Tag: Musikpsychologie

Musikfolter – Wenn Britney & Co. in den Wahnsinn treiben

Musik nehmen wir in der Regel als etwas Angenehmes wahr – ob zur Entspannung, zum Tanzen, zum Stress abbauen oder um Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Aber wer kennt es nicht: Hören wir ein Lied ein paar Mal zu oft hintereinander, sind wir genervt und wollen das Gedudel – und sei es noch so schön – nur noch ausstellen. Glücklich sei derjenige, der das in diesem Fall tun kann.

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Dem Stress entkommen – Die beruhigende Wirkung von Musik

©Pixel-Pool'

Der Alltag “rast” an uns vorbei. Ob im Studium oder im Beruf, wir haben uns auf Stress eingestellt und wenn es hart auf hart, kommt endet es in einem Burn Out. Doch wie kann man dem entgegenwirken? Von Autogenem Training oder Meditation hat sicher schon jeder gehört, doch was genau bewirkt das mit uns? Und welche Rolle spielt Musik in diesem Zusammenhang?

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Der Sound der Subkultur I – Jugendkultur und Identität

Jugendkultur und Identität dommy/aboutpixel.de

Jugendkultur und Identität dommy/aboutpixel.de

Diese Blog- Serie beschäftigt sich mit musikalischen Sub- bzw. Jugendkulturen und ihrer Bedeutung für die Konstruktion von Identität. Ich befinde mich demnach also auf dem Gebiet der Musikpsychologie bzw. Musiksoziologie. Im ersten Teil der Serie möchte ich daher zunächst der Frage nachgehen, wie die Wissenschaft überhaupt Jugend- bzw. Subkultur definiert.

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Ich höre, also bin ich

 Ich höre, also bin ich	aboutpixel.de © Christoph Ruhland

Ich höre, also bin ich aboutpixel.de © Christoph Ruhland

Wer von uns kennt sie nicht? Verunsicherte Pubertierende, aus deren Kinderzimmer oder wahlweise Handylautsprecher, erst Shakira und Britney Spears ertönen und wenig später Buschido zur Nr. Eins der spätkindlichen iTunes-Mediathek avanciert. Diese Jugendlichen loten bei solch merkwürdigen Anwandlungen oft ihre – meist nur bedingt individuellen – Wertevorstellungen und Selbstbilder aus. Eine manchmal quälende, aber zumindest fast immer elementare Lebensfrage ist dann oft: „Wer sind meine Freunde und wer denn vor allem NICHT?“ Auffällig oft findet man hier oberflächliche Bewertungsschablonen. Zumindest auf den ersten Blick. Denn dahinter stehen vielmehr tiefgreifende, psychologische Prozesse der Identitätsfindung.

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Der Sound der großen Emotionen

Der Sound der großen Emotionen - aboutpixel.de liebeskummer © Sven Brentrup

Der Sound der großen Emotionen - aboutpixel.de liebeskummer © Sven Brentrup

Musik hat viele Gesichter. Egal, ob als mit blauer Tinte sauber ausgeschriebene Note, nicht ganz legale digitale Kopie auf der Festplatte oder in Form von akustischen Wellen, die sich  zielgerichtet an das menschliche Ohr heranpirschen: Alles ist Musik und doch wieder nicht. Schließlich macht ein Datenträger voller akustischer Symbole noch keine Musik aus, so wie wir sie kennen. Diese entsteht erst im Zusammenspiel mit einem subjektiven Hörer bzw. Produzenten. Erst seine kognitive Aufnahme, Verarbeitung und Interpretation der akustischen Information macht aus physikalischen, akustischen Größen, erlebte, erschaffene und insbesondere gefühlte Musik.

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