Der Stummfilm und die Musik

super 8 stummfilmSind Stummfilme wirklich stumm? Viele Texte besagen, dass Stummfilme nie stumm sind, und begründen dies damit, dass solche Filme von Musik, oder einem Erzähler bzw. Erklärer begleitet werden, von dem Summen und Rattern des Projektors gar nicht zu sprechen. Aber es gibt auch eine oppositionelle Meinung, laut der Stummfilme immer stumm sind, auch dann wenn eine akustische Ebene hinzugefügt wird, denn diese ist nicht in den Film involviert. Die Antwort auf die gestellte Frage kann nur schwer gefunden werden, da sie von der Einstellung des Betrachters abhängig ist. Ich möchte mich hier mit der Rolle der Musik in Stummfilmen beschäftigen.

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Gestatten, Musiker! [Podcast]

Gestatten, Musiker! Fotograf: Jeroen Latour

Gestatten, Musiker! Fotograf: Jeroen Latour

Populäre Musiker sind oft in Radio, Fernsehen und Zeitschriften vertreten. Das es neben diesen Musikern aber noch andere gibt, die es noch nicht auf die großen Bühnen dieser Welt geschafft haben, vergisst man schnell. In diesem Podcast wird Luis Barba, ein Hauptberuflicher Musiker aus dem Siegerland, interviewt. Wenn ihr wissen wollt, warum er sich dazu entschieden hat, sein Hobby zum Beruf zu machen und welche besonderen Anforderungen an ihn gestellt werden, dann hört doch mal rein.

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Blauer Regen, ovaler Montag

Bild-Designer: Francesco Marino

Wäre es nicht interessant zu wissen welche Form das Singen eines Vogels hat? Oder welche Farbe das Rauschen der Bäume? Unsere Fantasie kann sich sicher so manche dieser Fragen beantworten.

Aber es gibt tatsächlich Menschen, die in der Lage sind Musik als Farben und Formen zu erleben. Für sie ist eine sinnliche Erfahrung weit mehr als das, was andere Menschen wahrnehmen können. Diese Fähigkeit nennt man Synästhesie und es gibt sie in unzähligen Varianten.

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Zurück in die Kindheit

Zurück in die Kindheit

Zurück in die Kindheit

Musik ist bekanntlich Geschmackssache. Jeder von uns hat seine Vorlieben und alltäglichen Gewohnheiten, die sich erst mit der Zeit entwickeln. In der Kindheit jedoch ertönen aus den meisten Musikanlagen die gleichen Melodien. Die Liedthemen sind bunt gemischt, leicht zugänglich und meist mit einer fröhlichen Melodie unterlegt. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Songs mit Tieren in den Hauptrollen. So wird in einem beliebten Kinderlied ein gemeiner Dieb besungen, der den Affen die Kokosnuss geklaut hat. Worauf die ganze Affenbande brüllt: „Wo ist die Kokosnuss? Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ Natürlich geht die Geschichte gut aus, der Dieb wird gefasst und die Kokosnuss gerettet. Weitere bekannte Liedprotagonisten sind beispielsweise Elefanten, die in einem Walddickicht spazieren gehen und anschließend – ganz exhibitionistisch – ohne Badehose im Fluss schwimmen gehen. Die meisten anderen Tiere werden in den Liedern scheinbar mit ihren Lieblingsbeschäftigungen verknüpft, wie die schwimmenden Entchen, summenden Bienchen und laufenden Pferdchen verdeutlichen.

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Der Sound des Grauens (Podcast)

Der Sound des Grauens

Bedrohliche Musik erklingt und zieht den Zuschauer in ihren Bann. Man ahnt, dass gleich etwas Schreckliches passieren wird. Die Anspannung wird größer, je weiter sich der Schauspieler in das dunkle Kellergewölbe vorwagt. Zuweilen ist nur noch sein hektisches Atmen zu hören, hier und da ertönt ein Geräusch, dessen Ursprungsort nicht lokalisierbar ist. Drohend schwillt die Musik an, als der Darsteller sich einer verrosteten Eisentür nähert, die nur angelehnt zu sein scheint. Langsam öffnet er die knarrende Tür….

Fast jeder wird schon einmal eine ähnliche Szene in einem Horrorfilm gesehen haben. In keinem anderen Genre übernehmen Musik und Soundeffekte eine so wichtige Rolle wie im Horrorfilm. Ohne Musik und gruselige Sounds würde ein Horrorfilm gar nicht richtig funktionieren, da das Sounddesign maßgeblich zur Erzeugung von Spannung beiträgt. Dieser Podcast gibt einen Einblick in die Welt der Horrorfilmmusik.

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Die Weltmeisterschaft und ihr Sound

Vuvuzela

Vuvuzela

In den letzten Wochen war ein merkwürdiges Phänomen in ganz Deutschland zu bewundern. Menschen versammelten sich zu Tausenden auf großen Plätzen und Wildfremde lagen sich lachend in den Armen. Menschenmassen strömten durch die Straßen, der öffentliche Nahverkehr kam zeitweise zum Erliegen. Und warum? Ganz einfach: Diesen Sommer war es wieder soweit: Fußballweltmeisterschaft.

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Kampf der Gitarrenkultur

Vielseitigkeiten der E-Gitarre, Fotograf: Rick Harris

Vielseitigkeiten der E-Gitarre, Fotograf: Rick Harris

Gitarrenähnliche Instrumente gibt es, wenn man Wikipedia glaubt,  schon seit über 5000 Jahren. In dieser Zeit hat sich einiges in der Entwicklung der mehrsaitigen Instrumente getan. Im Zeitalter der Elektrizität hat auch diese das Spiel der Gitarristen maßgeblich beeinflusst. Nicht nur bei Stimmgeräten, digitalen Metronomen und anderen Utensilien, nein auch beim Instrument selbst – der E-Gitarre und deren Herstellern.

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Die bunte Welt der Dialekte (Podcast)

Die bunte Welt der Dialekte

Die bunte Welt der Dialekte

Johann Wolfgang von Goethe hat einst gesagt: „Beim Dialekt fängt die gesprochene Sprache an.“ Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch heute das Sprachbild in Deutschland durch viele unterschiedliche Mundarten geprägt ist.

Deutschland ist also nicht nur schwarz, rot, gold, sondern bunt gemischt, zumindest was die Dialekte und ihre Vielfalt angeht. In einem Interview spricht Linguistin Professor Dr. Petra Vogel von der Universität Siegen über die Anzahl, Verbreitung und Entstehung der deutschen Mundarten.

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Ich höre, also bin ich

 Ich höre, also bin ich	aboutpixel.de © Christoph Ruhland

Ich höre, also bin ich aboutpixel.de © Christoph Ruhland

Wer von uns kennt sie nicht? Verunsicherte Pubertierende, aus deren Kinderzimmer oder wahlweise Handylautsprecher, erst Shakira und Britney Spears ertönen und wenig später Buschido zur Nr. Eins der spätkindlichen iTunes-Mediathek avanciert. Diese Jugendlichen loten bei solch merkwürdigen Anwandlungen oft ihre – meist nur bedingt individuellen – Wertevorstellungen und Selbstbilder aus. Eine manchmal quälende, aber zumindest fast immer elementare Lebensfrage ist dann oft: „Wer sind meine Freunde und wer denn vor allem NICHT?“ Auffällig oft findet man hier oberflächliche Bewertungsschablonen. Zumindest auf den ersten Blick. Denn dahinter stehen vielmehr tiefgreifende, psychologische Prozesse der Identitätsfindung.

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