Tag: Film

Neu erschienen: Axel Volmar/Jens Schröter (Hg.): „Auditive Medienkulturen“

Axel Volmar, Jens Schröter (Hg.):
Auditive Medienkulturen. Techniken des Hörens und Praktiken der Klanggestaltung

Februar 2013, 460 S., kart., zahlr. Abb., 35,80 €
ISBN 978-3-8376-1686-6
transcript Verlag, Bielefeld
Reihe Kultur- und Medientheorie

Der Band Auditive Medienkulturen. Techniken des Hörens und Praktiken der Klanggestaltung versammelt aktuelle Forschungen zu medial vermittelten Klang- und Hörkulturen und bietet einen fundierten und breit angelegten Überblick über aktuelle methodische Zugänge im Feld der Sound Studies.

Die Fallstudien behandeln Recording Cultures von der Popmusik bis zur Bioakustik, Kulturen der Klanggestaltung vom Instrumentenbau über das Filmsounddesign bis zur auditiven Architektur sowie Rezeptionskulturen zwischen Ambient und Radio, Kopfhörer und Stereoanlage, Konzertsaal und Diskothek.

Indem sich die Beiträge den Zusammenhängen zwischen Klang, Medientechnologien und kultureller Praxis widmen, verdeutlichen sie auf je unterschiedliche Weise, dass es sich bei Klang- und Hörphänomenen um kulturelle Objekte handelt, die nicht unabhängig vom Kontext ihrer historischen Entwicklung sowie vielfältiger Materialisierungen und Mediatisierungen betrachtet werden können.

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Vom Stummfilm zum Tonfilm – Teil II: Und heute?

Filmplakat zu "The Artist" (2011)Im ersten Teil der Serie haben wir gesehen, dass die Umstellung vom Stumm- auf den Tonfilm ganz plötzlich die ganze filmische Welt einnahm. Der Stummfilm verschwand immer mehr und machte seinem Nachfolger Platz. Doch warum schafft es gerade in der heutigen Zeit wieder ein Stummfilm wie „The Artist“ an die Spitze der Kinocharts?

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Sound der Angst

wikipedia.org © R Neil Marshman

Eine knarrende Tür, ein lautes Poltern, eine jaulende Kettensäge oder ein unheimliches Kinderlied. All das sind Sounds, die wir schon einmal in irgendeinem Horrorfilm gehört haben. Horrorfilme spielen mit unseren Ängsten und verschaffen uns im besten Fall eine Gänsehaut. Aber nicht nur die Handlung oder die Figuren, also alles, was wir visuell wahrnehmen, sondern auch die Geräusche und die Musik spielen dabei eine große Rolle. Sie ist wichtiger Bestandteil, um Angst in uns auszulösen und die Spannung aufrecht zu erhalten, aber das geschieht meistens ohne dass wir es wirklich merken. Doch welche Sounds machen uns überhaupt Angst und wie zeigt sie sich? Gibt es vielleicht bestimmte Sounds, die immer wieder verwendet werden? weiter lesen »

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Musicals – Von der Bühne zum Film

Fast jeder kennt die Musicals “Cats”, “Das Phantom der Oper” und “Tanz der Vampire”. Doch die Meinungen über das Musical gehen auseinander. Von vielen wird das Musical als “trivial” bezeichnet, andere dagegen lieben die Geschichten, Tänze und Songs. “Die Rocky Horror Picture Show” ist weltweit Kult geworden und zwar sowohl auf der Bühne als auch im Film. Doch es stellt sich die Frage, ob es Unterschiede zwischen diesen beiden Formen der Musicaldarbietung gibt? Geht die Ästhetik des Musicals durch eine  Filmadaption verloren? Dieser Artikel versucht die spezifische Stilistik beider Versionen zu untersuchen. weiter lesen »

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Vom Stummfilm zum Tonfilm – Teil I: Der Umschwung

Filmplakat zu "The Jazz Singer" (1927)Spätestens seit dem riesigen Erfolg des Filmes „The Artist“ bei den diesjährigen Oscarverleihungen ist er wieder in aller Munde: Der Stummfilm. Da ist es an der Zeit, sich einmal genauer anzusehen, wie es eigentlich damals zuging, als der Tonfilm die Welt eroberte und warum gerade heute wieder ein Stummfilm im Begriff ist, ebendieses zu schaffen.

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Filmsound als Strategie Verunsicherung – Teil 1: Die Nouvelle Vague bricht mit filmästhetischen Konventionen

Jean-Luc Godard in Berkeley, 1968

Jean-Luc Godard in Berkeley, 1968

Gespräche nach einem Kinobesuch kreisen meist um die Handlung, die Schauspieler oder die visuellen Effekte. Die Gestaltung der Tonspur hingegen gibt nach wie vor wenig Anlass zur Diskussion – allenfalls noch die Filmmusik. Der Ton im Film wird meist absichtlich so unauffällig und subtil wie möglich gehalten, damit die Zuschauer die Dialoge klar und deutlich verstehen. Wie aufwendig das Sounddesign heutiger Filme tatsächlich ist, kann man auf dem Blog soundworkscollection.com sehr schön nachvollziehen. In einer zweiteiligen Serie beschäftigen wir uns mit der Tonebene als Bedeutungsträger und subversivem Gestaltungselement im Film – zunächst historisch am Beispiel der Nouvelle Vague, im zweiten Teil anhand des Spielfilms Elephant von Gus van Sant aus dem Jahr 2003. weiter lesen »

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Synchronschauspieler. Die unbekannte Stimme hinter den Stars.

© VF Shankbone 2010 NYC von david_shankbone bei Flickr

Wenn wir im Kino oder vor dem Fernseher sitzen und uns einen ausländischen Film oder eine Serie anschauen ist es für die meisten selbstverständlich, dass Robert De Niro und Co. deutsch sprechen. Ihre Stimmen sind uns vertraut und anhand ihrer Stimmen könnten wir einen Großteil der Hollywoodschauspieler identifizieren, denn sie haben meist über viele Filme hinweg die gleiche Synchronstimme. Doch wer steckt eigentlich hinter der Stimme von Robert De Niro, Bruce Willis oder Julia Roberts? Und welchen Einfluss haben ihre Stimmen auf die Schauspieler und den Film selbst? Obwohl Synchronsprecher einen nicht geringen Anteil am Erfolg eines Schauspielers haben und ihre Arbeit sehr aufwendig und anspruchsvoll ist, bleiben ihre Gesichter meist in der dunklen Sprecherkabine verborgen. weiter lesen »

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Aaaaargh! Der Wilhelmsschrei – Ein Running Gag der Hollywood-Filmgeschichte

Indiana Jones tut es. Die Stormtroopers aus Star Wars tun es. Buzz Lightyear aus Toy Story tut es und ebenso die Orks aus Der Herr der Ringe. Egal ob bei Spiderman, Batman, Madagaskar oder dem Planet der Affen: Irgendjemand tut es mit Sicherheit zu irgendeinem Zeitpunkt: Sie schreien. Aber nicht irgendwie. Sie schreien alle gleich. Und zwar genau gleich: Aaaaargh!

Der dafür verwendete „Wilhelmsschrei“ ist seit einigen Jahrzehnten fester Bestandteil der Soundbibliothek der Warner-Studios. Doch was macht diesen Schrei so besonders? Warum wird er immer wieder verwendet? Und wer war eigentlich dieser Wilhelm, nachdem der Schrei benannt wurde?

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Mickey-Mousing – Die Technik der Maus

Die Technik der Maus

Die Technik der Maus, © josupewo / pixelio.de

Ein Zeichentrickfilm lebt neben seinen aufwendigen Zeichnungen vor allem von seiner musikalischen Untermalung und Vertonung. Auf der Suche nach Informationen zur Vertonung von Zeichentrickfilmen bin ich auf den interessanten Begriff Mickey-Mousing aufmerksam geworden. Eine Technik, die den Namen der berühmten Maus trägt, muss es wert sein, dass man darüber berichtet, dachte ich mir…
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