Serie „KlangDenken“. Teil 1 – Veit Erlmann: Klang und die Ordnung des Wissens (Podcast)

KlangDenken Ankündigung

Im Sommersemester 2012 haben Sebastian Schwesinger und Felix Gerloff vom Sound Studies Lab der Humboldt-Universität zu Berlin die Vortragsreihe KlangDenken. Beiträge zur Erforschung auditiver Kultur organisiert. Sie schreiben dazu:

KlangDenken ist ein offenes Forschungskolloquium und eine Vortragsreihe, organisiert und moderiert von Studierenden des Instituts für Kulturwissenschaft. Alle klangkulturellen Phänomene können hier Thema sein. Im Einklang mit der wachsenden Bedeutung des Auditiven in Forschung und Lehre soll eine kontinuierliche Arbeit an sonischen Aspekten der Kultur gewährleistet werden: ein Ort des Sprechens über Klang, des über das aktuelle Semester hinausreicht. Die Vernetzung mit anderen Disziplinen und Institutionen ist zentral: einerseits werden Forscherinnen und Forscher eingeladen, um mit ihnen die (mitunter vorläufigen) Ergebnisse der Arbeiten der Kolloquiumsteilnehmer im Rahmen themenbezogener Sitzungen intern zu diskutieren – andererseits werden diese Forscherinnen und Forscher in öffentlichen Vorträgen ihre Erkenntnisse und Ansätze einem interessierten Publikum vorstellen. Die internen Kolloquiumssitzungen sind an das Colloquium Sound & Sensory Studies von Holger Schulze angegliedert. KlangDenken ist Teil des am Institut für Kulturwissenschaft stattfindenden Semesterschwerpunkts Auditive Kultur und Sound Studies.

Wir veröffentlichen im Laufe der nächsten zwei Wochen noch einmal die Audiomitschnitte der drei Vortragenden auf klangschreiber.de. Der erste Vortrag von Veit Erlmann widmet sich dem Verhältnis von Akustik- und Philosophiegeschichte.

Jetzt endlich auch mit funktionierendem Audio-Player und in einer verbesserten Tonqualität! Viel Spaß beim Hören!

KlangDenken 1:

Veit Erlmann (University of Texas):

Klang und die Ordnung des Wissens. Drei enzyklopädische Modelle.

Vortrag vom 03.05.2012.

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Ein Hörspiel für die Augen

Man wird sich jetzt mit Sicherheit fragen, wie ein Hörspiel denn den Sehsinn beanspruchen kann. Die Antwort ist relativ einfach, man nehme ein Hörspiel, eine paar Synchronsprecher, bestückt mit Requisiten und Soundeffekten aus dem Computer und platziert alles auf einer mit Mikrofonen ausgestatteten Bühne. Wenn alles glatt läuft, ergibt es zusammen ein sehenswertes Live-Hörspiel. Denn mittlerweile hat sich das alte bewährte Radio-Hörspiel bis zu einer Live-Hörspiel Kultur entwickelt. Aber wo genau liegt denn der Unterschied für den Hörer/Zuschauer wenn er bei einem Hörspiel live dabei ist und wie wirkt sich das Wahrgenommene auf das Publikum aus?

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