Tag: Soundtrack

Wieso gibt es Filmmusik?

Soundtrack

Wenn wir heutzutage ins Kino gehen, um uns einen Film anzusehen, dann ist er für uns ganz selbstverständlich – der Soundtrack. Auch wenn wir ihn oft nicht bewusst wahrnehmen, so spielt er doch eine ganz entscheidende Rolle für unser Kinoerlebnis – er begleitet die sichtbaren Bilder und erfüllt somit den wichtigen Zweck, eine Stimmung zu erzeugen, zu unterstreichen oder Gefühle hervorzurufen. Einen Film sehen, der keinen Soundtrack hat? Unvorstellbar. Aber das war nicht immer so. Im Folgenden soll nun auf die Bedeutung der Filmmusik eingegangen werden und wie ihre Funktion sich im Laufe der Jahre gewandelt hat. weiter lesen »

Aus der Kategorie Klangkultur
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Vom Stummfilm zum Tonfilm – Teil I: Der Umschwung

Filmplakat zu "The Jazz Singer" (1927)Spätestens seit dem riesigen Erfolg des Filmes „The Artist“ bei den diesjährigen Oscarverleihungen ist er wieder in aller Munde: Der Stummfilm. Da ist es an der Zeit, sich einmal genauer anzusehen, wie es eigentlich damals zuging, als der Tonfilm die Welt eroberte und warum gerade heute wieder ein Stummfilm im Begriff ist, ebendieses zu schaffen.

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Filmsound als Strategie der Verunsicherung – Teil 2: Kritisches Sounddesign im Film Elephant von Gus van Sant

Screenshot aus Elephant, TC 35'27

Screenshot aus Elephant, TC 35’27

Wie wir in Teil 1 der Serie über Strategien der Tongestaltung im Spielfilm gehört haben, bewegen sich diese im Spannungsfeld zwischen scheinbarer Natürlichkeit und absichtlicher Verfremdung. In diesem Teil nun sehen und vor allem hören wir uns den Film Elephant genauer an, weil er das Prinzip des Found Footage auf die Tonspur anwendet. weiter lesen »

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Filmsound als Strategie Verunsicherung – Teil 1: Die Nouvelle Vague bricht mit filmästhetischen Konventionen

Jean-Luc Godard in Berkeley, 1968

Jean-Luc Godard in Berkeley, 1968

Gespräche nach einem Kinobesuch kreisen meist um die Handlung, die Schauspieler oder die visuellen Effekte. Die Gestaltung der Tonspur hingegen gibt nach wie vor wenig Anlass zur Diskussion – allenfalls noch die Filmmusik. Der Ton im Film wird meist absichtlich so unauffällig und subtil wie möglich gehalten, damit die Zuschauer die Dialoge klar und deutlich verstehen. Wie aufwendig das Sounddesign heutiger Filme tatsächlich ist, kann man auf dem Blog soundworkscollection.com sehr schön nachvollziehen. In einer zweiteiligen Serie beschäftigen wir uns mit der Tonebene als Bedeutungsträger und subversivem Gestaltungselement im Film – zunächst historisch am Beispiel der Nouvelle Vague, im zweiten Teil anhand des Spielfilms Elephant von Gus van Sant aus dem Jahr 2003. weiter lesen »

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Auditive Kulturen in Videospielen III: Der Soundtrack (2/2)

Auditive Kulturen in Videospielen

Auditive Kulturen in Videospielen

Der vorangegangene Teil hat die erste Phase der Entwicklung und der Funktion des Soundtracks bei Videospielen in der Zeit von 1980 bis hin zur Mitte der 1990er Jahre betrachtet. Der Aufwand, der bis dahin für die akustische Begleitung betrieben wurde, war eher gering. Der Grund hierfür war sowohl am begrenzten Speicherplatz als auch am finanziellen Aufwand bei der Produktion zu suchen. Ab Mitte der 1990er setzte sich das digitale Format der CD-ROM als Massenspeicherträger durch. Diese wurde später von der DVD abgelöst. Diese Formate waren einfach und kostengünstig zu produzieren und mangelnder Speicherplatz war kein Grund mehr, die akustische Untermalung zu vernachlässigen. Durch grafisch immer aufwendigere Produktionen und der damit einhergehenden Orientierung an der Optik und Dramaturgie des Spielfilms, rückte nun auch der Soundtrack der Videospiele in den Vordergrund. Nach und nach wurde auch hier ein Aufwand betrieben, der großen Hollywoodproduktionen in nichts mehr nachsteht. weiter lesen »

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Auditive Kulturen in Videospielen II: Der Soundtrack (1/2)

Auditive Kulturen in Videospielen

Auditive Kulturen in Videospielen

Videospiele und Kinofilme haben sich handwerklich immer mehr angenähert. Im vorangegangenen Blogeintrag wurde diese Entwicklung unter dem Aspekt des Einsatzes von prominenten Synchronsprechern betrachtet. Doch nicht nur in dieser Hinsicht haben Videospielproduktionen ihr Nischendasein hinter sich gelassen. Mittlerweile bieten große Produktionen einen Soundtrack, der sich hinter keiner Hollywoodproduktion zu verstecken braucht. Die Musik nimmt im Spiel die gleiche Funktion ein, die sie auch im Spielfilm hat: das Erzeugen von Emotion und Atmosphäre. weiter lesen »

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The Darkness that Lurks (Podcast)

Silent Hill ist eines der besten Survival-Horror-Games der Welt, dafür mitverantwortlich ist auch der Sound der Spiele. Für die ersten vier Spiele schuf Akira Yamaoka die unvergesslichen Stücke. Mit für den Erfolg ist wohl auch verantwortlich, dass Yamaoka so sehr von sich überzeugt war, dass er dem Schöpferteam bereits in einer der ersten Teamsitzungen mitteilte, dass er genau der richtige für die Sounds ist, weil kein anderer die Sounds kreieren könnte.

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