Tag: Kino

Anpassung um jeden Preis – Synchronisationspraxis in Deutschland

Anpassung um jeden Preis

Anpassung um jeden Preis

Deutschland ist Synchronisationsland. In keinem anderen Land der Welt werden so konsequent ausländische Produktionen an den heimischen Markt angepasst wie in der Bundesrepublik. Das ist einerseits erfreulich für all diejenigen, die des Englischen nicht mächtig sind und keine Lust haben, den ganzen Film bzw. die ganze Episode über Untertitel zu lesen. Andererseits bringt die rigide Eindeutschung auch einige Probleme mit sich, die den gesendeten Inhalt gegenüber der Originalfassung abwerten. Ein Plädoyer für die Originalfassung im deutschen Fernsehen. weiter lesen »

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Vom Stummfilm zum Tonfilm – Teil II: Und heute?

Filmplakat zu "The Artist" (2011)Im ersten Teil der Serie haben wir gesehen, dass die Umstellung vom Stumm- auf den Tonfilm ganz plötzlich die ganze filmische Welt einnahm. Der Stummfilm verschwand immer mehr und machte seinem Nachfolger Platz. Doch warum schafft es gerade in der heutigen Zeit wieder ein Stummfilm wie „The Artist“ an die Spitze der Kinocharts?

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Vom Stummfilm zum Tonfilm – Teil I: Der Umschwung

Filmplakat zu "The Jazz Singer" (1927)Spätestens seit dem riesigen Erfolg des Filmes „The Artist“ bei den diesjährigen Oscarverleihungen ist er wieder in aller Munde: Der Stummfilm. Da ist es an der Zeit, sich einmal genauer anzusehen, wie es eigentlich damals zuging, als der Tonfilm die Welt eroberte und warum gerade heute wieder ein Stummfilm im Begriff ist, ebendieses zu schaffen.

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Filmsound als Strategie Verunsicherung – Teil 1: Die Nouvelle Vague bricht mit filmästhetischen Konventionen

Jean-Luc Godard in Berkeley, 1968

Jean-Luc Godard in Berkeley, 1968

Gespräche nach einem Kinobesuch kreisen meist um die Handlung, die Schauspieler oder die visuellen Effekte. Die Gestaltung der Tonspur hingegen gibt nach wie vor wenig Anlass zur Diskussion – allenfalls noch die Filmmusik. Der Ton im Film wird meist absichtlich so unauffällig und subtil wie möglich gehalten, damit die Zuschauer die Dialoge klar und deutlich verstehen. Wie aufwendig das Sounddesign heutiger Filme tatsächlich ist, kann man auf dem Blog soundworkscollection.com sehr schön nachvollziehen. In einer zweiteiligen Serie beschäftigen wir uns mit der Tonebene als Bedeutungsträger und subversivem Gestaltungselement im Film – zunächst historisch am Beispiel der Nouvelle Vague, im zweiten Teil anhand des Spielfilms Elephant von Gus van Sant aus dem Jahr 2003. weiter lesen »

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