Tag: Tiere

Bioakustik – Sprachen der Tierwelt

Rufender Laubfrosch (Dendropsophus sp.)
© Martin Jansen (Senckenberg)

Hunde bellen, Katzen miauen und Vögel zwitschern – das alles ist längst nicht neu. Auch, dass durch diese Laute eine gewisse Art von Verständigung zwischen den Tieren besteht, ist uns bewusst. Schaut oder besser gesagt hört man aber noch etwas genauer hin, so wird schnell deutlich, wie vielfältig die tierische Kommunikation ist und welchen  großen Stellenwert sie auch in unserem alltäglichen Leben hat. Den Stimmen der Tiere geht der folgende Audiobeitrag zum Fachgebiet der Bioakustik nach. weiter lesen »

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Von imperialen Jägern und Elefanten – Kulturhistorische Untersuchungen der Sounds aus „Star Wars“

Karthagische Kriegselefanten greifen römische Infanterie an (Henri-Paul Motte, um 1890).

Irgendwann in den 90er Jahren. Meine Eltern lassen mich endlich die Star Wars-Trilogie sehen und ich sitze gebannt vor dem TV-Bildschirm. Gerade fliegen unsere Helden Luke Skywalker, Prinzessin Leia, Han Solo und Obi-Wan Kenobi zusammen mit Chewbacca und den Droiden im Millennium Falcon auf einen vermeintlichen kleinen Mond zu. Eigentlich sollte der Planet Alderaan dort sein, doch stattdessen? Leere im Universum. Und der kleine Mond, der sich später als intergalaktische weapon of mass destruction herausstellt: der Todesstern. Die Helden blicken gebannt aus dem Cockpit ins Nichts. Nur das leise Säuseln der Triebwerke des Falcon ist zu hören. Plötzlich wird die angespannte Stille brutal zerhackt von einem furchtbaren Kreischen, von einem Laut, der direkt aus dem verrotteten Herzen des Imperators zu stammen scheint. Es ist ein imperialer TIE-Fighter, der den Falcon überholt und auf den Todesstern zusteuert. Das Geräusch, das er dabei macht, werde ich nie vergessen. Es hat sich sofort in meinem kulturellen Gedächtnis eingebrannt.

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Unterwasserlärm – Stress der Tiefen

©BARD-Gruppe

Genervt und sauer sind die meisten von uns, wenn in der Früh ein Presslufthammer den Schlaf brutal beendet. Eine Baustelle in der eigenen Straße ist für viele der Horror, aber immerhin haben wir meist einen Nutzen davon und wissen, dass der Krach uns nur für einen begrenzten Zeitraum belästigt. Außerdem ist der Lärm ‚lediglich‘ von morgens bis abends da, nicht aber nachts, sodass uns immerhin unsere Bettruhe bleibt. Andere haben es da nicht so gut.
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Haben Wale eine Wahl?

Immer bekannter wird uns das Bild von toten Walen und Delfinen, die an zahlreichen Küsten weltweit qualvoll vollenden. Meistens sind es sogar ganze Gruppen von Meeressäugern.  Bei den Gründen wird oft gerätselt- Haben sich die Tiere verirrt, sind sie von einer Krankheit befallen worden oder spielen klimatische Bedingungen eine Rolle?  Immer mehr Wissenschaftler tendieren aber zu der Aussage, dass die Tiere durch Lärm in ihrem Lebensraum gestört werden, besonders von militärischem Lärm in Form von Sonartechnik.

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Zurück in die Kindheit

Zurück in die Kindheit

Zurück in die Kindheit

Musik ist bekanntlich Geschmackssache. Jeder von uns hat seine Vorlieben und alltäglichen Gewohnheiten, die sich erst mit der Zeit entwickeln. In der Kindheit jedoch ertönen aus den meisten Musikanlagen die gleichen Melodien. Die Liedthemen sind bunt gemischt, leicht zugänglich und meist mit einer fröhlichen Melodie unterlegt. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Songs mit Tieren in den Hauptrollen. So wird in einem beliebten Kinderlied ein gemeiner Dieb besungen, der den Affen die Kokosnuss geklaut hat. Worauf die ganze Affenbande brüllt: „Wo ist die Kokosnuss? Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ Natürlich geht die Geschichte gut aus, der Dieb wird gefasst und die Kokosnuss gerettet. Weitere bekannte Liedprotagonisten sind beispielsweise Elefanten, die in einem Walddickicht spazieren gehen und anschließend – ganz exhibitionistisch – ohne Badehose im Fluss schwimmen gehen. Die meisten anderen Tiere werden in den Liedern scheinbar mit ihren Lieblingsbeschäftigungen verknüpft, wie die schwimmenden Entchen, summenden Bienchen und laufenden Pferdchen verdeutlichen.

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Tierisch hören ohne Ohren

Tierisch hören ohne Ohren

Tierisch hören ohne Ohren

„Ohren, wer braucht schon Ohren!“ Kann der Leitspruch von so manchen Tieren heißen. Bekanntermaßen steckt das Tierreich voller Absurditäten und einzigartiger Schöpfungen. Während einige Tiere, wie der Elefant auf Riesenohren schwören und diese nicht nur zum Hören benutzen, sondern auch als Fächer missbrauchen um sich in der sengenden Sonne Abkühlung zu verschaffen; gibt es auch Tiere denen die Ausprägung der äußeren Ohren komplett fehlt. Doch fehlt diesen Tieren damit auch jeglicher Hörsinn, sind alle Ohrlosen Lebewesen taub?

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