Mundart rockt!

Mundartrock

©Frederika Hanholz

„Dat is Fettes Brot op Platt inne Disko“ rappten die sog. Brote in ihrem Hit „Nordisch by Nature“, der bereits 1995 veröffentlicht wurde. Noch heute grölen auf etlichen Partys verschiedenste Gäste zu ihrem Song mit. Doch dass ein Song, der sich eines Dialekts (in diesem Fall Plattdeutsch) bedient, so erfolgreich und über Jahre hinweg so beliebt ist bleibt eher die Ausnahme. Oder?! Was genau macht Mundartmusik bzw. den Mundartrock eigentlich aus? Gehören Fettes Brot zu Vertretern des Mundartrocks? Und letztendlich: stellt die Mundartmusik eine Alternative zum eintönigen Radio-Gedudel dar? weiter lesen »

Aus der Kategorie Klangwelten
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Der Körper hört auch im Schlaf

 

© dpa

Als „das Geräusch der anderen“ bezeichnete Kurt Tucholsky einst den Lärm. Lärm, welches als Schallart definiert werden kann, wird als lästig, störend oder gar schmerzhaft empfunden. Täglich sind wir Lärm ausgesetzt, ob im Straßenverkehr, Baustellen oder in der Freizeit – Lärm ist so gut wie überall zu finden und das in verschiedener Frequenz und Intensität. Doch was ist, wenn der Lärm im Minutentakt vom Himmel kommt, die Flugzeuge einem regelrecht über dem Kopf fliegen und dabei  ein dröhnendes Geräusch  hinterlassen? weiter lesen »

Aus der Kategorie Klangkörper
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Achtung, ansteckend!

www.chaosmacherin.de

Wir kennen ihn alle, den „gemeinen“ Ohrwurm. Nicht zu verwechseln mit dem tatsächlichen Ohrwurm (forficula auricularia), den man bis in die frühe Neuzeit hinein in pulverisierter Form als Medikament gegen Ohrkrankheiten und Taubheit einsetzte, und der heute noch als Ohrenkneifer zu Unrecht als Teil grauenhafter Legenden bekannt ist.

Der in diesem Blog musikpsychologisch relevante Ohrwurm (vgl. auch diesen Beitrag auf klangschreiber.de) sitzt fest und schlängelt sich genüsslich durch unsere Hirnwindungen, wieder und immer wieder, bis wir ihn schlussendlich Leid sind. Was hat es mit diesem Phänomen auf sich?

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Aus der Kategorie Klangkultur
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Wieso gibt es Filmmusik?

Soundtrack

Wenn wir heutzutage ins Kino gehen, um uns einen Film anzusehen, dann ist er für uns ganz selbstverständlich – der Soundtrack. Auch wenn wir ihn oft nicht bewusst wahrnehmen, so spielt er doch eine ganz entscheidende Rolle für unser Kinoerlebnis – er begleitet die sichtbaren Bilder und erfüllt somit den wichtigen Zweck, eine Stimmung zu erzeugen, zu unterstreichen oder Gefühle hervorzurufen. Einen Film sehen, der keinen Soundtrack hat? Unvorstellbar. Aber das war nicht immer so. Im Folgenden soll nun auf die Bedeutung der Filmmusik eingegangen werden und wie ihre Funktion sich im Laufe der Jahre gewandelt hat. weiter lesen »

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Der EM-Sound (Podcast)

Ist euch schon einmal aufgefallen, welche Klänge uns während einer Europa-Meisterschaft umgeben? Von einem auf den anderen Tag ändert sich nicht nur die visuelle, sondern auch die akustische Welt.
Wir haben diesmal genau für euch hingehört.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

 

 

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Steckt der Teufel im Detail?

Musik hat einen sehr großen Einfluss auf unsere Gefühlswelt. Wenn wir traurig sind oder Liebeskummer haben, neigen wir dazu kitschige Liebeslieder zu hören. Sind wir sauer oder schlecht drauf, können auch schon mal härtere Töne angespielt werden. Nicht immer kommt es dabei nur auf das Instrumental an. Auch der Songtext an sich hat eine große Wirkung auf unsere Gefühle. Wir versuchen die gesungenen Zeilen auf unser eigenes Leben zu übertragen, wir schnitzen sie auf unsere derzeitige Lebenssituation zu Recht und denken öfters: „Das hätte ich genauso schreiben können.“ Manchmal allerdings, besonders wenn der Text auf Englisch ist, müssen wir genauer hinhören um den Sinn zu verstehen. Man muss zwischen den Zeilen lesen, um die eigentlich Botschaft des Liedes wahrzunehmen. Ab und zu reicht es aber nicht aus, etwas „genauer“ hinzuhören. Man muss sie Rückwärts abspielen, um ihre geheime Botschaft zu entschlüsseln.

Das Rückwärts abspielen von Liedern wird als „Backmasking“ oder häufig auch als „Backward masking“ bezeichnet. D.h., Backward Masking bezeichnet das Verschleiern einer Botschaft durch technisches oder phonetisches Codieren einer Aufnahme. Die auf diese Weise “markierte” Botschaft entzieht sich der bewussten Wahrnehmung und wirkt direkt auf das Unterbewusstsein des Hörers ein. Von dort aus beeinflusst diese Botschaft unmerklich sein Verhalten. Es handelt sich also um eine Methode der Programmierung oder Gehirnwäsche.“ [1]

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Aus der Kategorie Klangkultur
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Fortpflanzung – Eine Frage der Stimme?

Was haben Beurlaubungen von Opernsängerinnen, das Einkommen von Stripperinnen und der Nachwuchserfolg von Männern mit der Stimme zu tun?

Schon Darwin erkannte die verschiedenen Veränderungen in der Tierwelt zur Paarungszeit. Ob das Prachtgefieder des Pfaus, das riesen Geweih eines Hirsches, das Erröten des Schimpansenpos oder die Qualität des Gesangs bei diversen Vögeln. Tiere stehen nicht nur im sexuellen Kampf mit Geschlechtsgenossen, sie zeigen auch explizit an wann sie fruchtbar sind! Aber wie sieht es mit uns Menschen aus? Geben wir der Außenwelt ein Zeichen? Ein akustisches Signal?   weiter lesen »

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„Der Ton macht die Musik“ – Paraverbale Kommunikation

Bild: tu-chemnitz.de

Den meisten dürfte diese Redensart geläufig sein, denn auch in Zeiten von E-Mail und WWW geschieht der Großteil der Kommunikation noch immer mündlich. Doch hierbei bilden Wörter längst nicht die ganze Botschaft, denn wie wir etwas aussprechen ist oft ebenso wichtig oder sogar bedeutsamer als der Inhalt. weiter lesen »

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