/</p>
<p>WDCS: Wie orientieren sich Wale und Delfine? URL: http://www.wdcs-de.org/wale/abtauchen.php am 14.12.2011</p>
<p>Bresing, K: Militärischer Lärm im Meer. URL: http://www.okeanos-foundation.org/assets/Uploads/WeitereInfosMilitaer.pdf am 14.12.2011</p>
<p>chs/dpa/ddp: Gestörtes Gehör. URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,617892,00.html am 14.12.2011</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Radio vs. Radio 2.0 (2/2) Vom &#8220;Nebenbei&#8221;- zum &#8220;Mitmach&#8221;-Medium?</title>
		<link>http://klangschreiber.de/2012/02/11/radio-vs-radio-2-0-22-vom-nebenbei-zum-mitmach-medium/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 23:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nick Marten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemessen an Statistiken zur Mediennutzung haben Hörfunkformate im Social Web nur einen mäßigen Erfolg. (siehe: Radio vs. Radio 2.0 (1/2)) Trotzdem führen Radioexperten die zuletzt steigenden Hörerzahlen auch auf das Social Web zurück. Die Symbiose zwischen den beiden Medien Radio und Internet erklärt diesen vermeintlichen Widerspruch und könnte sogar den ewigen &#8220;Radiowunsch&#8221; von Bertolt Brecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: justify">
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><img src="http://lokalrundfunktage.de/media/2011/12/radio.jpg" alt="" width="215" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Lokalrundfunktage.de</p></div>
<p>Gemessen an Statistiken zur Mediennutzung haben Hörfunkformate im Social Web nur einen mäßigen Erfolg. (siehe: <a title="Radio vs. Radio 2.0 (1/2)" href="http://klangschreiber.de/?p=3157" target="_blank">Radio vs. Radio 2.0 (1/2)</a>) Trotzdem führen Radioexperten die zuletzt steigenden Hörerzahlen auch auf das Social Web zurück. Die Symbiose zwischen den beiden Medien Radio und Internet erklärt diesen vermeintlichen Widerspruch und könnte sogar den ewigen &#8220;Radiowunsch&#8221; von Bertolt Brecht wahr werden lassen.</p>
<p><span id="more-3535"></span></p>
<p>Die Tatsache, dass klassische Radiosender Anwendungen des Social Web nutzen, um sich zu präsentieren und mit Hörern zu kommunizieren, gilt in der Radioszene als ein Erfolgsrezept &#8211; <a title="Pressemitteilung Radiozentrale (2011): Lutz Kuckuck zu den ma-Eckdaten." href="http://www.presseportal.de/pm/59030/2004575/media-analyse-2011-radio-i-radiodeutschland-in-feier-statt-katerlaune-ueber-eine-halbe-million-mehr" target="_blank">so schrieb der Geschäftsführer der ‚Radiozentrale‘, Lutz Kuckuck</a>:</p>
<blockquote><p><em>„Zugewinne werden heute in erster Linie über die digitale Verlängerung gemacht. Die Programmverantwortlichen haben ebenso konsequent wie unaufgeregt die digitalen Möglichkeiten genutzt – von der Radio-App unterwegs auf dem Handy oder Notebook bis hin zu den zusätzlichen Einschaltimpulsen durch die Fanpages in den sozialen Netzwerken.“</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify">Aus dieser Perspektive liegt die Zukunft des Radios also in der Konvergenz zwischen dem konventionellen Radio und dem Social Web. Statistiken zeigen, dass Radiosender versuchen sich an dieser These zu orientieren. Insbesondere das gefragte Netzwerk Facebook spielt dabei eine zentrale Rolle. Online können die <a title="Facebook- und Twitter-Charts der Radiosender" href="http://radiocharts.rockbär.de/" target="_blank">Facebook- und Twittercharts der Radiosender</a> genauer betrachtet werden:</p>
<p style="text-align: justify">Insgesamt sind mit 205 Sendern bereits über 80% der privaten Hörfunkanbieter bei Facebook vertreten. Auch die öffentlich-rechtlichen Anbieter sind im Social Web dabei: 60 Programme besitzen ein Profil in dem sozialen Netzwerk. Zusammengezählt kommen alle deutschen Sender auf gut drei Millionen &#8220;Fans&#8221;, die das Angebot der Radiosender bei Facebook wahrnehmen – die Tendenz ist steigend.</p>
<p style="text-align: justify">Dazu kommen noch &#8220;Radio-Communitys&#8221; wie beispielsweise die von <a title="1Live Freundeskreis" href="freundeskreis.einslive.de/" target="_blank">1LIVE</a> und <a title="My Sputnik" href="my.sputnik.de/" target="_blank">MDR Sputnik</a>, die diesen Trend mit eigenen Netzwerken aufgreifen.<br />
Auf den Seiten der Netzwerke hat der Hörer die Möglichkeit Themen zu diskutieren, Inhalte nachzuhören oder auch selbst &#8220;Content&#8221;, in Form von Bild-, Video- oder Audiomaterial, zur Verfügung zu stellen.<br />
Für die Methode das Radio auf diesem Weg in das Zeitalter des Social Web zu integrieren sprechen auch die Daten und dazugehörigen <a title="Katrin Busemann, Christoph Gscheidle: Web 2.0: Nutzung steigt – Interesse an aktiver Teilhabe sinkt" href="http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/07-08-2010_Busemann.pdf" target="_blank">Analysen der ARD/ZDF-Onlinestudie</a>. Diese besagen, dass die Motivation der aktiven Teilnahme im Rahmen von sozialen Netzwerken höher ist, als bei den einzelnen Anwendungen (Blogs, Podcasts, Wikis) selbst.<br />
Das Radio könnte also mithilfe der Netzwerke im Social Web eine Kompetenz erlangen, die bereits zu den Anfangszeiten des Radios vermisst wurde. Bertolt Brecht sprach, in seinen frühen Überlegungen zum Thema Radio, diese fehlende Kompetenz erstmalig an:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify"><em>„Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, d.h., er würde es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen. Der Rundfunk müsste demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren.&#8221; </em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify">Ansätze und Möglichkeiten für die Erfüllung des ewigen ‚Radiowunsches‘ von Brecht gibt es im Social Web zu genüge. Wenn das Prinzip der Partizipation und Interaktivität also schon nicht über komplett neuartige Hörfunkformate durchgesetzt werden kann, dann könnte jedoch die Kombination aus altbewährtem Radioprogramm mit den modernen Anwendungen des Social Web dem Radio eine neue Qualität verleihen.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Radio vs. Radio 2.0 (1/2) Hörfunkformate im Social Web</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 23:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nick Marten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Community-based-Provider]]></category>
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		<description><![CDATA[Individualität, Interaktivität, schneller Zugriff, von überall abrufbar, für jeden zugänglich und von jedem erstellbar. Im Zeitalter des Social Web herrscht die Pflicht „2.0“ zu sein. Vor diesem Hintergrund werden die klassischen Massenmedien aus den Bereichen Print, Fernsehen und Hörfunk im Social Web adaptiert und die Funktionsweisen neu verhandelt. Leidenschaftliche Radiomacher und –liebhaber sind deswegen wachsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 259px"><img src="http://2.bp.blogspot.com/-GxJUc0J1Oa4/TfgtMtfxXwI/AAAAAAAACMY/J4hegyMQq1I/s1600/mic.jpg" alt="" width="249" height="199" /><p class="wp-caption-text">© the12planet.blogspot.com</p></div>
<p style="text-align: justify">Individualität, Interaktivität, schneller Zugriff, von überall abrufbar, für jeden zugänglich und von jedem erstellbar. Im Zeitalter des Social Web herrscht die Pflicht „2.0“ zu sein. Vor diesem Hintergrund werden die klassischen Massenmedien aus den Bereichen Print, Fernsehen und Hörfunk im Social Web adaptiert und die Funktionsweisen neu verhandelt.</p>
<p style="text-align: justify">Leidenschaftliche Radiomacher und –liebhaber sind deswegen wachsam und fragen sich, ob die neuartigen auditiven Formate im Internet eine Konkurrenz für das konventionelle Radioprogramm darstellen.</p>
<p style="text-align: justify"><span id="more-3157"></span></p>
<p style="text-align: justify">Das „neue Radio“ hat im Social Web mehrere Erscheinungsformen. Es verbirgt sich hinter Begriffen wie „Community-based-provider“, „Webcaster“, „Simulcaster“ oder „Podcast“.</p>
<p style="text-align: justify">Ein Beispiel für den <strong>„Community-based-provider</strong>“ ist die Musikplattform <strong><a title="last.fm" href="http://www.lastfm.de/">last.fm</a></strong>. Sie vereint Musikliebhaber aus aller Welt und lockt mit Musik „passend zu deinem Geschmack“. Zentraler Inhalt der Seite sind die sogenannten Radiostationen. Hinter jeder Station verbirgt sich eine variierende Wiedergabeliste. Der Nutzer findet auf last.fm zu jedem Künstler und zu jedem Musikgenre eine solche Liste. Die Zusammenstellung der Musiktitel erfolgt aber nicht aus dem Repertoire von lediglich einem Künstler, sondern spielt Musik, die z.B. dem Genre des ausgewählten Musikers entspricht. Dank eines Systems, welches das Hörverhalten aller Nutzer verfolgt und untereinander abgleicht, bekommen die Hörer Empfehlungen, wie der eigene musikalische Horizont erweitert werden könnte. Glaubt man den Betreibern der Plattform, dann läuft so nur die Musik über den „World Wide Web-Äther“, die man auch wirklich hören will.</p>
<p><a title="1000MIKES" href="http://de.1000mikes.com/">1000MIKES</a> ist eine weitere Form des „Radios 2.0“. Auf der Internetseite des <strong>Webcasters</strong> <em></em>können die Nutzer kostenfrei ihre eigenen Radiosendungen erstellen und übermitteln. Webcasting steht dabei für die ausschließliche Übertragung des Programms über das Internet<em>.</em> Radioamateure nutzen das Angebot der Plattform und bieten z.B. Sportübertragungen von unterklassigen Vereinen, Kanäle exklusiv für Seefahrer oder Live-Lesungen von Romanen an. Gemäß den Angaben der Seite gibt es über 11.000 deutschsprachige Kanäle. Wie viele der Sender davon wirklich regelmäßig senden ist allerdings unklar. Die tatsächliche Anzahl ist aber wohl um ein vielfaches geringer.</p>
<p style="text-align: justify">Der bequemste Weg um Hörfunkformate im Internet zu erreichen ist der Besuch der Homepage eines Radiosenders. So wird eine weitere Form des Internetradios erkennbar: Der <strong>Simulcaster.</strong> Simulcasting steht für das simultane Übertragen des terrestrischen Radioprogramms über das Internet. Ein Beispiel für ein erweitertes Prinzip des Simulcastings ist das <a title="Webradio von MDR Sputnik" href="http://www.sputnik.de/programm/webradio" target="_blank">Webradio des Jugendsenders MDR Sputnik</a>. Zusätzlich zu dem herkömmlichen Angebot das „On-Air“-Programm auch im Internet auszustrahlen, hat der Hörer die Möglichkeit über die Homepage des Senders weitere Kanäle auszuwählen. Insgesamt kann zwischen acht Kanälen (Makossa-, Soundcheck-, Black-, Rock-, Club-, Popkult-, Insomnia- und OnAir-Channel) gewählt werden. Diese unterscheiden sich besonders hinsichtlich des musikalischen Genres und der Themenagenda. Die zusätzlichen Kanäle des Senders werden so als Instrument der Wiederverwertung bereits ausgestrahlter Themen benutzt: So beinhaltet beispielsweise der Rock-Channel des Webradios eine ‚Best-Of‘-Zusammenstellung aus Wort- und Musikbeiträgen von bereits gesendeten Ausgaben des Sputnik-Magazins ‚Rock-It‘.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Podcasts</strong> sind neben den vorgestellten Stream-Formaten eine weitere Variante des Radios im Internet. Vergleichbar mit Blogs gibt es sie von privaten sowie kommerziellen Anbietern und somit auch zu den unterschiedlichsten Themengebieten.</p>
<p style="text-align: justify">Regelmäßig werden Podcasts auch von konventionellen Radiosendern angeboten. Beispielsweise stellt <a title="1Live Podcasts" href="http://www.einslive.de/sendungen/podcasts/" target="_blank">der WDR-Jugendsender 1Live</a> eine wöchentliche Zusammenfassung des Morgenmagazins, sämtliche Talk-Formate sowie Reportagen, Hörspiele und Comedy-Formate zur Verfügung.<strong> </strong>Insgesamt betrachtet ermöglichen Podcasts dem Hörer die gezielte Selektion von Audiobeiträgen. Diese können darüber hinaus beliebig oft und, nachdem sie auf einen mp3-Player oder auf ein Handy übertragen wurden, auch mobil genutzt werden.</p>
<p style="text-align: justify">Des Weiteren besteht die Möglichkeit mithilfe von spezieller Software, wie etwa dem <a title="ARD Podcast Mixer" href="http://www.br-online.de/podcast/podcast_move/mp3-video-podcast-mixer.shtml" target="_blank">ARD Podcast Mixer</a>, ein individuelles Programm aus der privaten Musiksammlung und verschiedenen Podcasts zusammenzustellen. <strong></strong>Der Hörer kann mittels dieser Technik über Inhalte und Reihenfolge entscheiden,   unabhängig von festgelegten Sendezeiten aus einem vorhandenen medialen Angebot auswählen und die Elemente nach eigenem Belieben zusammenführen.</p>
<p style="text-align: justify">Lösen die neuen auditiven Anwendungen nun aber wirklich die angepriesene <a title="Pressebericht: Hamburger Abendblatt" href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/live-digital/article845942/Radio-Revolution-im-virtuellen-Aether.html" target="_blank">“Radio Revolution im virtuellen Äther“</a> aus?</p>
<p style="text-align: justify"><em></em>Ein Blick auf die Ergebnisse der <a title="ARD/ZDF Onlinestudie" href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank">ARD/ZDF Onlinestudie</a> beantwortet diese Frage mit einem „Nein“.</p>
<p style="text-align: justify">Ein Ergebnis der qualitativen Untersuchung ist, dass im Jahr 2011 rund 51 Prozent der fast 52 Millionen Internetnutzer in Deutschland Audiodateien – zumindest gelegentlich – rezipiert haben.  Davon haben unter anderem vier Prozent Audiopodcasts gehört, 24 Prozent Audiodateien abgerufen und 27 Prozent Radio über einen Stream gehört.</p>
<p style="text-align: justify">Von einer regelmäßigen Nutzung der Stream-Formate kann allerdings nicht gesprochen werden: 13 Prozent aller Onliner hören zumindest gelegentlich (monatlich oder seltener) Radio über das Internet. Zur alltäglichen Nutzungsroutine (Nutzung mehrmals täglich/täglich) ist diese Form des Radiohörens nur bei knapp 4 Prozent der Onliner geworden.<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify">Die Studie hat außerdem die Nutzung von Musikportalen im Internet analysiert, zu denen auch die Plattform Last.fm gezählt wurde. Das Ergebnis zeigt, dass der Gebrauch eher vereinzelt stattfindet und zudem abhängig von der zugehörigen Altersgruppe ist. Während von den 14- bis 29-Jährigen immerhin fünf Prozent zumindest wöchentlich Musikportale nutzen, sind es bei den 30- bis 49-jährigen Internetnutzern lediglich fünf Prozent, die ein derartiges Portal überhaupt <strong>jemals</strong> genutzt haben.</p>
<p style="text-align: justify">Die Zahlen zeigen: Von einer „Revolution“ sind die Hörfunkformate im Social Web also noch weit entfernt. Schuld daran ist auch das geringe Interesse für eine aktive Teilnahme am Social Web:</p>
<blockquote><p><em>„Die Rolle des Rezipienten als eigener Programmchef auf der Suche nach den individuellen Musiknischen hat nur eine begrenzte Anziehungskraft.“</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify">schlussfolgert Annette Mende in ihrer <a title="Annette Mende: Das Radio in der digitalen Welt." href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Online10/07-08-2010_Mende_Radio.pdf" target="_blank">Analyse der Onlinestudie</a>.</p>
<p style="text-align: justify">Der Aspekt des geringen Interesses an aktiver Teilnahme beschäftigt auch <em>Katrin Busemann und Christoph Gscheidle</em>. Die Autoren befassen sich in ihrer <a title="Katrin Busemann, Christoph Gscheidle: Web 2.0: Nutzung steigt – Interesse an aktiver Teilhabe sinkt" href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Online10/07-08-2010_Busemann.pdf" target="_blank">Ausarbeitung</a> mit der Nutzung von Anwendungen im Social Web und untersuchen inwiefern diese „im Sinne der spezifischen Idee des Web 2.0, des Mitmachens, des Selbergestaltens, genutzt werden.“ Die Analyse belegt, dass nur noch eine kleine Gruppe der Onlinenutzer an aktiven Teilhabemöglichkeiten interessiert ist:</p>
<blockquote><p><em>„Bei der letzten Erhebung 2009 deutete sich bereits ein Sättigungseffekt an. […] Das Potenzial hat sich binnen Jahresfrist fast halbiert. Nur noch 7 Prozent der Onliner bekennen heute, sehr interessiert an der Möglichkeit zu sein, aktiv was beizutragen.“<br />
</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify">Internetbasierte Hörfunkformate, in der jetzigen Form, stellen also kein Zukunftsmodell für das Radio dar. Trotzdem führen Radioexperten die zuletzt steigenden Hörerzahlen auch auf das Social Web zurück.</p>
<p style="text-align: justify">Um einen Erklärungsansatz dieses vermeintlichen Widerspruches geht es im <a title="Radio vs. Radio 2.0 (2/2)" href="http://klangschreiber.de/?p=3535" target="_blank">zweiten Teil von </a><em><a title="Radio vs. Radio 2.0 (2/2)" href="http://klangschreiber.de/?p=3535" target="_blank">„Radio vs. Radio 2.0“</a>.</em></p>
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		<title>Podcasts (Podcast)</title>
		<link>http://klangschreiber.de/2012/02/04/podcasts-podcast/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 11:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klangkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Audio-Design]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Podcast über die akustisch-mediale Erscheinungsform des Podcasts. Was er ist und wie er funktioniert, worauf man achten sollte und welche Möglichkeiten in ihm stecken. Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Noemi Fendesak, die mit Armin Himmelrath und Britta Mersch von DRadio Wissen Interviews zum Thema &#8220;Zukunft des Hörfunks&#8221; durchgeführt hat. Weitere Infos zum Podcast, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2674" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://klangschreiber.de/files/2011/09/podcaster_1col_small.jpg"><img class="size-full wp-image-2674" src="http://klangschreiber.de/files/2011/09/podcaster_1col_small.jpg" alt="Podcast" width="150" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Podcast-Erkennungszeichen von Peter Marquardt von lemotox.de</p></div>
<p>Ein Podcast über die akustisch-mediale Erscheinungsform des Podcasts. Was er ist und wie er funktioniert, worauf man achten sollte und welche Möglichkeiten in ihm stecken.</p>
<p>Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Noemi Fendesak, die mit Armin Himmelrath und Britta Mersch von DRadio Wissen Interviews zum Thema &#8220;Zukunft des Hörfunks&#8221; durchgeführt hat.</p>
<p>Weitere Infos zum Podcast, dem „Radio für die Hosentasche“, gibts unter anderem <a title="Radio für die Hosentasche – SR-online" href="http://www.sr-online.de/dersr/2285/">hier</a> (vielen Dank an Tobias Ortmanns für den Hinweis).</p>
<p>Als Podcast zum Mitnehmen (rechte Maustaste, dann &#8220;Speichern unter &#8230;&#8221; wählen): <a title="„Podcasts“ – ein Podcast über den Podcast" href="http://klangschreiber.de/files/2011/09/Noemi-Fendesak_Lukas-Schmidt-Podcast-über-Podcast.mp3">Podcasts</a></p>
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		<title>Fangesänge: Das FANomen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Höhn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klangkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fangesang]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fangesang – jeder kennt ihn. Und wen hat er im Stadion noch nicht dazu verleitet mit zu klatschen, wippen oder sogar zu singen. Hat sich schon einmal jemand Gedanken darüber gemacht, woher der Fangesang ursprünglich kommt und wie er sich zusammen setzt? Immerhin werden die Gesänge Woche für Woche von vielen tausenden Menschen lauthals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left"><a href="http://klangschreiber.de/files/2012/01/Titelbild.png"><img class="alignleft  wp-image-4132" src="http://klangschreiber.de/files/2012/01/Titelbild-300x160.png" alt="" width="275" height="147" /></a> Der Fangesang – jeder kennt ihn. Und wen hat er im Stadion noch nicht dazu verleitet mit zu klatschen, wippen oder sogar zu singen. Hat sich schon einmal jemand Gedanken darüber gemacht, woher der Fangesang ursprünglich kommt und wie er sich zusammen setzt?</p>
<p style="text-align: left"><span id="more-3295"></span></p>
<p style="text-align: left">Immerhin werden die Gesänge Woche für Woche von vielen tausenden Menschen lauthals mitgesungen. Viele Musik- und Gesangspädagogen klagen darüber, dass zu wenig in der deutschen Gesellschaft gesungen wird. Das scheint im Stadion nicht der Fall zu sein und im Hinblick auf den traditionellen Gesang von Volksliedern mag das wahrscheinlich zutreffen. Obwohl eine Studie ergeben hat, dass das Singverhalten der Jugendlichen nicht so stark abgenommen hat, wie man vermutet. Allerdings hat sich das allgemeine Liedgut zu aktuellen Liedern geändert und umfasst verschiedene Genres. Gehört somit der Fangesang auch in das Repertoire des allgemeinen Liedguts? Immerhin wird er wie ein Volkslied spontan in der Gemeinschaft gesungen. Könnte es sich daher bei den Fangesängen um das moderne Volkslied handeln?</p>
<p>Die Anfänge der Fangesänge sind in England, dem Mutterland des Fußballs, in den 1960er Jahren zu finden. Laut Desmond Morris gibt es drei Quellen, aus denen sich Fangesänge zusammen gefügt haben. Die erste Quelle ist die englische Tradition des Hymnensingens beim Finalspiel in Wembley. Hier wurde vor jedem Finalspiel das religiöse Lied „Abide with me“ gemeinsam gesungen. Auf Grund der erhöhten Anzahl an internationalen Fußballspielen entstand ein wechselseitiger Austausch des Fanverhaltens, welcher Anlass für die zweite Quelle überliefert: die südamerikanischen Einflüsse. Denn wie Morris schildert, haben die südamerikanischen Fans schon in den 20er Jahren ihre Begeisterung durch Gesänge, Platzpatronen aus Revolvern oder später mit dem Toilettenpapierregen gezeigt. Nach der Weltmeisterschaft 1962 in Chile haben laut Morris die englischen Fans, vor allem die Fans des FC Liverpool, die rhythmischen Gesänge als Souvenir mitgebracht und direkt in ihrem Stadion dem „Spion Kop“ aufgeführt. Somit gilt der Kop, eine Stehtribüne am Ende des Liverpooler Stadions, als Geburtsstätte der europäischen Fangesänge. Auch in Mexiko wurde ausgiebig gesunden, besonders in den Jahren 1968 und 1970 sorgte das von mehr als 100.000 Fans gesungene mexikanische Volkslied „La Golondrina“ für reichlich Gänsehaut. Die letzte Quelle der Fangesänge und wahrscheinlich bekannteste, ist die englische Popmusik in den 1960er Jahren. Als 1963 die Liverpooler Fans im Spion Kop das Lied „You’ll never walk alone“ von Gerry and the Pacemakers gesungen haben, war die Urhymne des Fußballs geboren und ist heute in jedem Stadion und bei zahlreichen Sportarten zu finden. Der als sentimentales Schunkellied geltende Popsong gibt den Fans die Möglichkeit mit der Mannschaft auf dem Platz zu kommunizieren, in dem sie ihr mitteilen, dass sie „bei der Mannschaft“ sind. Diese schlichten Worte vertreten einen klaren Standpunkt und lassen keinen Zweifel zu, dass man als 12. Mann zur Mannschaft gehört.</p>
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<p><a href="http://klangschreiber.de/files/2011/12/YouTube-Video.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3326" src="http://klangschreiber.de/files/2011/12/YouTube-Video-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
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<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Li7WX3y7xco" target="_blank">YouTube Video: „You’ll never walk alone”, FC Liverpool – FC Barcelona, UEFA Champions League 2007</a></p>
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<p>Einige Studien haben sich in den letzten Jahren mit dem Fangesang auseinander gesetzt und ein Kategoriensystem in Form eines Dreiecks erstellt, in dem die unterschiedlichen musikalischen Aktivitäten qualitativ in Kategorien eingeordnet werden. Reinhard Kopiez und Guido Brink, zwei deutsche Musikwissenschaftler, nennen es sogar das „Fan-Abitur“, welches man erreicht, wenn man herausragende gesangliche Leistungen und Rhythmusgefühl aufweist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://klangschreiber.de/files/2011/12/pyramide.jpg"><img class="size-medium wp-image-3308 aligncenter" src="http://klangschreiber.de/files/2011/12/pyramide-300x161.jpg" alt="Quelle: Kopiez, Reinhard/Brink, Guido" width="300" height="161" /></a></p>
<p>Die erste Stufe beschreibt die „Primärreaktionen“, welche sich aus Rufen, Pfeifen, Schreien und Lärminstrumenten zusammensetzt. Die Vuvuzela, wie man sie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erlebt hat, gilt zum Beispiel als eine Primärreaktion. Das „rhythmische Klatschen“ ist häufig mit „gesprochenen Rufen“ verbunden, wie z. B. „Olé, Olé, Olé, Olé, Super Deutschland, Olé“. Die nächste Stufe beinhaltet die „Kurzgesänge“ oder auch „gesungenen Rufe“, die nur aus wenigen Takten und Melodien bestehen. Die letzte und höchste Stufe erreicht man mit den eigentlichen „Gesängen“, die die Singfähigkeit und das Erinnerungsvermögen der Fans beansprucht. Die berühmtesten Beispiele für Gesänge sind „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“ oder „Ihr seid nur ein Karnevalsverein“ zur Melodie von „Yellow Submarine“ der Beatles. Demnach stellt man fest, dass die Melodien des Fangesangs meist aus dem Alltag der Fans und aus vielen verschiedenen Musikgenres entstammen wie z.B. Weihnachtslieder, Schlager, St. Martinslieder, Karnevalslieder, Volksmusik, Kinderlieder sowie Pop und Rock.</p>
<p>Doch damit der Fangesang wirklich zustande kommt, gibt es unterschiedliche Voraussetzungen. Besonders wichtig ist das Zusammenspiel zwischen Sportart, Mensch und Musik. Somit muss die Sportart eine bestimmte Struktur aufweisen, um einen Fangesang zu zulassen, die Musik eine Art bieten, die als Fangesang geeignet ist und der Mensch gewillt ist diese Musikstücke während einer Spotveranstaltung zu singen.</p>
<p>Fangesänge sind besonders bei den Sportarten Fußball und Eishockey zu hören, da bei Einzelsportarten wie Tennis, Eiskunstlaufen, Schwimmen oder Autorennen die Entwicklung einer solchen Fankultur nicht stattfindet. Hier hört man häufig Primärreaktionen oder das rhythmische Klatschen. Allerdings findet man Fangesänge auch nicht bei allen Mannschaftssportarten. Hierunter fallen z.B. Hockey, Basketball oder Handball. Der Grund hierfür liegt darin, dass zum einen die Fangruppen kleiner sind als beim Eishockey und Fußball, aber der viel interessantere Grund liegt darin, dass die Struktur der Sportart nur wenige bis gar keine Fangesänge zulassen. Wenn man sich ein Basketballspiel vor Augen hält, stellt man fest, dass die Spielzüge und der Spielaufbau der Mannschaften viel kürzer sind, als bei einem Fußballspiel. Insgesamt fallen auch viel mehr Körbe, als beim Fußball Tore geschossen werden, wodurch es zu viele Höhepunkte gibt, die nur eine Primärreaktion erlauben. Der Spielverlauf bei einem Fußballspiel bietet gerade durch seinen langsamen Spielaufbau und seiner wenigen Tore ein ausgewogenes Verhältnis von Spannung und Entspannung, sodass die Fans auf die wechselnden Spannungszustände reagieren können. Auch ein Eishockeyspiel bietet eine ideale Plattform für Fangesänge durch seine zahlreichen Unterbrechungen, wodurch Platz für Emotionen geschaffen wird.</p>
<p>Eine weitere Voraussetzung für den Fangesang bietet die Menschenmasse bei einer Sportveranstaltung, die einen Sportler oder eine Mannschaft unterstützen und sich mit dieser identifizieren möchte, was durch das Tragen von Trikots und das Auftragen der Vereinsfarben sichtbar wird. Diese Menschenmasse ist meist stehend in Stadien oder Arenen zu finden und bildet eine „Subkultur“ mit einem eigenen „Image“, welches durch männlich-dominantes Auftreten, der Hingabe zur Unterstützung der eigenen Mannschaft, dem Bedürfnis zu Feiern nach einem Sieg und der Diffamierung der gegnerischen Mannschaft verdeutlicht wird. Diese kennen zudem den Verlauf des Spiels, die Regeln, aktuelle Informationen und die gegnerischen Fan-Gruppen genau. Des Weiteren muss jeder Fan ein großes Repertoire an Musikstücken auswendig  können, damit es in der Sportstätte gesungen werden kann. Allerdings sollte das Musikstück eine bestimmte Struktur haben, damit sie einheitlich gesungen werden kann. Meist ist diese Musikstruktur homophon angelegt. Dies bedeutet, dass sie eine Melodie hat, die einstimmig reproduzierbar ist und einfach ist – nicht zu lang, nicht zu viel Text und nicht kompliziert aufgebaut. Sobald ein Musikstück diese Voraussetzungen erfüllt, die Fans das Lied kennen und akzeptieren, ist es stadiontauglich und in der Fankurve willkommen. Doch leider gibt es heutzutage viel zu viele Lieder, die rhythmisch und einfach sind. Daher ist die Akzeptanz des Musikstückes ebenfalls von großer Bedeutung. Denn dieses Musikstück muss zur eigenen „Fan-Kultur“ und zum „Image“ der Fangruppe passen. Danach kann es umfunktioniert und umgetextet werden.</p>
<p>Wenn der Fangesang von so vielen Menschen reproduziert wird und von Fan zu Fan weitergegeben wird, erfüllt er auch die Kriterien für ein modernes Volkslied? Immerhin sind sie allgemein bekannt und weitverbreitete Melodien. Kopiez und Brink sind der Meinung, dass es eine neue Art des Volksliedes sein kann, auf Grund der Art wie mit dem Lied umgegangen wird und nicht im Zusammenhang mit dem Melodiegut. Denn, so sieht es auch Georg Brunner, wird der Fangesang wie das Volkslied Mund-zu-Mund weitergegeben, in der Gemeinschaft spontan gesungen und nicht durch Musik aus dem Stadionlautsprecher hervorgebracht. Doch, so muss man zugeben, sind Fangesänge im Vergleich zum Volksliedideal weder schön gesungen noch alt. Daher sind sich Kopiez und Brink am Ende ihrer Studie sicher, dass die Lieder des „(Fußball-) Volkes“ keine Volkslieder sind, obwohl sie der Volksliedtradition näher sind als jeder anderen Tradition und sogar eine Geschichte besitzen. Volkslied hin oder her &#8211; letztendlich ist zu sagen, dass der Fangesang heutzutage eine enorme Bedeutung hat, ob für Vereine und Clubs oder den einzelnen Fan, was eine Aktion von Werder Bremen in diesem Jahr verdeutlich: Der Club rief seine Fans auf, die Hymne neu einzusingen und somit Teil der Vereinshymne zu sein. Aber auch für Musikwissenschaftler nimmt der Fangesang eine besondere Stellung ein, indem sie u.a. Teil von Klanginstallationen wie bei den Berliner Festspielen 2006 werden und weiterhin das Phänomen der Fangesänge untersucht wird. Diese und viele andere Beispiele zeigen auf, wie verbreitet die Fangesangskultur ist und zum modernen Volk gehört.</p>
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<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>Brunner, Georg: Fangesänge im Fußballstadion. URL: http://www.imspiel-magazin.de/pdf/Thema_Deutsch_Flickflack_Foul_Tsukahara_Leseprobe_Fangesaenge.pdf, aufgerufen am 15.12.2011.</p>
<p>Kopiez, Reinhard/Brink, Guido: Fußball-Fangesänge Eine FANomenologie. 5. Auflage. Würzburg 2010.</p>
<p>Meuren, Daniel: Vuvuzela „Trompeter aller Vereine vereinigt Euch!“. URL: http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/vuvuzela-trompeter-aller-vereine-vereinigt-euch-1998823.html. aufgerufen am 15.12.2011.</p>
<p>Obert, Mark: Fangesänge, Schlachtrufe und Vuvuzelas. URL: http://www.fr-online.de/fr-videos/fussball-ist-musik-fangesaenge&#8211;schlachtrufe-und-vuvuzelas,1473512,4437966.html, aufgerufen am 15.12.2011.</p>
<p>Vec, Milos: Auf gehts Jungs, singt ein Lied für uns!. URL: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/fangesaenge-im-fussballstadion-auf-gehts-jungs-singt-ein-lied-fuer-uns-1980341.html, aufgerufen am 15.12.2011.</p>
<p><strong>Bildquellen:</strong></p>
<p>http://img.wallpaperstock.net:81/fu%C3%9Fball-auf-dem-rasen-wallpapers_21886_1920x1200.jpg</p>
<p>http://www.schulbilder.org/malvorlage-noten-i10471.html</p>
<p>http://fluffykins0.files.wordpress.com/2011/02/musical_note.png</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Mit der Stimme Musik machen &#8211; Der Mensch als Resonanzkörper</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Katharina Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klangkörper]]></category>
		<category><![CDATA[Klangtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[a- capella]]></category>
		<category><![CDATA[beatboxing]]></category>
		<category><![CDATA[close harmony]]></category>
		<category><![CDATA[crooning]]></category>
		<category><![CDATA[mikrofon]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Konzert ganz ohne Instrumente? Ist das nicht langweilig? Und überhaupt: Wie soll das denn gelingen? Man mag es kaum glauben, aber es funktioniert. Eines der besten Beispiele dafür ist Maybebop, ein deutsches A-Capella-Pop-Quartett aus Hannover. Das Erfolgsrezept von Oliver Gies, Jan Malte Bürger, Lukas Teske und Sebastian Schröder ist ihre Musikmischung, die für jede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-3793" src="http://klangschreiber.de/files/2012/01/jetzt-aber4-300x157.png" alt="" width="300" height="157" />Ein Konzert ganz ohne Instrumente? Ist das nicht langweilig? Und überhaupt: Wie soll das denn gelingen? Man mag es kaum glauben, aber es funktioniert. Eines der besten Beispiele dafür ist Maybebop, ein deutsches A-Capella-Pop-Quartett aus Hannover.</p>
<p><span id="more-3288"></span></p>
<p>Das Erfolgsrezept von Oliver Gies, Jan Malte Bürger, Lukas Teske und Sebastian Schröder ist ihre Musikmischung, die für jede Generation und jeden Geschmack etwas bereithält. Mal selbstironisch und mit einem Überraschungsangriff auf die Lachmuskeln, dann wieder gefühlvoll und sensibel mit Gänsehautgarantie. Mit ihren kunstvollen Arrangements und ihrem besonderen Charme drücken die „Charming Boys“ jedem Lied ihren ganz persönlichen Stempel auf.<br />
Doch was heißt A-Capella eigentlich? Was macht diesen Musikstil so besonders?</p>
<p>Die Bezeichnung stammt ursprünglich von dem italienischen „alla capella“ ab und heißt Musik „nach Art der Kapelle“. Das wesentliche Merkmal dieser Musikrichtung ist der Gesang ohne Instrumente und deren Imitation mit dem Mund. Diese Idee, Musik ohne Instrumente zu machen, existiert seit bereits mehreren tausend Jahren. Die Renaissance mit ihrer Choralmusik kann als Ursprung von A-Capella gesehen werden. Im 19. und teilweise im 20. Jahrhundert sangen in der klassischen Musik traditionelle Chöre ihre meist religiösen Lieder oder Balladen ohne instrumentale Begleitung. Die erste deutsche weltweit bekannte A-Capella Gruppe waren die Comedian Harmonists.</p>
<p>Das Besondere an A-Capella ist, dass die Sänger nur mithilfe von Mikrofonen ohne Playback und Instrumente Musik machen. Allein mit ihren Stimmen schaffen sie den Sound und die Klangfülle einer kompletten Band. Durch elektronische Hilfsmittel und der richtigen Technik im Studio kommen die imitierten Instrumente zur Geltung. Neben Methoden wie Vocal Percussion oder <a href="http://klangschreiber.de/?s=beatbox">Beatboxing</a>, die helfen, das Schlagzeug nachzuahmen, können auch Klatschen, Schnipsen oder so genannte Eggshaker den Rhythmus unterstützen. Die Beatboxer imitieren mit Mund, Nase und Rachen Rhythmusinstrumente. Ein Mikrofon auf dem Bauch und ein Rücken-Klopfen ergibt beispielsweise ein vibrierendes Trommeln. Beim Beatboxing spielt neben der Gleichzeitigkeit von Beat, Bass und Sprechgesang ebenfalls das Entertainment eine Rolle. Dazu gehört auch, das Publikum als aktive Ergänzung in Lieder mit einzubeziehen. Einfache rhythmische Klangmuster wie ein „Plop“, Summen, Schnipsen oder Klatschen werden auf verschiedene Zuhörergruppen verteilt, die an unterschiedlichen Stellen zum Einsatz kommen. Auf diese Weise können auch die Zuschauer daran teilhaben, ihr eigenes Instrument zu werden.</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/kAWfBkzJMxY?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>In der Regel übernimmt jeder Sänger einmal die Hauptstimme, die von den anderen begleitet wird. Eine A-Capella Formation setzt sich meistens aus fünf Sängern zusammen, die verschiedene Stimmlagen abdecken. Wichtiger Teil einer typischen A-Capella Besetzung kann der Countertenor sein, der mit Hilfe einer Kopfstimme die Höhe einer Alt-oder sogar Sopranlage erreicht. Dadurch erzielt er bestimmte Klangeffekte, indem er sich durch die hohe Stimmlage von den anderen abhebt. Weitere Stimmen sind im allgemeinen Tenor und Bariton, die einmalig oder je nach Größe der Gruppe auch mehrfach besetzt sein können. Bariton ist die Stimmlage zwischen Tenor und Bass. Letzterer ist die tiefste Stimmlage, deren Frequenzen in einer A-Capella Formation von großer Bedeutung sind, da sie den Rhythmus angeben und der Gruppe eine gewisse Stabilität und Orientierung bieten.</p>
<p>Die Möglichkeiten, die der Mensch hat, Geräusche allein mit seiner Stimme zu erzeugen, fasziniert vor allem das junge Publikum. Diese Unmittelbarkeit, die sich durch die Abwesenheit von Instrumenten ergibt, zeigt auch, wie anstrengend A-Capella sein kann. Dieser Musikstil ist mehr als Singen, er ist die präzise Beherrschung der Stimme und das Einsetzen des Körpers. Die Nutzung von Medien und Technik kann diesen menschlichen Resonanzkörper verstärken.</p>
<p>Deshalb sind gut klingende Räume oder Mikrofone Voraussetzung für A-Capella Musik. Sie ermöglichen, dass relativ leise Körpergeräusche verstärkt und zum Instrument werden können. So können Klänge erzeugt werden, die einem Halleffekt ähneln oder die Funktion eines Echos imitieren. Die Technik des <em>Crooning</em> ist ein Beispiel dafür. Diese Methode ist ein populär musikalischer Gesangsstil, der im Zuge der Entwicklung des Mikrofons entstanden ist. Ein geringer Tonumfang, gleitende Tonfolgen, geringe dynamische Schwankungen sowie das Singen auf Konsonanten charakterisieren die Songs von Croonern. Es geht darum zurückhaltend und teilweise kraftlos die Stimme zu bedienen.</p>
<p>Ein weit verbreitetes musikalisches Ausdrucksmittel in der Pop-und Jazzmusik ist die Form des <em>Close Harmony</em>. Diese Form umfasst meistens Noten, die gleichzeitig gespielt oder gesungen werden und sich in einer Terz unterscheiden. Wie der Ausdruck schon besagt, liegen sie relativ nah zusammen. Indem die Sänger Akkord-Blöcke in derselben Lage verwenden, ergibt sich dieses Arrangement. Auch die Comedian Harmonists machten Gebrauch von dieser Technik. Eine Hörprobe gefällig?</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/iTus97eBRXg?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Close Harmonies klingen kompakter als Akkorde in weiter Lage, sodass einzelne Töne auch bei komplizierten harmonischen Zusammenhängen besser verschmelzen. Sie setzen sich von Bass und Solo ab, indem man sie als Begleitung in der Mittellage einsetzt. Problematisch wird dieses Phänomen bei verschiedenen Stimmlagen, denn dann findet bei gemischten Vokalchören zwischen tiefer Frauen-und hoher Männerstimme ein Registeraustausch statt. Das bedeutet, dass zwei unterschiedliche Klangfarben menschlicher Stimmen mit verschiedenen Tonhöhenbereichen aufeinander treffen.</p>
<p>Komische und kritische Liedtexte kennzeichnen die A-Capella Musik. Die meisten A-Capella Gruppen schreiben ihre Texte selbst oder sie interpretieren bekannte Lieder nur durch das Spiel mit ihrer Stimme auf ihre individuelle Weise.<br />
So auch Maybebop. Die vier jungen Männer begeistern A-Capella-und Musikfreunde auch außerhalb von Deutschland. Bei ihnen steht die romantische Popballade neben Nirvanas Rocksong „Smells Like Teen Spirit“, da wird aus dem „kleinen grünen Kaktus“ mit Volksliedcharme eine innovative Rockversion. Latin, Hip-Hop-und Pop-Cover stehen jazz-bearbeiteten Volks-und Weihnachtliedern gegenüber. Mit einem Augenzwinkern verarbeiten die vier Musiker in Eigenkompositionen selbst erlebte Liebes-und Alltagserfahrungen und hauchen altbekannten Liedern neues Leben ein.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/B-kF3FfP1Do?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>www.vokalszene.de/vos/workshop/technik/index.php?i&#8230;</p>
<p>http://www.maybebop.de/</p>
<p>http://www.maybebop-fanclub.de/presse/</p>
<p>http://www.gesangstipps.de/html/die-stimme-gesangstipps.html</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildquellen:</p>
<p>http://www.techno-dent.de/Bilder/mund.jpg</p>
<p>http://www.plot4u.de/images/artikel/0/000442a_x.gif</p>
<p>http://www.witten.de/uploads/pics/instrumente-web_14.jpg</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dem Stress entkommen &#8211; Die beruhigende Wirkung von Musik</title>
		<link>http://klangschreiber.de/2012/01/26/dem-stress-entkommen-die-beruhigende-wirkung-von-musik/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren Möller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klangwelten]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Alltag &#8220;rast&#8221; an uns vorbei. Ob im Studium oder im Beruf, wir haben uns auf Stress eingestellt und wenn es hart auf hart, kommt endet es in einem Burn Out. Doch wie kann man dem entgegenwirken? Von Autogenem Training oder Meditation hat sicher schon jeder gehört, doch was genau bewirkt das mit uns? Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2530" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://klangschreiber.de/files/2012/01/photo_756_20100614.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4182" src="http://klangschreiber.de/files/2012/01/photo_756_20100614-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">©Pixel-Pool&#039;</p></div>
<p>Der Alltag &#8220;rast&#8221; an uns vorbei. Ob im Studium oder im Beruf, wir haben uns auf Stress eingestellt und wenn es hart auf hart, kommt endet es in einem Burn Out. Doch wie kann man dem entgegenwirken? Von Autogenem Training oder Meditation hat sicher schon jeder gehört, doch was genau bewirkt das mit uns? Und welche Rolle spielt Musik in diesem Zusammenhang?</p>
<p><span id="more-3982"></span></p>
<p>Meditation ist eine Konzentrationsübung, bei welcher man sich auf sich selbst bezieht und &#8220;die Seele baumeln&#8221; lässt. Gerade in einigen Religionen wie beispielsweise dem Buddhismus meditieren Mönche oft tagelang &#8211; in unserer Gesellschaft gar nicht nachvollziehbar. Einige Leute machen Yoga für das innere und äußere Gleichgewicht. Die Musik hilft hierbei, sich auf das wesentliche zu konzentrieren und sich nicht von Nebengeräuschen ablenken zu lassen &#8211; wir befinden uns schließlich nicht in einem Kloster, wo Ruhe und Stille geboten sind.</p>
<p>Wenn man &#8220;Meditation&#8221; bei Youtube eingibt, findet man viele Ergebnisse mit Meditationsmusik. Oftmals werden Meeresrauschen, tibetische Klangschalen und Naturaufnahmen wiedergegeben. In dem Ratgeber &#8220;Meditation für Dummies&#8221; von Stephan Bodian wird dazu geraten, auf Musik zurückzugreifen, wenn man eher hektisch ist und um somit einen &#8220;langsameren, beständigen, weniger aufgeregten Rhythmus einzustimmen.&#8221; Dabei muss man nicht zwingend auf Meditationsmusik zurückgreifen &#8211; man kann auch die eigene Lieblingsmusik anschalten. Es geht darum, die Aufmerksamkeit hier voll und ganz auf die Musik zu lenken und sie nicht als &#8220;Nebenbei-Medium&#8221; zu nutzen.</p>
<p>Wer Neuling auf dem Gebiet der Meditation ist, der sollte die Sache langsam angehen. Es wird dazu geraten, sich möglichst täglich oder zumindest regelmäßig eine kleine Auszeit zu nehmen. Somit reicht es zu Beginn, nur einige Minuten abzuschalten. Man setzt sich hin, schließt die Augen, nimmt sich vielleicht einen Kopfhörer hinzu, um alle anderen Geräusche auszublenden. Die Konzentration geht weg von den Gedanken über Uni, persönliche Probleme oder ähnlichem, hin zur Musik und zu sich selbst.</p>
<p>Musik beeinflusst deutlich erkennbar das körperliche Verhalten, so wird es in dem Band &#8220;Musik als Weg zum Unbewussten&#8221; von dem Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München beschrieben. Somit können wir also bei beruhigender Musik und unserer Lieblingsmusik deutlich besser entspannen als bei Musik, die wir ablehnen. Die Musik kann somit auch unsere Gefühle widerspiegeln. Wer hierzu mehr erfahren möchte, dem empfehle ich den Beitrag XYZ. In einem weiteren Blogeintrag, der später folgen wird, werde ich auch auf Musiktherapien eingehen. Eine Verlinkung werdet ihr später *hier* finden.</p>
<p>Auf der Homepage <a href="www.meditationsmusik.de ">www.meditationsmusik.de </a>steht folgendes geschrieben:<br />
<em>&#8220;Meditation und Musik lassen sich kaum trennen. Zur Unterstützung der Meditation ist Meditationsmusik als &#8220;Sprache des Herzens&#8221; von unschätzbarem Wert. Grund dafür ist, dass Musik als Schwingung unmittelbar auf den Menschen wirkt. (..) Meditation ist somit kein isolierter Denkprozess, sondern betrifft den ganzen Menschen, der selbst Schwingung ist.&#8221;</em></p>
<p>Einige Menschen glauben, dass Meditation eher etwas mit alternativen Lebensstilen zu tun hat und sie haben Angst, dass meditieren einen zu sehr von den wesentlichen Dingen ablenkt, wie beispielsweise das Studium. &#8220;In Wahrheit lehrt Sie die Meditation jedoch, wie Sie Ihren Geist fokussieren und Ablenkungen minimieren können, um Ihre Aufgaben effizienter zu erledigen.&#8221; (Meditation für Dummies, S. 311) Wie ich bereits erwähnt habe, ist es bei der praktischen Durchführung von Meditation weitgehend egal, ob man sitzt, liegt, steht, ob man Musik hört und wie lange man meditiert. Wichtig ist, dass man sich entspannt, um anschließend wieder frisch durchstarten zu können. Hilfreich ist es sicherlich auch, in Lernphasen während des Studiums oder auch in der Vorbereitung auf ein Meeting und eine Präsentation im Beruf, sich zwischendurch eine kleine Auszeit zu nehmen. So schwer es sein mag, aber die eigene Konzentration lässt schließlich nach einer gewissen Zeit automatisch nach.</p>
<p>Der Ratgeber &#8220;Meditation für Dummies&#8221; gibt auch eine kleine Checkliste vor:</p>
<p>- Suchen Sie sich einen Platz, wo Sie ruhig und ungestört sitzen können<br />
- Nehmen Sie eine Haltung ein, die Sie bequem für die Dauer Ihrer Meditation beibehalten können<br />
- Wählen Sie ein Objekt, auf das Sie sich konzentrieren wollen<br />
- Bewahren Sie eine aufnahmebereite Einstellung</p>
<p>Sofern man also Musik als das Objekt nutzen möchte, auf welches man sich konzentrieren möchte, soll man sich durch und durch auf den Klang, den Songtext etc einlassen. &#8220;Musik schafft dank ihrer Klangvielfalt verschiedene Stimmungen zu erzeugen. Im Grunde läuft sie aber immer darauf hinaus, mit dem Inneren in Einklang zu kommen.&#8221; (<a href="http://www.besttips.de/musik_theorie/gesundheit.php">Quelle</a>)</p>
<p><strong>Quellen:</strong><br />
<a href="http://www.besttips.de/musik_theorie/gesundheit.php"> http://www.besttips.de/musik_theorie/gesundheit.php</a></p>
<p><a href="http://www.meditationsmusik.de"> http://www.meditationsmusik.de</a></p>
<p><a href="http://pixel-pool.net/"> http://pixel-pool.net/</a></p>
<p>Bodian, Stephan (2000). Meditation für Dummies. Für ein entspanntes und bewusstes Leben. MITP-Verlag GmbH. Bonn</p>
<p>Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München (1993). Musik als Weg zum Unbewussten. Außereuropäische Musik. ConBrio Verlagsgesellschaft. Regensburg</p>
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		<item>
		<title>Tagungsankündigung &#8220;The Art of Listening&#8221;, Juli 2012 (CfP)</title>
		<link>http://klangschreiber.de/2011/12/19/tagungsankundigung-the-art-of-listening-juli-2012-cfp/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Volmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klangkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Papers]]></category>
		<category><![CDATA[CfP]]></category>
		<category><![CDATA[Musikhören]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungsankündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Thorau (Universität Potsdam) und Hansjakob Ziemer (MPIWG Berlin) veranstalten vom 12.-14. Juli 2012 eine Tagung zum Thema &#8220;The Art of Listening&#8221;, die sich der Erforschung des Musikhörens widmen wird. Die Veranstaltung findet im Berliner Radialsystem V statt. Vorschläge für Beiträge können bis zum 15.02.2012 eingereicht werden (Email an: fuellner@uni-potsdam.de). Seit Mitte der 1990er Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3186" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://klangschreiber.de/files/2011/12/320px-Armide_Lully_by_Saint-Aubin.jpg"><img class="size-full wp-image-3186" src="http://klangschreiber.de/files/2011/12/320px-Armide_Lully_by_Saint-Aubin.jpg" alt="Armide Lully by Saint-Aubin" width="320" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Armide Lully by Saint-Aubin</p></div>
<p>Christian Thorau (Universität Potsdam) und Hansjakob Ziemer (MPIWG Berlin) veranstalten vom<br />
12.-14. Juli 2012 eine Tagung zum Thema &#8220;The Art of Listening&#8221;, die sich der Erforschung des Musikhörens widmen wird. Die Veranstaltung findet im Berliner Radialsystem V statt. Vorschläge für Beiträge können bis zum <strong>15.02.2012</strong> eingereicht werden (Email an: fuellner@uni-potsdam.de).</p>
<p><span id="more-3179"></span>Seit Mitte der 1990er Jahre und dem bahnbrechenden Buch von James<br />
Johnson (&#8220;Listening in Paris. A Cultural History&#8221;, 1995) ist die<br />
Geschichte des Musikhörens auf ein neues Interesse in den Musik- sowie<br />
Geschichtswissenschaften, aber auch in den Kulturwissenschaften<br />
gestoßen. Dieses Interesse knüpft einerseits an Diskurse aus den 1920er<br />
Jahren an und rührt andererseits von der Öffnung der<br />
Geisteswissenschaften im Zuge des cultural turns her, in Folge dessen<br />
die Hegemonie des Visuellen kritisch hinterfragt wurde. Seitdem sind für<br />
das Musikhören &#8211; als einer Form des Hörens in der Moderne &#8211; Studien<br />
entstanden, die Situationen des Hörens im Konzert und anderen<br />
lebensweltlichen Zusammenhängen mit musik-, sozial-, kultur- und<br />
ideenhistorischen Kontexten verbinden.</p>
<p>Die Tagung will zum einen eine Bilanz des Stands der Diskussion zum<br />
Musikhören in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ziehen. Zum<br />
anderen soll es darum gehen, Desiderata der bisherigen Forschung zur<br />
Geschichte des Musikhörens auszumachen, methodische Zugriffsweisen zu<br />
reflektieren und die Chancen einer kritischen, historischen Betrachtung<br />
von kulturellen Praktiken für aktuelle Diskussionen über die Veränderung<br />
des Musikhörens im 21. Jahrhundert zu nutzen. Zu einer Aktualisierung<br />
des Themas soll gleichzeitig ein gemeinsam mit dem Radialsystem V<br />
entworfenes Programm von Konzerten und Installationen beitragen, die mit<br />
Hörformen und -situationen experimentieren. Da das Musikhören als ein<br />
historisches Phänomen ein amorpher Forschungsgegenstand ist, geht er<br />
über einen einzelnen methodischen Zugriff hinaus und bedarf einer<br />
transdisziplinären Zusammenarbeit der historischen Disziplinen von der<br />
Musik-, Kultur- und Medienwissenschaft bis hin zu<br />
Wissenschaftsgeschichte und historischer Anthropologie.</p>
<p>Die Tagung wird sich daher mit einer Reihe von Perspektiven auf die<br />
Historizität des Musikhörens in der europäischen Moderne befassen und<br />
ihre Relevanz für jüngere Entwicklungen ausloten. Vorschläge für Themen<br />
aus den folgenden Bereichen sind willkommen:</p>
<p>- Wandel in der Geschichte des Musikhörens: Die longue durée in der<br />
Geschichte des Musikhörens erlaubt Fragen über spezifische Veränderungen<br />
von Hörformen. Wie entwickelte sich das Hören von Musik und war dies ein<br />
evolutionärer Prozess? Welche Kontinuitäten und Diskontinuitäten gab es<br />
in seiner Entwicklung? Wie lässt sich zwischen einer Natur des Hörens<br />
und einer Kultur des Hörens vermitteln? Wie lässt sich ein Dialog<br />
zwischen geistes- und naturwissenschaftlichen Zugriffen auf das<br />
Musikhören in Geschichte und Gegenwart entwickeln? Wo waren bzw. sind<br />
die Grenzen des Musikhörens zu anderen Formen des Hörens?</p>
<p>- Praktiken des Musikhörens: Dieses Thema umfasst alle Praktiken des<br />
Hörens, die im Konzertsaal ausgeübt worden sind: die kulturelle<br />
Inszenierung von Musikdarbietungen  genauso wie die Vorbereitung auf die<br />
Musik, die verbale und nonverbale Kommunikation ebenso wie die<br />
emotionale Verarbeitung des Gehörten. Welche Emotionen lösten<br />
Konzertbesuche aus und wie standen sie im Zusammenhang mit Praktiken<br />
außerhalb des Konzertsaals? Wie entwickelte sich das Verhältnis von<br />
Aufmerksamkeit und Zerstreutheit? Wie wurde Musikhören in Kunst und<br />
Literatur repräsentiert? Wie beeinflussen unterschiedliche<br />
Aufführungstypen das Musikhören? Welche Rolle spielen Unterstützungen<br />
des Hörerlebnisses durch begleitende Text- oder Bildmedien? Verhielten<br />
sich Publika in Theatern, Opernhäusern oder Kinos ähnlich wie die<br />
Konzerthörer? Wanderten die Publika des Konzerts zwischen<br />
unterschiedlichen Aufführungsformen? Welche Rolle spielen Konstruktionen<br />
eines männlichen und weiblichen Hörens?</p>
<p>- Kompositionen und Musikhören: Die Beziehung von musikalischem Text und<br />
den Hörern verdient neue Beachtung. Daher muss gefragt werden, in<br />
welchem Maße kompositorische Entwicklungen auf einen impliziten Hörer in<br />
den Kompositionen schließen lassen. Welchen Einfluss nahmen Komponisten<br />
auf die Hörerreaktionen im Konzertsaal? Welche Möglichkeiten gibt es,<br />
anhand von Topoi, Idiomen und Gattungen oder von individuellen<br />
Beispielen Werke als Quelle einer historischen Hörforschung zu nutzen?</p>
<p>- Musikhören und neue Medien: Dieser Themenkomplex befasst sich mit der<br />
Beziehung des Musikhörens und der technologischen Innovationen von<br />
Aufnahme-, Übertragungs- und Wiedergabetechniken. Wie haben neue<br />
Technologien das Musikhören verändert, und wie wirken sich Praktiken des<br />
Musikhörens auf neue Medien aus? Gab es unterschiedliche Formen des<br />
Musikhörens auf Grund von unterschiedlichen Apparaten? Wie haben neue<br />
Medien die Grenzen von Privatheit und Öffentlichkeit beim Musikhören neu<br />
definiert?</p>
<p>- Räume des Musikhörens: Musikhören ist in lokalen Praktiken und<br />
Traditionen verankert und zur gleichen Zeit ein globales Phänomen. Wie<br />
abhängig war das Musikhören von lokalen Bedingungen und wie fand seine<br />
nationale und transnationale Verbreitung statt? Welchen Einfluss hatten<br />
regionale und urbane Kulturen auf die Praktiken des Hörens und welche<br />
Rolle spielte Architektur für das Musikhören?</p>
<p>Wir laden ein, Vorschläge für Einzelvorträge in deutscher oder<br />
englischer Sprache einzusenden. Abstracts (max. 250 Wörter) und ein<br />
kurzer CV können bis zum 15. Februar 2012 geschickt werden an: Prof. Dr.<br />
Christian Thorau, Universität Potsdam, Email: fuellner@uni-potsdam.de.</p>
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		<title>music goes digital (3/3) Das Internet und das Straucheln der Musikdespoten</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 22:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schaumburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klangkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Klangtechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Technikgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Musikdateien verwalten kann ein mühseliges Unterfangen sein. So sind kryptisch anmutende Dateinamen keine Seltenheit. Kommt es auf einem Album zu einer musikalischen Kollaboration mit einem anderen Künstler, ist das noch kein Garant dafür, dass diesem auch auf der heimischen Festplatte Rechnung getragen wird. Oft wird das Feature als eigenes Album vom jeweiligen Gastkünstler gesammelt. Einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2771" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://klangschreiber.de/files/2011/09/Fotolia_32823670_XS.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-2771" src="http://klangschreiber.de/files/2011/09/Fotolia_32823670_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© pizuttipics - Fotolia.com</p></div>
<p>Musikdateien verwalten kann ein mühseliges Unterfangen sein. So sind kryptisch anmutende Dateinamen keine Seltenheit. Kommt es auf einem Album zu einer musikalischen Kollaboration mit einem anderen Künstler, ist das noch kein Garant dafür, dass diesem auch auf der heimischen Festplatte Rechnung getragen wird. Oft wird das Feature als eigenes Album vom jeweiligen Gastkünstler gesammelt. Einen klaren Überblick über das Meer an geladenen Musikdateien findet man in den Anfängen des neuen Jahrtausends immer seltener. Der Tonträger hat sein haptisches Profil verloren. Aufwändige Fotoshoots für außergewöhnliche Cover werden immer unnötiger, denn das Album ist ja nur ein Dateiordner unter vielen, vielen anderen. Das sollte sich ändern als ab 2001 mit dem Apple iPod auch seine Organisationssoftware iTunes in die musikbegeisterten Haushalte einzog.<span id="more-2769"></span> Erstmals konnten Musikdateien übersichtlich und vor allem in stylisher Apple-Manier organisiert werden. Auch das Cover gewann wieder an Bedeutung und so wurde zu jeder Albumdatei, fast fehlerfrei das richtige Cover aufgefunden. Die Idee von einer digitalen Mediathek war geboren. Zwar kann man seine Tonträger nicht mehr in der Hand halten, aber wenigstens stehen sie in einem schicken virtuellen Regal und nicht mehr nur lieblos verteilt auf der Festplatte.</p>
<p>Jetzt wo der Nutzer wieder Spaß an seiner Musiksammlung hatte, trachtet er schnell auf Nachschub. Doch peer-to-peer-Verteilungstools wie Gnutella, Kaaza und Bit torrent wurden, dank Nutzerkriminalisierung und Debatten um Künstlerrechte, immer unbeliebter. Viele User der Generation Ü 25, waren wieder bereit Geld für Musik zu zahlen. Nur eine CD sollte es bei den meisten trotzdem nicht mehr sein. 2003 lag dann schließlich ein bisschen Revolution in der Luft: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9VOEl7vz7n8&amp;feature=results_video&amp;playnext=1&amp;list=PL778496666095DCB4">Apple präsentiert den iTunes Store</a>. Für 99 Cent pro Song und 9,99 Dollar für jedes Album, konnte man MP3s ganz legal erwerben. So wurde den Künstlern – aber vor allem auch der Musikindustrie – unter die Arme geholfen. Das Konzept ging auf: Hatte Apple im ersten Jahr schon 100 Millionen Downloads verkauft, waren es 2010 sogar weltweit 10 Milliarden. Noch heute wirbt Apple gerne mit seinem heorischen Rettungsalleingang für die Musikindustrie und nutzt dies nicht zuletzt, um seine restriktive Firmenpolitik zu legitimieren.</p>
<p>Viele Onlineanbieter zogen nach und so wurden schnell legale Downloadplattformen wie Musicload beliebt. Die vier großen Major Plattenfirmen (Universal, EMI, Sony Music und Warner) ließen sich zwar zähneknirschend auf die neuen Onlinebedingungen ein, jedoch beschränkten sie die Downloads mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung">DRM-Sperren</a>. Doch von diesen mussten sie sich 2007/2008 schnell wieder trennen, weil der Nutzer diese Bevormundung nicht einsah und schnell den legalen Download mied. Trotzdem sind Downloadplattformen der Vertriebsweg der aktuellen Stunde. So kam es, dass Lady Gaga mit ihrem Song <em>Born This Way</em> wochenlang an der Spitze der deutschen Charts stand. Dabei hatte keine einzige CD verkauft. Neben legalen Downloads gibt es noch einen weiteren Weg sich MP3s anzueignenen: Schon längst findet man einen Großteil des aktuellen und vergangenen Weltmusikangebots bei Youtube. Mit nur wenigen Klicks lässt sich zusätzlich ein Tool installieren, das die Audiostreamformate in MP3s konvertiert. So erinnert es teilweise an lange Stunden vor der Radiochartshow, den Finger immer zwischen Stopp und Rec-Taste des Kassettenrecorders, wenn man heute ganze Playlists aus YouTube Videos zusammen bastelt.</p>
<p>Hat man heute den Wunsch seine Tonträger in die Hand zu nehmen, muss man wohl seine Festpatte ausbauen. Doch in Zukunft und auch schon heute ist selbst das nicht mehr möglich, denn die Dateien sind nicht mehr physisch auf dem PC gespeichert, sondern ganz trendy: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gapf13L71LI">in der Computer Cloud</a>. Somit ist man nicht mehr an Speicherplatz des heimischen Rechners gebunden und kann seine Musikdateien von überall mit sämtlichen Geräten verbinden und anhören. Von der Schellackplatte, ab in die digitale Wolke. Der Tonträger hat sich damit fast aufgelöst. Aber abwarten, er kommt bestimmt bald wieder in neuer Form.</p>
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