Das Menschinstrument [Podcast]

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Das Menschinstrument marshi/aboutpixel.de

Ein musikalisch begabter Mensch beherrscht entweder ein oder mehrere Instrumente auf besondere Weise oder kann außergewöhnlich gut singen. So der allgemeine Konsens. Was aber, wenn der Mensch seinen eigenen Körper bzw. ein einzelnes Körperteil als Instrument umfunktioniert? Genau das passiert beim Beatboxen. Eine Kunstform, der viel mehr Aufmerksamkeit zukommen sollte…

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“Sprich, damit ich dich sehe” – Can you?

"Sprich damit ich dich sehe"-Can you?

“Sprich damit ich dich sehe”-Can you?

Tagtäglich hören wir sie. Tagtäglich gebrauchen wir sie: unsere Stimme. Aber wie wir sprechen, ist immer anders. Es ist ein Unterschied, ob ich mit meinem allmorgendlichen „Dutzi-dutzi- Stimmchen“ meinen Hund begrüße, meinen Mitbewohnern betrunken nachts um halb 4 die Welt erkläre oder in der Uni ein Referat halten muss. Der Gebrauch unserer Stimme hängt aber nicht nur von der jeweiligen Situation ab, sondern auch von unserem Befinden. Nicht umsonst wird behauptet, die Stimme sei der Spiegel unserer Persönlichkeit. Bin ich fröhlich, hört man das. Bin ich traurig oder wütend, hört man es auch. weiter lesen »

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Der Sound der Subkultur Teil 3- Auf den Spuren des Rock in der BRD

Auf den Spuren des Rock tobi.rottenkolber/aboutpixel.de

Auf den Spuren des Rock t.rottenkolber/aboutpixel

Josef Kloppenburg betont in seinem Text „Musikpräferenzen. Einstellungen, Vorurteile, Einstellungsänderung“ (2005), dass die Rock- Musik nicht nur unterschiedliche soziale Schichten, sondern auch Geschlechter und vielleicht auch Generationen zusammen bringt. Es ist also etwas besonderes mit der Rock- Kultur. Aus diesem Grund widme ich dieser Bewegung den letzten Teil meiner Blog- Serie und begebe mich auf Spurensuche in die BRD.

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Der Sound der Subkultur II – Jugendkultur und Musikgeschmack

Jugendkultur und Musikgeschmack Daniel Werner/aboutpixel.de

Jugendkultur & Musikgeschmack D.W./aboutpixel

Im zweiten Teil der Serie beschäftigte ich mich mit der Frage, welche Faktoren dafür verantwortlich sind, dass ein junger Mensch einen bestimmten Musikgeschmack entwickelt und wieso sich dieser im Laufe seines Lebens auch wieder ändern kann.

Musikpräferenzen entstehen durch soziale Interaktionen und „steuern den Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsprozess sowie das Verhalten“ (Kloppenburg 2001: 360). Da der Mensch nicht in der Lage ist alle Informationen, mit denen er täglich konfrontiert wird, zu verarbeiten, werden diese in Kategorien zusammengefasst. So kann von einem regelrechten „Schubladensystem“ (ebd.) gesprochen werden, das die spezifische Wahrnehmung des Menschen bestimmt. Dabei können diese Kategorisierungen so umfassend sein, dass Musik mit einem ganzen Lebensstil in Verbindung gebracht wird. Dieses Schubladendenken evoziert natürlich „Generalisierungen“ (Kloppenburg 2001: 361), sodass manche Aspekte außer Acht gelassen, andere dafür besonders hervorgehoben bzw. akzentuiert werden. Die Kategorisierungen folgen dabei häufig einem einfachen Bewertungsschema: Man empfindet die eine Musik eben als angenehm und schön, die andere hingegen nicht (ebd.).

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Der Sound der Subkultur I – Jugendkultur und Identität

Jugendkultur und Identität dommy/aboutpixel.de

Jugendkultur und Identität dommy/aboutpixel.de

Diese Blog- Serie beschäftigt sich mit musikalischen Sub- bzw. Jugendkulturen und ihrer Bedeutung für die Konstruktion von Identität. Ich befinde mich demnach also auf dem Gebiet der Musikpsychologie bzw. Musiksoziologie. Im ersten Teil der Serie möchte ich daher zunächst der Frage nachgehen, wie die Wissenschaft überhaupt Jugend- bzw. Subkultur definiert.

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Die Hörgenies

Die Hörgenies

Die Hörgenies stormpic/aboutpixel.de


Kennst du das Lied? Dieses „Lalalalaschallallalalalaluuluu“? Das hat wohl jeder von uns schon mal gehört. Dabei mag das Nicht- Wiedererkennen eines solch künstlerisch vorgetragenen Songs nicht verwundern. Wer es dennoch schafft, scheint nicht nur über eine hohe Interpretationsgabe, sondern auch über ein gutes Gehör zu verfügen. Manche Menschen besitzen sogar das Talent die exakte Tonhöhe einer Melodie zu bestimmen. Man spricht dann von einem absoluten Gehör oder auch Tonhöhengedächtnis. Dabei wird zwischen dem passiven absoluten Gehör einerseits und dem aktiven absoluten Gehör andererseits unterschieden. Bei ersterem geht es darum das Gehörte exakt benennen zu können und bei zweiterem eine vorgegebene Tonhöhe exakt nachzusingen. Allerdings beinhaltet das aktive absolute Gehör natürlich die Fähigkeit etwas exakt zu hören und wiedergeben zu können.

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