Tag: Musik
Die Wissenschaftliche Entdeckung der Musik I: Musikalische Wirkung auf Kinder und Kranke
Hintergrundmusik kann das Lernen verbessern
Wissenschaftler haben bereits seit 30 Jahren die Wirkung der Musik umfassend untersucht. Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Musik Emotionen weckt und sie das Verhalten der Menschen subtil beeinflussen kann. Darüber hinaus gibt es konkrete Erkenntnisse, dass Hintergrundmusik die Lernfähigkeit von Kinden verbessern kann.
Durch eine neue Forschung haben britische Experten vom Ausbildungsinstitut der Universität London (Institute of Education, University of London) festgestellt, dass sich unterschiedliche Musikarten auf die Lernfähigkeit von Kindern unterschiedlich auswirken. weiter lesen »

Dem Stress entkommen – Die beruhigende Wirkung von Musik
Der Alltag “rast” an uns vorbei. Ob im Studium oder im Beruf, wir haben uns auf Stress eingestellt und wenn es hart auf hart, kommt endet es in einem Burn Out. Doch wie kann man dem entgegenwirken? Von Autogenem Training oder Meditation hat sicher schon jeder gehört, doch was genau bewirkt das mit uns? Und welche Rolle spielt Musik in diesem Zusammenhang?

Verbindung von Kunst und Musik – 3. Teil
Einsatz von Musik in der Kunst
Die ersten zwei Teile dieser Serie handeln von Kandinskys Buch Über das Geistige in der Kunst. In diesem Werk vergleicht er Musik und Kunst miteinander und fordert Autonomie für beide Künste. Kandinsky bleibt in seinem Werk auf der deskriptiven Ebene und nennt keine Beispiele für reale Verbindungen beider Künste. Doch die Verbindung von Kunst und Musik findet nicht nur im wörtlichen Sprachgebrauch statt, wenn wir beispielsweise über Komposition, Klangfarbe oder Farbton sprechen. Eine fachübergreifende Verbindung findet vor allem in der Installationskunst statt. Hier dient die Musik oft als fester Bestandteil des Kunstwerks und ist ausschlaggebend für die Gesamtwirkung des Gegenstandes. Teilweise werden zu diesem Zweck extra Musikstücke komponiert. weiter lesen »

Verbindung von Kunst und Musik – 2. Teil
Der Klang von Farben nach Wassily Kandinsky II
Im ersten Teil der Blogserie haben wir erfahren, dass der russische Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944) die Musik mit der Malerei vergleicht. In seinem Streben nach Autonomie und zum Nichtnaturellen erhebt er die Musik zum Vorbild für die Malerei. Die Kunstwerke sollen aus sich selbst heraus entstehen, ohne auf naturgegebenen Formen angewiesen zu sein. Dabei ist die Farbe besonders wichtig, da sie die Seele des Betrachters zum Vibrieren bringen kann. Sie nimmt also die gleiche Funktion ein, wie der Klang in der Musik.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass Kandinsky eine Theorie zu den unterschiedlichen Klängen jeweiliger Farben aufstellt. In seinem Buch Über das Geistige in der Kunst entwirft er eine Farb-Instrument-These. Hierbei ordnet er jeder Farbe eine bestimmte Eigenschaft und Klagfarbe zu: weiter lesen »

Auditive Kulturen in Videospielen III: Der Soundtrack (2/2)
Der vorangegangene Teil hat die erste Phase der Entwicklung und der Funktion des Soundtracks bei Videospielen in der Zeit von 1980 bis hin zur Mitte der 1990er Jahre betrachtet. Der Aufwand, der bis dahin für die akustische Begleitung betrieben wurde, war eher gering. Der Grund hierfür war sowohl am begrenzten Speicherplatz als auch am finanziellen Aufwand bei der Produktion zu suchen. Ab Mitte der 1990er setzte sich das digitale Format der CD-ROM als Massenspeicherträger durch. Diese wurde später von der DVD abgelöst. Diese Formate waren einfach und kostengünstig zu produzieren und mangelnder Speicherplatz war kein Grund mehr, die akustische Untermalung zu vernachlässigen. Durch grafisch immer aufwendigere Produktionen und der damit einhergehenden Orientierung an der Optik und Dramaturgie des Spielfilms, rückte nun auch der Soundtrack der Videospiele in den Vordergrund. Nach und nach wurde auch hier ein Aufwand betrieben, der großen Hollywoodproduktionen in nichts mehr nachsteht. weiter lesen »

Vom Hören zum Sehen (2/3) – Bahnbrechende Hörspiele
Im ersten Teil dieser Blogserie ging es um Theaterstücke, die auditive Mittel nutzen, um den Seh- und den Hörsinn zu verbinden. In diesem und im nächsten Teil der Blogserie drehen wir das Ganze einmal um: Während Theater ein zu einem großen Teil visuell geprägtes Medium ist, das sich aber auch Hörbares zu Nutzen macht, soll es nun um besondere und bahnbrechende Hörspiele gehen, die in ihrer Form theoretisch auch auf die Theaterbühne hätten gebracht werden können. Mit welchen Mitteln werden über das Hören Bilder vor unserem inneren Auge erzeugt und warum sind die angesprochenen Beispiele als Hörspiele und nicht als Theaterstücke konzipiert worden? weiter lesen »

Musikalische Medizin

Musik und Medizin, Quelle: Mike Licht, NotionsCapital.com
Schon einmal auf die Membran eines Lautsprechers gefasst, während dieser Musik abspielte? Nein? Aber beim Arzt waren Sie doch schon mal? Was das miteinander zu tun hat, fragen Sie? Viel!
Musik und Medizin funktionieren ganz gut zusammen. Dabei gibt es verschiedene Anwendungsarten wie zum Beispiel Klangmassage oder Musiktherapie.
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Der Stummfilm und die Musik
Sind Stummfilme wirklich stumm? Viele Texte besagen, dass Stummfilme nie stumm sind, und begründen dies damit, dass solche Filme von Musik, oder einem Erzähler bzw. Erklärer begleitet werden, von dem Summen und Rattern des Projektors gar nicht zu sprechen. Aber es gibt auch eine oppositionelle Meinung, laut der Stummfilme immer stumm sind, auch dann wenn eine akustische Ebene hinzugefügt wird, denn diese ist nicht in den Film involviert. Die Antwort auf die gestellte Frage kann nur schwer gefunden werden, da sie von der Einstellung des Betrachters abhängig ist. Ich möchte mich hier mit der Rolle der Musik in Stummfilmen beschäftigen.

Zurück in die Kindheit
Musik ist bekanntlich Geschmackssache. Jeder von uns hat seine Vorlieben und alltäglichen Gewohnheiten, die sich erst mit der Zeit entwickeln. In der Kindheit jedoch ertönen aus den meisten Musikanlagen die gleichen Melodien. Die Liedthemen sind bunt gemischt, leicht zugänglich und meist mit einer fröhlichen Melodie unterlegt. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Songs mit Tieren in den Hauptrollen. So wird in einem beliebten Kinderlied ein gemeiner Dieb besungen, der den Affen die Kokosnuss geklaut hat. Worauf die ganze Affenbande brüllt: „Wo ist die Kokosnuss? Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ Natürlich geht die Geschichte gut aus, der Dieb wird gefasst und die Kokosnuss gerettet. Weitere bekannte Liedprotagonisten sind beispielsweise Elefanten, die in einem Walddickicht spazieren gehen und anschließend – ganz exhibitionistisch – ohne Badehose im Fluss schwimmen gehen. Die meisten anderen Tiere werden in den Liedern scheinbar mit ihren Lieblingsbeschäftigungen verknüpft, wie die schwimmenden Entchen, summenden Bienchen und laufenden Pferdchen verdeutlichen.

Kampf der Gitarrenkultur
Gitarrenähnliche Instrumente gibt es, wenn man Wikipedia glaubt, schon seit über 5000 Jahren. In dieser Zeit hat sich einiges in der Entwicklung der mehrsaitigen Instrumente getan. Im Zeitalter der Elektrizität hat auch diese das Spiel der Gitarristen maßgeblich beeinflusst. Nicht nur bei Stimmgeräten, digitalen Metronomen und anderen Utensilien, nein auch beim Instrument selbst – der E-Gitarre und deren Herstellern.
















