Tag: Musik
Musik im Sport: Das legale Doping
Wer heute Sport treibt, egal ob Hobby- oder Leistungssport, setzt auf die Kraft seiner Lieblingssongs. Besonders durch die Erfindung des MP3-Players ist das Musikhören, während des Sports nicht mehr wegzudenken. Viele Forscher beschäftigen sich daher mit dem Einfluss der Musik auf die sportliche Leistung und welche Auswirkungen das Hören der Musik während des Sports hat. Ob Joggen oder Fahrrad fahren, das richtige Lied motiviert, entspannt oder lenkt einfach nur ab. Doch was macht der richtige Sound, Beat und die richtige Melodie mit dem menschlichen Körper? Kann man wirklich sagen, dass es sich bei Musik beim Sport um legales Doping handelt?

Musik und Ritual – die Rolle von Klang im Kultus (Teil II von II)
Anschließend an den ersten Teil dieser Serie soll darauf eingegangen werden, wie musikalische Klänge und das gesprochene Wort die Performativität des Ritus beeinflussen. Es schließen sich die Fragen an, ob auch bei anderen Formen des Rituals dieselbe Wirkweise von Klängen zu beobachten ist und ob der Ritus daher als Beispiel für andere Formen von Ritualen gesehen werden kann. Dazu muss aber erst einmal geklärt werden, was unter einem performativen Akt zu verstehen ist. weiter lesen »

Musik und Ritual – die Rolle von Klang im Kultus (Teil I von II)
Fragt man Passanten auf der Straße, was sie mit dem sonntäglichen Kirchengang verbinden, bekommt man Antworten wie „Kirchenglocken, die zur Messe rufen“, „gemeinsam Lieder singen“, „Predigten“ oder „Orgelmusik und den Kirchenchor hören“. Was sich nur wenige der Befragten bewusst machen ist die Tatsache, dass es sich hier ausschließlich um Klänge handelt.
Diese Beitragsserie beschäftigt sich mit der Rolle von Klang im performativen Ritual des Kultus. Es wird untersucht was Glauben, Beten und der Ritus an sich mit dem Hören zu tun und welche Bedeutung Klänge für das Messritual haben. Würde dieses ohne sie überhaupt noch seinen Zweck erfüllen und wenn ja, wie wird die Messe dann durch Klänge, Gesang und Musik beeinflusst? weiter lesen »

Musikfolter – Wenn Britney & Co. in den Wahnsinn treiben
Musik nehmen wir in der Regel als etwas Angenehmes wahr – ob zur Entspannung, zum Tanzen, zum Stress abbauen oder um Gefühle zum Ausdruck zu bringen.
Aber wer kennt es nicht: Hören wir ein Lied ein paar Mal zu oft hintereinander, sind wir genervt und wollen das Gedudel – und sei es noch so schön – nur noch ausstellen. Glücklich sei derjenige, der das in diesem Fall tun kann.

Verschärfte Sinne – Farbenhören!
Wäre ein Video-Clip ohne Fernsehen nicht unendlich langweilig? Kaum zu glauben, aber wahr: Manche Menschen brauchen weder Fernsehen noch Notebook, um einen Video-Clip zu sehen, denn sie können bei bloßem Zuhören ihren eigenen visuellen Clip erzeugen. Es gibt tatsächlich Menschen, die nicht auf bestimmte Medien angewiesen sind, um die schönsten Clips zu erleben.
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Die Wissenschaftliche Entdeckung der Musik I: Musikalische Wirkung auf Kinder und Kranke
Hintergrundmusik kann das Lernen verbessern
Wissenschaftler haben bereits seit 30 Jahren die Wirkung der Musik umfassend untersucht. Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Musik Emotionen weckt und sie das Verhalten der Menschen subtil beeinflussen kann. Darüber hinaus gibt es konkrete Erkenntnisse, dass Hintergrundmusik die Lernfähigkeit von Kinden verbessern kann.
Durch eine neue Forschung haben britische Experten vom Ausbildungsinstitut der Universität London (Institute of Education, University of London) festgestellt, dass sich unterschiedliche Musikarten auf die Lernfähigkeit von Kindern unterschiedlich auswirken.

Dem Stress entkommen – Die beruhigende Wirkung von Musik
Der Alltag “rast” an uns vorbei. Ob im Studium oder im Beruf, wir haben uns auf Stress eingestellt und wenn es hart auf hart, kommt endet es in einem Burn Out. Doch wie kann man dem entgegenwirken? Von Autogenem Training oder Meditation hat sicher schon jeder gehört, doch was genau bewirkt das mit uns? Und welche Rolle spielt Musik in diesem Zusammenhang?

Verbindung von Kunst und Musik – 3. Teil
Einsatz von Musik in der Kunst
Die ersten zwei Teile dieser Serie handeln von Kandinskys Buch Über das Geistige in der Kunst. In diesem Werk vergleicht er Musik und Kunst miteinander und fordert Autonomie für beide Künste. Kandinsky bleibt in seinem Werk auf der deskriptiven Ebene und nennt keine Beispiele für reale Verbindungen beider Künste. Doch die Verbindung von Kunst und Musik findet nicht nur im wörtlichen Sprachgebrauch statt, wenn wir beispielsweise über Komposition, Klangfarbe oder Farbton sprechen. Eine fachübergreifende Verbindung findet vor allem in der Installationskunst statt. Hier dient die Musik oft als fester Bestandteil des Kunstwerks und ist ausschlaggebend für die Gesamtwirkung des Gegenstandes. Teilweise werden zu diesem Zweck extra Musikstücke komponiert. weiter lesen »

Verbindung von Kunst und Musik – 2. Teil
Der Klang von Farben nach Wassily Kandinsky II
Im ersten Teil der Blogserie haben wir erfahren, dass der russische Künstler Wassily Kandinsky (1866-1944) die Musik mit der Malerei vergleicht. In seinem Streben nach Autonomie und zum Nichtnaturellen erhebt er die Musik zum Vorbild für die Malerei. Die Kunstwerke sollen aus sich selbst heraus entstehen, ohne auf naturgegebenen Formen angewiesen zu sein. Dabei ist die Farbe besonders wichtig, da sie die Seele des Betrachters zum Vibrieren bringen kann. Sie nimmt also die gleiche Funktion ein, wie der Klang in der Musik.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass Kandinsky eine Theorie zu den unterschiedlichen Klängen jeweiliger Farben aufstellt. In seinem Buch Über das Geistige in der Kunst entwirft er eine Farb-Instrument-These. Hierbei ordnet er jeder Farbe eine bestimmte Eigenschaft und Klagfarbe zu: weiter lesen »

Auditive Kulturen in Videospielen III: Der Soundtrack (2/2)
Der vorangegangene Teil hat die erste Phase der Entwicklung und der Funktion des Soundtracks bei Videospielen in der Zeit von 1980 bis hin zur Mitte der 1990er Jahre betrachtet. Der Aufwand, der bis dahin für die akustische Begleitung betrieben wurde, war eher gering. Der Grund hierfür war sowohl am begrenzten Speicherplatz als auch am finanziellen Aufwand bei der Produktion zu suchen. Ab Mitte der 1990er setzte sich das digitale Format der CD-ROM als Massenspeicherträger durch. Diese wurde später von der DVD abgelöst. Diese Formate waren einfach und kostengünstig zu produzieren und mangelnder Speicherplatz war kein Grund mehr, die akustische Untermalung zu vernachlässigen. Durch grafisch immer aufwendigere Produktionen und der damit einhergehenden Orientierung an der Optik und Dramaturgie des Spielfilms, rückte nun auch der Soundtrack der Videospiele in den Vordergrund. Nach und nach wurde auch hier ein Aufwand betrieben, der großen Hollywoodproduktionen in nichts mehr nachsteht. weiter lesen »














