Tag: Sounddesign

Akustische Stadtplanung: Sounddesign für unsere Städte

Dass städtische Geräuschkulissen nicht immer angenehm sind und sogar krank machen können ist längst nichts neues. Nun aber haben es sich Forscher zum Ziel erklärt, die bisher recht willkürlich entstehende Stadtakustik greifbarer zu machen und eine gesamte Klangplanung für Städte zu entwerfen. weiter lesen »

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Krach – Knack – Knusper

Krach – Knack – Knusper

Krach – Knack – Knusper

Goldgelb und verführerisch lächelt er einen an. Unwiderstehlich sieht er aus, man kann ihm einfach nicht widerstehen, diesem frischen, leicht süßlichen, zarten Buttergeruch. Es kracht, es knackt, es knuspert, mhh so klingt er der Butterkeks. „Mit allen Sinnen genießen“ ist die Devise bei den Konsumenten und auch bei den Produzenten ist dieses Bedürfnis bereits angekommen. So wird in der Lebensmittelindustrie längst nicht mehr nur auf die Optik und den Geschmack geachtet auch der Klang eines Produktes spielt eine wichtige Rolle.

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Der Applaus im TV (Podcast)


Quelle: Uta Herbert, pixelio.de/
www.pixelio.de/media/194441

Der Applaus, oder auch Klatschen genannt, ist heutzutage ein fester Bestandteil in Konzerten, Theatern oder Verleihungen. Aber auch in den TV-Shows. Hier unterliegt er aber bestimmten Vorgaben.

Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Podcast.

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Auditives Produktdesgin – Wie Produkte klingen.

Die meisten Menschen verbinden Töne und Klänge der Werbung mit spezifischen Marken, wie z.B. bei den Klängen der Telekom. Doch nicht jedem ist bewusst, dass wir explizit auch einzelne Produkte mit verschiedenen Klängen in Verbindung  bringen. Produkte sind oft so gestaltet, das wir sie am Klang erkennen können, d.h. die Waren sind an sich und mit ihrem Äußeren – also ihrer Verpackung – akustisch designet. weiter lesen »

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Neu erschienen: Axel Volmar/Jens Schröter (Hg.): „Auditive Medienkulturen“

Axel Volmar, Jens Schröter (Hg.):
Auditive Medienkulturen. Techniken des Hörens und Praktiken der Klanggestaltung

Februar 2013, 460 S., kart., zahlr. Abb., 35,80 €
ISBN 978-3-8376-1686-6
transcript Verlag, Bielefeld
Reihe Kultur- und Medientheorie

Der Band Auditive Medienkulturen. Techniken des Hörens und Praktiken der Klanggestaltung versammelt aktuelle Forschungen zu medial vermittelten Klang- und Hörkulturen und bietet einen fundierten und breit angelegten Überblick über aktuelle methodische Zugänge im Feld der Sound Studies.

Die Fallstudien behandeln Recording Cultures von der Popmusik bis zur Bioakustik, Kulturen der Klanggestaltung vom Instrumentenbau über das Filmsounddesign bis zur auditiven Architektur sowie Rezeptionskulturen zwischen Ambient und Radio, Kopfhörer und Stereoanlage, Konzertsaal und Diskothek.

Indem sich die Beiträge den Zusammenhängen zwischen Klang, Medientechnologien und kultureller Praxis widmen, verdeutlichen sie auf je unterschiedliche Weise, dass es sich bei Klang- und Hörphänomenen um kulturelle Objekte handelt, die nicht unabhängig vom Kontext ihrer historischen Entwicklung sowie vielfältiger Materialisierungen und Mediatisierungen betrachtet werden können.

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Hans Florian Zimmer – der Revolutionär der Filmmusik – Teil 2

Mit Ridley Scotts „Black Rain“ und Ron Howards „Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen“ schuf Hans Zimmer einen neuartigen Stil, Actionfilme zu vertonen. Besonders „Backdraft“ gilt als Meilenstein der Filmmusikgeschichte. Den Film hat er mit einem sogenannten „Wall-to-Wall Score“ vertont. Das bedeutet, dass er den Großteil des Films mit Musik unterlegt hat. Er ist seitdem für viele Action-Filmmusiker ein großes Vorbild. Bei dem Film besteht die Stilistik aus einem mächtigen Hauptthema, rhythmischen Action-Motiven und behutsameren Passagen für die beiden Hauptfiguren. Auch dieses Schema findet sich in zahlreichen späteren Filmmusiken wieder.


Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen

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Von imperialen Jägern und Elefanten – Kulturhistorische Untersuchungen der Sounds aus „Star Wars“

Karthagische Kriegselefanten greifen römische Infanterie an (Henri-Paul Motte, um 1890).

Irgendwann in den 90er Jahren. Meine Eltern lassen mich endlich die Star Wars-Trilogie sehen und ich sitze gebannt vor dem TV-Bildschirm. Gerade fliegen unsere Helden Luke Skywalker, Prinzessin Leia, Han Solo und Obi-Wan Kenobi zusammen mit Chewbacca und den Droiden im Millennium Falcon auf einen vermeintlichen kleinen Mond zu. Eigentlich sollte der Planet Alderaan dort sein, doch stattdessen? Leere im Universum. Und der kleine Mond, der sich später als intergalaktische weapon of mass destruction herausstellt: der Todesstern. Die Helden blicken gebannt aus dem Cockpit ins Nichts. Nur das leise Säuseln der Triebwerke des Falcon ist zu hören. Plötzlich wird die angespannte Stille brutal zerhackt von einem furchtbaren Kreischen, von einem Laut, der direkt aus dem verrotteten Herzen des Imperators zu stammen scheint. Es ist ein imperialer TIE-Fighter, der den Falcon überholt und auf den Todesstern zusteuert. Das Geräusch, das er dabei macht, werde ich nie vergessen. Es hat sich sofort in meinem kulturellen Gedächtnis eingebrannt.

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Vom Stummfilm zum Tonfilm – Teil II: Und heute?

Filmplakat zu "The Artist" (2011)Im ersten Teil der Serie haben wir gesehen, dass die Umstellung vom Stumm- auf den Tonfilm ganz plötzlich die ganze filmische Welt einnahm. Der Stummfilm verschwand immer mehr und machte seinem Nachfolger Platz. Doch warum schafft es gerade in der heutigen Zeit wieder ein Stummfilm wie „The Artist“ an die Spitze der Kinocharts?

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Filmsound als Strategie der Verunsicherung – Teil 2: Kritisches Sounddesign im Film Elephant von Gus van Sant

Screenshot aus Elephant, TC 35'27

Screenshot aus Elephant, TC 35’27

Wie wir in Teil 1 der Serie über Strategien der Tongestaltung im Spielfilm gehört haben, bewegen sich diese im Spannungsfeld zwischen scheinbarer Natürlichkeit und absichtlicher Verfremdung. In diesem Teil nun sehen und vor allem hören wir uns den Film Elephant genauer an, weil er das Prinzip des Found Footage auf die Tonspur anwendet. weiter lesen »

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Filmsound als Strategie Verunsicherung – Teil 1: Die Nouvelle Vague bricht mit filmästhetischen Konventionen

Jean-Luc Godard in Berkeley, 1968

Jean-Luc Godard in Berkeley, 1968

Gespräche nach einem Kinobesuch kreisen meist um die Handlung, die Schauspieler oder die visuellen Effekte. Die Gestaltung der Tonspur hingegen gibt nach wie vor wenig Anlass zur Diskussion – allenfalls noch die Filmmusik. Der Ton im Film wird meist absichtlich so unauffällig und subtil wie möglich gehalten, damit die Zuschauer die Dialoge klar und deutlich verstehen. Wie aufwendig das Sounddesign heutiger Filme tatsächlich ist, kann man auf dem Blog soundworkscollection.com sehr schön nachvollziehen. In einer zweiteiligen Serie beschäftigen wir uns mit der Tonebene als Bedeutungsträger und subversivem Gestaltungselement im Film – zunächst historisch am Beispiel der Nouvelle Vague, im zweiten Teil anhand des Spielfilms Elephant von Gus van Sant aus dem Jahr 2003. weiter lesen »

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