In der Ruhe liegt die Kraft

Wer momentan durch Siegen läuft wird SIE schon entdeckt haben, denn SIE haben es sich an so ziemlich jeder Ecke “gemütlich” gemacht. Mit SIE meine ich natürlich die unzähligen Baustellen! Auch ich hatte vor einigen Wochen einen Brief im Briefkasten, in dem ich informiert wurde, dass es in den nächsten 12(!) Wochen etwas lauter werden könnte. Die Anwohner sollen bitte für mögliche Unannehmlichkeiten Verständnis haben. weiter lesen »

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Musik als Sozialisationsinstanz

Musik spielt im Leben vieler Menschen eine große Rolle. Bereits während der Kindheit und Jugend entwickeln sich Tendenzen in der Vorliebe für eine bestimmte Musikrichtung. Bereits in der Kindheit wird viel Musik konsumiert, sei es im Kindergarten beim gemeinsamen Singen, Zuhause beim Anhören von Kinderliedern auf CD oder aber auch beim Fernsehkonsum, z.B. durch Werbung oder Titellieder von Kinderserien. Auch durch das eigene Musizieren werden sowohl die Entwicklung als auch die individuellen Präferenzen beeinflusst. (Vgl. Hoffmann 2008: 155/156)

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Musik: Medium der Emotionsvermittlung?

©Gesa Sörensen’

Wer kennt das nicht: Wir hören eine Melodie und spüren, wie sie unsere Emotionen anspricht. Wir werden traurig, sind getröstet oder fühlen uns auf einmal ganz beschwingt. Manchmal löst die Musik sogar körperlich Reaktionen aus: Menschen fangen an zu weinen oder zu lachen. Das kann ein Popsong oder ein klassisches Musikstück sein, welches wir unterwegs auf dem Mp3 Player, auf einem Konzert oder ganz entspannt zu Hause auf der Musikanlage hören.

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„Hör mir doch mal zu!“ – Über die Kunst des Zuhörens

Wir schauen täglich 220 Minuten Fernsehen, 187 Minuten hören wir Radio, sprechen circa 16000 Wörter pro Tag. Neben der Sprache ist Zuhören die Basis jeglicher zwischenmenschlicher Kommunikation. Der Satz „Das Wort gehört zur Hälfte dem, welcher spricht, und zur Hälfte dem, welcher hört.“ (Essais Montaigne) bringt die Bedeutung nochmals zum Ausdruck. Über einen Exkurs in die Medizin gelangen wir zu verschiedenen Situationen, in denen es auf das Zuhören ankommt. Man erfährt, wieso Zuhören so schwer fällt, aber auch wie wir zu besseren Zuhörern werden.

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Mit dem Körper hören – Wie Gehörlose Musik fühlen

Im Alltag sind wir den ganzen Tag von verschiedensten Geräuschen, Klängen und Rhythmen umgeben, die wir gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Oft verschmilzt alles zu einer undefinierbaren Geräuschkulisse. Neben vielen störenden Geräuschen wie dem Lärm der Autos, dem Stimmengewirr in der Bahn, der Sirene des Krankenwagens oder dem Klingeln des Handys gibt es auch angenehme Sounds wie das Lieblingslied im Radio oder die Musik allgemein. Musik verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Doch viele sind vom Musikgenuss weitgehend ausgeschlossen, weil sie hörbehindert sind. Wie können diese Menschen ihr Leben möglichst normal gestalten und erleichtern? Welche Methoden haben sie entwickelt, trotz ihrer Gehörlosigkeit Musik „hören“ und sich musikalisch betätigen zu können?

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Kartographie des Sounds – Hat uns das Web nicht mehr zu sagen? (3/4)

Das Internet entwickelt sich rasant weiter – mehr Bilder, mehr Videos, mehr Vielfalt im Web 2.0. Doch eine mediale Form verstummt in den weiten Welten des Internets: Der Sound. Wie das Fernsehen früher sich vor dem Radio behaupten konnte, stellt sich auch der Sound in der visuell-überfluteten Welt des Internets hinten an. Aus diesem Grund machen wir eine  Bestandsaufnahme und zeichnen die Kartographie des Sounds im Netz nach – und klären ab, inwiefern der auditive Sinn im Netz vernachlässigt wird. Doch wir meckern nicht nur – im zweiten Teil unseres Artikels liefern wir Anreize und mögliche Alternativkonzepte!
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Wie durch Klang ein Raum entsteht – Teil 1: Architektonisch

Der ambitionierte Cineast geht nicht nur regelmäßig ins Kino und ist in der Lage, einzelne Szenen großer Filmklassiker problemlos aus dem Kopf zu rezitieren. Nach Möglichkeit will er auch eine hochwertige Heimkinoanlage sein Eigen nennen. Schaut man auf das Angebot einschlägiger Elektronik-Fachmärkte, zeichnet sich ein solches Heimkinosystem vor allem durch seinen Surround-Sound aus, der in aller Regel also sechs Lautsprecher umfasst. weiter lesen »

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Vom Stummfilm zum Tonfilm – Teil I: Der Umschwung

Filmplakat zu "The Jazz Singer" (1927)Spätestens seit dem riesigen Erfolg des Filmes „The Artist“ bei den diesjährigen Oscarverleihungen ist er wieder in aller Munde: Der Stummfilm. Da ist es an der Zeit, sich einmal genauer anzusehen, wie es eigentlich damals zuging, als der Tonfilm die Welt eroberte und warum gerade heute wieder ein Stummfilm im Begriff ist, ebendieses zu schaffen.

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Akustische Illusionen – Können wir unseren Ohren trauen?

 

Es beginnt morgens mit dem Klingeln des Weckers, dem kühlen Wasser auf der Haut unter der Dusche, dem Geruch nach frischem Kaffee in der Nase und dem Geschmack des Müslis im Mund. Innerhalb dieses Zeitraums hat unser Gehirn schon tausende Reize aufgenommen, verarbeitet, gefiltert und interpretiert – und zwar auf eine Art und Weise, dass das Reizchaos für uns einen Sinn ergibt. Jeden Tag sind wir Milliarden von visuellen, auditiven, taktilen, olfaktorischen und gustatorischen Eindrücken ausgesetzt, die vom Gehirn verarbeiten werden müssen, damit wir uns in unserer Umgebung zurecht finden. Dies funktioniert normalerweise sehr gut. Dennoch kann uns unsere Wahrnehmung täuschen – das Gehirn spielt uns einen Streich. Während optische Täuschungen, wie beispielsweise das Bild „Treppauf und Treppab“ von M.C. Escher den meisten Personen bekannt sein dürfte, sind akustische Täuschungen weitestgehend unbekannt, obwohl wir täglich mit ihnen zu tun haben. Um die hier vorgestellten akustischen Täuschungen bestmöglich erfahrbar zu machen, empfiehlt es sich für die Rezeption der Hörbeispiele Kopfhörer zu benutzen.

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Der Hörsturz

hno-bremen-nord.de

Es rauscht, zischt, pfeift und fühlt sich an wie „Watte im Ohr“. Für die Betroffenen ist es eine unheimliche Beeinträchtigung und Belastung, die in völliger Verzweiflung und Panik enden kann – der Hörsturz. Unter einem Hörsturz versteht man eine plötzlich auftretende, meist einseitige Schallempfindungsschwerhörigkeit, die oft morgens bemerkt wird und sich durch ein Gefühl wie „Watte im Ohr“ äußert. Viele Autoren bezeichnen den Hörsturz als eine Zivilisationskrankheit, die ein Resultat unserer modernen und stressgeprägten Welt sein soll. Redewendungen wie „Ich habe viel um die Ohren“, „Mir dröhnen die Ohren vor lauter Arbeit“ oder „Ich kann es nicht mehr hören“ sind sehr beliebt und können ein Indiz für diese Vermutung sein. Doch wie lässt sich das Krankheitsbild des Hörsturzes auf unsere moderne, technisierte Welt und die Gesellschaft übertragen? Und was ist ein Hörsturz genau?

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