Wie klingt eigentlich das Siegerland?

Oberes Schloss von Jakob Scheiner, Siegen 1860

Selten genug nehmen wir die Klänge aus unserem Alltag noch bewusst wahr. Wir blenden viele Geräusche einfach aus. Doch wie hört sich ein Tag in Siegen überhaupt an?
Früher war das Siegerland geprägt von den Geräuschen aus Bergbau und Stahlverarbeitung… doch wie klingt es eigentlich heute?

 

 

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Kartographie des Sounds – Hat uns das Web nicht mehr zu sagen? (2/4)

Das Internet entwickelt sich rasant weiter – mehr Bilder, mehr Videos, mehr Vielfalt im Web 2.0. Doch eine mediale Form verstummt in den weiten Welten des Internets: Der Sound. Wie das Fernsehen früher sich vor dem Radio behaupten konnte, stellt sich auch der Sound in der visuell-überfluteten Welt des Internets hinten an. Aus diesem Grund machen wir eine  Bestandsaufnahme und zeichnen die Kartographie des Sounds im Netz nach – und klären ab, inwiefern der auditive Sinn im Netz vernachlässigt wird. Doch wir meckern nicht nur – im zweiten Teil unseres Artikels liefern wir Anreize und mögliche Alternativkonzepte!
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Akustische Gewalt

Foto: news.de

Mit Musik und wohltuenden Klängen können wir nicht nur unsere Seele, sondern auch unseren Körper entspannen und für einen Moment aus dem stressigen Alltag entfliehen. Unser Gehör, von vielen als Tür zur Seele bezeichnet, ist jedoch auch besonders anfällig für Gewalterfahrungen. Klänge und Musik können uns physisch sowie psychisch quälen und sogar Schmerzen auslösen. Sie können uns in den Wahnsinn treiben, überfordern und unerträglich werden. Unsere Ohren sind extrem sensibel, haben eine große Reichweite und wir können sie schwer verschließen. Akustische Gewalt begegnet uns selbst im Alltag, wird aber auch gezielt als Foltermethode in Gefängnissen oder zur Vertreibung von Jugendlichen an öffentlichen Plätzen eingesetzt. Doch wo begegnen wir akustischer Gewalt und wie wirkt sie sich auf unseren Körper aus? Wie präsent ist dieses Phänomen und sind wir ihr vielleicht schon hilflos ausgeliefert? weiter lesen »

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Festivalkultur – Dabeisein ist alles

© Daniel Helmes

Seit Woodstock hat die ‘Veranstaltungsform’ Musikfestival immer weitere Kreise gezogen. Seit fast 30 Jahren haben sich in Deutschland Größen wie Rock am Ring und Wacken etabliert; dauerhaft eröffnen mehrere kleinere Festivals und freuen sich immer größerer Beliebtheit. Oftmals werden mittlerweile auch lokale Bands supportet und viele Konzertausschnitte der Festivals werden, beispielsweise über die digitalen Kanäle der ARD und des ZDF, übertragen. Über den ganzen Sommer verteilt findet sich wohl kaum ein Wochenende, wo KEIN Festival stattfindet.
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Mit den Ohren sehen

©Silke “Nachbau am Computer” –Flughund, Quelle: www.piqs.de’

Die Aufgabenverteilung zwischen Augen und Ohren ist in den Köpfen der meisten Menschen sehr klar abgegrenzt: Die Augen sind dazu da, die Umgebung abzutasten, Dinge räumlich wahrzunehmen, eben „zu sehen“. Mit den Ohren dagegen nimmt man Geräusche wahr und kann bestenfalls die Richtung bestimmen, aus der sie kommen. Ein konkretes Bild von der Außenwelt, das uns zur Orientierung dient, können sie uns nicht vermitteln. Aber stimmt das auch? Oder müssen wir diese lange gehegte Meinung vielleicht revidieren?

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Wie klingt eigentlich die Welt?

Der Klang der Welt

Wissenschaftler der Universität Liverpool haben herausgefunden, dass Menschen sich mit Hilfe von Gerüchen besser erinnern können, als wenn sie ein Bild betrachten. Darum stellt sich die Frage: können wir uns auch durch Klänge an Ereignisse erinnern? Oder vielmehr wie klingt eigentlich die Welt?

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Woo-Girls und Grunzgeräusche – Klanglandschaften als Wissenschaftsgebiet

 

Vancouver Skyline ©Lydia Deppe

„Erstellen Sie eine Liste aller Geräusche, die ausschließlich oder vorwiegend von Männern gemacht werden, und eine entsprechende für Frauen“ (Schafer 2006: 143). Dies ist eine der Aufgaben, welche der kanadische Musikforscher und Komponist Raymond Murray Schafer vor einigen Jahrzehnten seinen Studenten stellte.
Bereits in den 1960ern begann Schafer, sich mit der Erforschung der – von ihm so benannten – Soundscapes auseinanderzusetzen.

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Wenn der Bauch redet – Wie Puppen zum Leben erweckt werden

Wir alle sind fasziniert von der Kunst des Bauchredens, da wir nur schwer verstehen können, wie ein Mensch Töne hervorbringen und sprechen kann, obwohl er den Mund geschlossen hat. Wie kommen die Töne aus den Bauchrednern heraus, obwohl sie Lippen und Mund nicht bewegen? Sitzt in ihrem Bauch ein Männchen, das durch sie redet? Oder haben sie eine innere Stimme? Was ist das Geheimnis der Bauchredner? Wie trainieren sie ihre Stimme, dass sie ihr Publikum in den Bann ziehen können?

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Wenn Worte meine Sprache wär’n – Auditive Agnosie

©Uni-Kiel’

Kennen Sie die Situation? Jemand will Ihnen etwas sagen und Sie verstehen ihn nicht. Nicht, weil ihr Gesprächspartner viel zu leise redet oder von einem für Sie zu komplexen Zusammenhang erzählt, sondern einfach, weil die Botschaft nicht bei Ihnen ankommt. Sie bitten die Person, sich noch einmal zu wiederholen. Verstehen Sie sie nun, ist alles in Ordnung. Falls nicht, bitten Sie Ihr Gegenüber ein weiteres Mal zu sagen, was es Ihnen mitteilen möchte.

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Wie klingt der Schnee? – Die Stille und der Mensch (Teil 2 von 2)

Wie klingt der Schnee? © Lydia Deppe

Im ersten Teil dieses Beitrags wurde untersucht, wie sich die Stille im Sinne der Geräuschlosigkeit auf den Menschen auswirkt. Positive Effekte lasse sich dabei im Bereich der Entspannung und Konzentration, sowie auf den Gebieten der Meditation und Selbstfindung finden. Negativ wirkt sich die Stille dann aus, wenn sie absolut ist, wenn der Mensch also von sämtlichen akustischen Außenreizen abgeschirmt wird. Halluzinationen und Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten können die Folgen einer solchen Deprivation sein.

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