Vom Stampfen und Fauchen zum gleichmäßigen Rattern (Podcast)

Es gibt Geräusche im Alltag, die jedermann vertraut sind, da sie einen hohen Wiedererkennungswert besitzen. Zuggeräusche lassen sich zum Beispiel dieser Kategorie zuordnen. Die besondere Bedeutung, die diesen Geräuschen zukommt, lässt sich unter anderem an ihrer frühen Erwähnung in der Literatur ablesen. Nicht nur die Technik faszinierte auch die charakteristischen Klänge der Bahn waren in unterschiedlichem Kontext immer wieder Thema. Wurden in der Anfangszeit der Bahn besonders die technischen Geräusche aufgegriffen, rücken heute vermehrt die unmittelbar mit der Bahn verbundenen Durchsagen in den Mittelpunkt. Aber nicht nur in der Litertur sondern auch beim Hobby des Modellbaus schlägt sich die Faszination für die Züge und den ihnen eigenen Sound nieder.

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Literatur:                                                                                                                                                                                                               Awdry, Wilbert: Thomas, die kleine Lokomotive & seine Freunde. Berlin: Buchverl. Junge Welt ;
Ende, Michael (1960): Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Stuttgart: Thienemann.
Hauptmann, Gerhart (1986): Bahnwärter Thiel. novellistische Studie. Nachdruck. Stuttgart: Reclam (Reclams Universal-Bibliothek, 6617).
Krüss, James (1986): Henriette Bimmelbahn. München: dtv (dtv junior Bilderbücher, 7981).

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Entspannung für die Ohren

Ohropax

Ohropax-Werbeaufsteller um 1928

Du bist mal wieder auf einer Party und freust dich, dass du Ohrstöpsel dabei hast, weil die Musik viel zu laut ist. Vielleicht fragst du dich, wieso es die eigentlich gibt. Inzwischen sind sie zwar so selbstverständlich geworden wie das Wort “Gabel”, das eben dieses längliche flache Metallstück bezeichnet, das an einem Ende ein wenig gebogen ist und mehrere Zinken besitzt, doch irgendwer muss sie sich ja mal ausgedacht haben. weiter lesen »

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Vom Hören zum Sehen (2/3) – Bahnbrechende Hörspiele

www.pixelio.de

Bahnbrechende Hörspiele (2/3) (www.pixelio.de)

Im ersten Teil dieser Blogserie ging es um Theaterstücke, die auditive Mittel nutzen, um den Seh- und den Hörsinn  zu verbinden. In diesem und im nächsten Teil der Blogserie drehen wir das Ganze einmal um: Während Theater ein zu einem großen Teil visuell geprägtes Medium ist, das sich aber auch Hörbares zu Nutzen macht, soll es nun um besondere und bahnbrechende Hörspiele gehen, die in ihrer Form theoretisch auch auf die Theaterbühne hätten gebracht werden können. Mit welchen Mitteln werden über das Hören Bilder vor unserem inneren Auge erzeugt und warum sind die angesprochenen Beispiele als Hörspiele und nicht als Theaterstücke konzipiert worden? weiter lesen »

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Wer piept denn da?

VögelEgal ob in der Stadt oder auf dem Land, wo man auch wohnen mag, gehören Vogelstimmen nach wie vor zu den gängigen Alltagsgeräuschen. Was man jedoch zu hören bekommt kann sehr unterschiedlich ausfallen. Das Gurren einer Taube, das unverkennbare „kuckuck, kuckuck“ des gleichnamigen Vogels oder auch das Hämmern eines Spechts werden die meisten von uns noch zweifelsfrei zuordnen können. Vielleicht auch noch die Nachtigall oder Amsel im heimischen Garten. Viele stoßen danach jedoch bald an ihre Grenzen. Fest steht, dass jede Art über ein ganz eigenes Lautspektrum verfügt, durch das sie für das geübte Ohr eindeutig identifizierbar ist.

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Vom Hören zum Sehen (1/3) – Das Theater mit der auditiven Medienkultur

https://casandralungu.wordpress.com

Krapp's Last Tape https://casandralungu.wordpress.com

Was haben Literatur und Theater mit auditiver Medienkultur zu tun? Eine Verbindung besteht tatsächlich – und sie ist gar nicht mal so klein und unbedeutend. Genau darum soll es in dieser Blogserie gehen – auditive Medienkultur steckt in Literatur und Theater und  natürlich auch in Hörspielproduktionen und keines schließt das andere aus. Einfach weiterlesen und eine neue Perspektive kennenlernen! weiter lesen »

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Wie laut kann still sein? (Podcast)

4.33In diesem Podcast geht es hauptsächlich um die Stille und deren Bedeutung.  Als Beispiel wird John Cages Meisterwerk “4.33” herangezogen. Das Hauptelement seines Musikstücks ist das Schweigen, also die Pause, die oft in Musikstücken spezifisch eingesetzt wird. Dadurch betont er die Wichtigkeit der Gedanken, welche im Moment der Stille an Bedeutung gewinnen.

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Die älteste Sprache der Welt?

San grandmother, Botswana (Quelle: Flickr: Lisa J Gray - Creative Commons Lizens 2.0 Attribution)

San grandmother, Botswana (Quelle: Flickr: Lisa J Gray - Creative Commons License 2.0 Attribution)

Ca. 6900 verschiedene Sprachen werden laut National Geographic weltweit gesprochen. Unter dem Sammelbegriff „Khoisan-Sprachen“ sind die Sprachen Südafrikas zu verstehen, die sich zur Verständigung derjenigen Phoneme bedienen, die wir gemeinhin als Klick- oder Schnalzlaute wahrnehmen und die in unserem indo-europäischen Sprachgebrauch gar nicht vorkommen oder nur als Mittel der nonverbalen Kommunikation verwendet werden.
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Machs leiser! Besser leben mit weniger Lärm?

Quelle: https://machsleiser.de

Quelle: https://machsleiser.de

Seit kurzem gibt es in Leipzig das Projekt Machs leiser!, das über die Probleme des innerstädtischen Umgebungslärms informiert und Initiativen zur Verbesserung urbaner Klanglandschaften vorstellt. Anwohner können zudem auf einer speziellen “Lärmkarte” Orte eingeben, die ihnen als besonders angenehm (Ruhepunkte) bzw. unangenehm (Lärmpunkte) erscheinen.

Quelle: The MIT Press

Quelle: The MIT Press

Dass das Phänomen “Lärm” allerdings nicht nur ein Problem der Lautstärke, sondern insbesondere auch ein Produkt sozialer Aushandlungsprozesse ist, beschreibt die holländische Klangforscherin Karin Bijsterveld in ihrem 2008 erschienenen Buch Mechanical Sound. Technology, Culture, and Public Problems of Noise in the Twentieth Century.

Mehr zu Lärmproblemen und urbanen Soundscapes gibt es natürlich auch hier auf klangschreiber.de, zum Beispiel Das Fiepsen danach, Mission: impossible – Auf der Suche nach Stille, London Sounds (Podcast) und Stimmen der Straße.

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